Sur La Table Ist Mit einer Großen Verkauf auf den Instant Pot Heute Nur

Der Instant Pot könnte einer der praktischsten Küchenhelfer rund um Dank der super-multitasking-Funktionen—und wenn es auf Verkauf, es ist eine zusätzliche ansprechende erwerben. Jetzt, Sur La Table, bietet eine erstaunliche deal auf den Instant Pot Ultra (nur heute!) während seine Angebote Dur Jour Verkauf, die sich bis Dezember 28.

Wenn es darum geht zu entscheiden, ob Sie kaufen sollten eine Sofortige Topf, betrachten seine Vielseitigkeit. Nicht nur können Sie Kochen eine Vielzahl von Lebensmitteln, es multitasks wie ein Dampfkochtopf, langsame Herd, Pfanne, Dampfgarer, joghurtbereiter, Reiskocher und wärmer, die alle mit einem super-schnelle Kochzeit, macht Schüren gesunde Mahlzeiten ein Kinderspiel. Plus, es gibt nichts besseres als ein Küchengerät, das verhindert, dass mehrere Geräte überladen Ihre Küche.

Wenn Sie versuchen zu entscheiden, zwischen verschiedenen Modellen, die sechs-Liter-Instant-Topf Ultra ($119, gekennzeichnet von $300 auf surlatable.com) könnte Ihre beste Wette. Auch wenn es dauern wird, bis ein wenig mehr Platz in Ihrem Schrank, als der drei-Liter-Modell, es können die gleichen Aufgaben wie die acht-quart-Modell, die ist auch größer und sperriger.

Der Instant Pot wurde zu einem der beliebtesten Geschenke im letzten Jahr während der Feiertage, und in diesem Jahr noch an der Spitze unserer Liste. Ob Sie Einkaufen sind für den gelernten Koch in Ihrer Familie oder brauchen Sie das perfekte Geschenk für ein frischvermähltes paar, Sie können nicht schief gehen mit einem Instant Pot. Shop jetzt, bevor das Angebot endet heute!

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Tee optimal zubereiten und genießen



Die Deutschen trinken so viel davon wie nie zuvor. Mitunter wird schon die Zubereitung zu einem entspannenden Ritual

Handarbeir Pflücker bei der Ernte in einem Teegarten bei Hangzhou (China)

Kaffee oder Tee? "Diese Frage hat sich für mich nie gestellt", sagt Otto Ratka. Zwar trinkt der Bamberger ab und zu auch einmal eine Tasse Kaffee. Seine Leidenschaft aber gilt dem Tee. Zum Frühstück genießt der Teehändler einen weißen Paimutan, am Vormittag schlürft er dann grünen Tee, "weil der schön anregt", und nachmittags einen schwarzen. Sein Wissen über die geschmackliche Vielfalt der Sorten und deren Zubereitungsart ­vermittelt Otto Ratka an der Industrie- und Handelskammer Oberfranken – als Ausbilder zum Tee-Sommelier.

Kandiszucker und Sahnewolke

Tee ist gleich nach Wasser das zweit­beliebteste Getränk weltweit. Anhänger hat er nicht nur im fernen Asien, sondern auch in Europa. Die Briten zelebrieren ihre legendäre Teatime um fünf Uhr nachmittags. In Deutschland sind die Ostfriesen die größten Teetrinker – was vielleicht auch mit dem rauen ­Klima an der Nordsee zu tun hat.

27,5 Liter Tee im Jahr

Sie genießen das Heißgetränk traditionell schwarz und kräftig oder mit großem Kandiszuckerstück (Kluntje) und "Sahnewölkchen". Ostfriesen trinken mehr als zehnmal so viel Tee wie der Landesdurchschnitt – nach Angaben des Deutschen Teeverbands 27,5 Liter Schwarz- und Grüntee pro Jahr – mehr als je zuvor.

Kräuter-, Früchte- und Arzneitees sind dabei noch gar nicht eingerechnet. Experten wie Otto Ratka nennen diese "teeähnliche Erzeugnisse". Als Tee im eigentlichen Sinn gilt nur ein Aufguss aus den Blättern der Teepflanze Camellia sinensis, die zum Beispiel im Hochland von Japan, China, Sri Lanka und Taiwan wächst.

Tee richtig aufgießen

Nach der Ernte werden die Blätter fermentiert und zu weißem, grünem, schwarzem oder zu Oolong-Tee – einer traditionellen chinesischen Sorte – verarbeitet. Für einen Liter gießt man etwa zehn Gramm Tee mit heißem Wasser auf. "Das entspricht je nach Volumen der Tees ungefähr zwei bis drei Esslöffeln", sagt Ratka. Für ein Glas mit 200 Millilitern nimmt man dementsprechend zwei Gramm Teeblätter.

Wer eine neue Sorte probieren will oder das Heißgetränk erst für sich ­­entdeckt hat, sollte laut Ratka etwas niedriger dosieren und kürzer ziehen lassen als angegeben.

Billig schmeckt schneller bitter

Je höher die Dosierung und je länger die Ziehzeit, umso mehr lösen sich Gerb- und Bitterstoffe aus den Blättern. Ratka: "Wenn Sie einen Tee beim ersten Mal zu stark machen und er schmeckt dann bitter, trinken Sie ihn nie mehr." Je kostbarer die Sorte, desto ge­ringer das Risiko, dass sich der Geschmack verändert.

Dafür werden nur die Triebspitzen der Pflanze verwendet, die besonders feine Aromen haben. "Je hochwertiger ein Tee ist, umso länger können Sie ihn ziehen lassen, ohne dass er bitter wird", erklärt Ratka. Chinesen und Taiwanesen lassen die Blätter oft einfach in der Tasse und gießen mehrfach auf. Bis zu fünfmal Teegenuss ist auf diese Art möglich. Da rechnet sich der ­höhere Preis.

Pyramiden statt Beutel

In Deutschland greifen die meisten Menschen indes zum Teebeutel. "Das ist einfach, praktisch und geht schnell", meint Tee-Sommelier Ratka. In der Regel enthalten die Beutel fein vermahlene Stängel und Blattreste. Wer auf die Papiersäckchen am Schnürchen nicht verzichten möchten, sollte einmal die etwas voluminöseren Pyramidenbeutel ausprobieren. "Darin kann man auch qualitativ hochwer­tigere Grobschnitte abfüllen", erklärt der Experte.

Damit die Aromen sich optimal entfalten können, empfiehlt Ratka, das Getränk mit kalkarmem Mineralwasser aus der Flasche zuzubereiten.  Für teeähnliche Erzeugnisse und Schwarztee darf das Wasser sprudelnd kochend verwendet werden. Für weißen, grünen und Oolong-Tee lässt man es vor dem Aufguss etwa fünf bis zehn Minuten abkühlen.
Für viele Menschen ist Teetrinken ein Ritual, das entspannt und den Alltag kurz anhält. Bei manchen gehört besonders schönes Porzellan dazu – bei anderen Kandiszucker, der so schön knistert in der Tasse.

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Gesunde Rezepte – vegan, vollwertig und basenüberschüssig

Inhaltsverzeichnis

  • Gesunde Rezepte – Die Definition
  • Gesunde Rezepte – Die Kriterien beim Zentrum der Gesundheit
  • Rezept-Rubriken
  • Gesunde Rezepte: Täglich 3 neue Rezepte aus dem ZDG-Kochstudio

Gesunde Rezepte – Die Definition

Wer gesund, fit und leistungsfähig bleiben oder es werden will, ernährt sich gesund. Und wer sich gesund ernähren möchte, braucht gesunde Rezepte. Was aber sind gesunde Rezepte? Schaut man sich im Internet um, findet man bei der Suche nach „gesunde Rezepte“ fast alles: Vom Rahmschnitzel mit Spätzle übers Pumpernickel mit Frischkäse und Kaviar bis zur Torte, die deshalb als gesund bezeichnet wird, weil sie statt Mascarpone mit fettarmem Quark zubereitet wurde.

Für gesunde Rezepte gibt es also keine einheitliche Definition. Jeder versteht etwas anderes darunter, was nicht zuletzt von den persönlichen Vorlieben abhängt.

Auf einer Seite, die findet, dass die Paleo-Ernährung die beste ist, werden insbesondere Low-Carb-Rezepte als gesund bezeichnet werden, auf Rohkostseiten ist selbstverständlich alles gesund, hauptsache es ist roh und auf einer Seite, die sich hauptsächlich dem Abnehmen widmet, ist ein Rezept schon dann gesund, wenn es nur fett- und kalorienarm ist.

Bei konventionellen Seiten hingegen ist das Hauptkriterium meist die sog. Ausgewogenheit, was bedeutet, dass die Rezepte von allem ein bisschen enthalten – ein bisschen Fleisch oder Fisch, ein bisschen Fett, ein bisschen Kohlenhydrate, ein bisschen Gemüse, irgendein Milchprodukt und gerne auch ein bisschen Zucker.

Gesunde Rezepte – Die Kriterien beim Zentrum der Gesundheit

Unsere gesunden Rezepte erfüllen natürlich ebenfalls bestimmte Kriterien, so dass sie – aus unserer Sicht – zu tatsächlich gesunden Rezepten werden. Nachfolgend stellen wir Ihnen unsere Kriterien vor.

Wir legen besonders grossen Wert darauf, dass unsere gesunden Rezepte garantiert gelingen. Daher werden sie mehrfach von unseren Köchen nachgekocht, überprüft und optimiert, bevor sie schliesslich veröffentlicht werden.

Unsere gesunde Rezepte…:

  • … sind rein pflanzlich, also vegan und daher frei von Fleisch, Fisch, Eiern, Honig und Milchprodukten.
  • … bestehen vorwiegend aus frischen Zutaten, wie Obst, Gemüse, Kartoffeln, Salaten, Keimlingen und Vollkornprodukten, selten werden Konserven (z. B. Kichererbsen aus dem Glas) verwendet.
  • … sind frei von Weissmehlprodukten und Industriezucker.
  • … enthalten bei Getreideprodukten immer die vollwertige Variante, also Vollkornreis, Vollkornnudeln, Vollkornmehl, Vollkornbrot etc.
  • … sind salzarm und werden stattdessen mit raffinierten Kombinationen aus Kräutern und Gewürzen aromatisiert.
  • … sind optimal für die basenüberschüssige Ernährung geeignet. Entweder sie sind in sich basenüberschüssig oder sie werden es, wenn man als Vorspeise einen frischen Salat isst.
  • … enthalten basische Zutaten und gute Säurebildner (wie Vollkornprodukte, Nüsse, Saaten, Hülsenfrüchte), also keine schlechten Säurebildner (wie Weissmehlprodukte, Zucker, tierische Produkte, Alkohol).
  • … sind weizenfrei, viele auch glutenfrei. Manche Rezepte enthalten jedoch Dinkel, Grünkern, Gerste oder Roggen.
  • … enthalten nur wenige verarbeitete Produkte und wenn, dann in hochwertiger Qualität, z. B. Mandelmus, native Öle, Bio-Tofu, Getreideflocken, Jackfruit, Yaconsirup etc.
  • … werden möglichst kurz oder schonend erhitzt und damit vitalstoffschonend zubereitet.
  • … passen in manchen Fällen auch in die Low Carb Ernährung, aber natürlich in die vegane Low Carb Ernährung.
  • … enthalten auch eine Auswahl an Rohkostrezepten, wie Rohkosttorten, Rohkostpizza und Rohkostpasta.
  • … sind international. Sie finden bei uns also auch ayurvedische (indische), italienische, amerikanische, schweizerische, spanische und asiatische Rezepte.

Rezept-Rubriken

Sie finden bei uns die folgenden Rezept-Rubriken:

  • Asiatische Küche
  • Backwaren
  • Brotaufstriche
  • Dressings
  • Eintöpfe
  • Frühstück
  • Getränke
  • Glutenfreie Rezepte
  • Hauptgerichte
  • Kartoffelrezepte
  • Nudelrezepte
  • Pestos
  • Protein-Shakes
  • Reisgerichte
  • Salate
  • Saucen und Dips
  • Suppen
  • Süssspeisen

Zentrum der Gesundheit
Basenüberschüssig kochen – Kochbuch

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Zentrum der Gesundheit
Das Kurkuma-Kochbuch

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Gesunde Rezepte: Täglich 3 neue Rezepte aus dem ZDG-Kochstudio

Inzwischen finden Sie bei uns über 1400 gesunde Rezepte. In unserem Kochstudio werden überdies täglich 3 neue Rezepte entwickelt und auf unserer Webseite in der Rezepte-Rubrik veröffentlicht. Stets eines davon erscheint als Film auf unserem Kochkanal bei Youtube, damit Ihnen das Nachkochen leichter fällt. In derzeit 355 Kochfilmen zeigt Ihnen unser Vegan-Koch Ben die Tricks und Kniffe der gesunden basenüberschüssigen Küche. Schauen Sie doch einmal bei uns vorbei! Wir freuen uns auf Sie! 

Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater

Gesunde Ernährung ist Ihre Leidenschaft? Sie lieben die basenüberschüssige, naturbelassene Ernährung? Sie möchten gerne die Zusammenhänge zwischen unserer Nahrung und unserer Gesundheit aus ganzheitlicher Sicht verstehen? Sie wünschen sich nichts mehr als all Ihr Wissen rund um Gesundheit und Ernährung zu Ihrem Beruf zu machen?

Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit aus. Wenn Sie mehr über das Fernstudium an der Akademie der Naturheilkunde wissen möchten, dann erfahren Sie hier alle Details sowie Feedbacks von aktuellen und ehemaligen TeilnehmerInnen.

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Lebkuchen

Zutaten für 12 Stücke

Für den Lebkuchen

  • 1 Backform (24 x 24 cm)
  • 350 g Dinkel-Vollkornmehl
  • 80 g Xylitol
  • 125 g eingedickter Birnensaft (z. B. von Birnel)
  • 250 ml Soja-Schlagsahne – halbsteif schlagen (mit 1 TL Bio-Sahnesteif)
  • 250 ml Soja-Schlagsahne – steif schlagen (mit 2 TL Bio-Sahnesteif)
  • 200 ml Mandelmilch
  • 1 TL Natron (gestrichen)

Flüssige Zutaten und Gewürze

  • 1 EL Bio-Alsan (Margarine)
  • 1 TL Sternanis
  • 1 ½ TL Zimt
  • ½ TL Nelkenpulver (gestrichen)

Zubereitung

Zubereitungszeit ca. 20 Minuten, Kochzeit ca. 30 Minuten

Die Mandelmilch leicht erwärmen lassen, die Gewürze und Xylitol hineingeben und verrühren.

Den Birnensaft in eine grosse Schüssel geben, die lauwarme Gewürzmilch dazu giessen und das Mehl hinzufügen. Zu einem klumpenfreien Masse rühren und schliesslich die halbsteif geschlagene Sahne und das Natron unterheben. Alles gut miteinander vermengen.

Die Backform mit Alsan einfetten, danach die Masse in die vorbereitete Backform geben und gleichmässig verteilen. Dann auf ein Backgitter stellen, in den kalten Backofen schieben und eine Temperatur von 180 °C Umluft einschalten.

Den Lebkuchen ca. 30 Minuten backen. Mit einem Holzspiess testen, ob der Kuchen durchgebacken ist. Dann aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

Den Lebkuchen in 16 Stücke schneiden und mit der steif geschlagener Sahne geniessen.

Nährwerte pro Stück

  • Kalorien: 295 kcal
  • Kohlenhydrate: 31 g
  • Eiweiss: 2 g
  • Fett: 16 g

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Wie gefährlich ist ein Marathonlauf?

Sie zahlen Hunderte, manchmal Tausende Euro, nur um gut 42 Kilometer zu rennen: Marathons liegen seit Jahren im Trend, gerade bei Freizeitsportlern. Doch viele unterschätzen die Risiken des Langstreckenlaufs, warnen Ärzte.

Nun liefert eine Studie Hinweise darauf, wie sehr ein Marathon das Herz von Amateursportlern belastet.

Die Forscher untersuchten die Herzbelastung bei insgesamt 63 Amateurläufern. Sie sortierten jeweils drei Sportler in eine Gruppe, die sich in Alter, Größe, Lauferfahrung und Risiken für Herzerkrankungen ähnelten. Jeweils einer lief einen Zehn-Kilometer-Lauf, einer einen Halbmarathon und einer einen Vollmarathon. Vor und nach dem Rennen bestimmten die spanischen Forscher im Blut bestimmte Biomarker, berichten sie im Fachblatt „Circulation“.

Das Ergebnis: Mit zunehmender Laufdistanz stieg der Anteil der sogenannten Troponine aus dem Herzmuskel im Blut deutlich an. Das sind Eiweißstoffe, die auf eine Schädigung des Herzmuskels hinweisen können. Dabei spielte es keine Rolle, wie gut sich die Sportler auf den Marathon vorbereitet hatten. Die Belastung war bei den Vollmarathon-Läufern am größten.

Ob der Anstieg der Biomarker langfristig das Risiko für Herzerkrankungen erhöht, ist jedoch unklar. Nach wenigen Tagen normalisiert sich der Wert meist wieder. Dennoch sind sich die Forscher sicher: Für viele Amateure ist es vermutlich besser, kürzere Strecken zu laufen, beispielsweise einen Halbmarathon.

„Angesichts der wachsenden Popularität von Langstreckenläufen, der wachsenden Teilnehmerzahl und dem Mangel an angemessenem Training bei einigen Amateuren legen unsere Ergebnisse nahe, dass sich die Belastung des Herzmuskels durch das Laufen kürzerer Strecken reduzieren lässt“, sagt Juan Del Coso, der an der Studie mitgearbeitet hat.

Im Video: Mission Marathon – Ex-160-Kilo-Mann erfüllt sich seinen großen Traum

Einer von 100.000 Marathonläufern erleidet Herzstillstand

Gerade für Hobbyläufer kann ein Marathon gefährlich werden, wenn sie Leistungssport betreiben, ohne ausreichend darauf vorbereitet zu sein. Im Schnitt erleidet etwa einer von 100.000 Marathonläufern während des Wettkampfs einen Herzstillstand. Zwei von drei Läufern sterben an den Folgen. Betroffen sind vor allem Männer.

Auch die Deutsche Herzstiftung warnt vor übertriebenem sportlichen Ehrgeiz und rät, sich regelmäßig vom Arzt durchchecken zu lassen. Moderat betriebene Ausdauersportarten wie Schwimmen, Joggen oder Radfahren seien aber absolut empfehlenswert, weil sie einer koronaren Herzerkrankung vorbeugen könnten, die häufig Ursache für einen Herzinfarkt sei. Das Risiko für einen Herzinfarkt könne zwar während sportlicher Belastung etwas ansteigen, langfristig überwiege aber der schützende Effekt.

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Wie lange sind Weine haltbar?

Wie lange sind Weine haltbar? Nicht jeder Wein hat das Zeug dazu, im Alter an Wert zu gewinnen. Im Gegenteil: Die meisten Weine werden so hergestellt, dass sie sofort – und das bedeutet jung – getrunken werden müssen. FOCUS Online erklärt, wie lange Weine sich halten.

Die meisten Weine sind nur begrenzt lagerfähig. Wie lange sie haltbar sind, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Säure- und Alkoholgehalt spielen dabei ebenso eine wichtige Rolle wie die Rebsorte. Einen Anhaltspunkt für die Lagerfähigkeit eines Weines ist der Preis: Je teurer der edle Tropfen ist, desto eher lässt er sich auch lagern. Eine Garantie für eine lange Lagerfähigkeit ist aber auch der höhere Preis nicht.

Weine werden heute jung konsumiert

Nur rund fünf bis zehn Prozent aller produzierten Weine werden heute überhaupt noch für eine längere Zeit gelagert. Die meisten Rebsäfte können bereits kurz nach der Abfüllung getrunken werden – und sollten innerhalb von zwei Jahren konsumiert werden. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Nur die wenigsten Kunden verfügen überhaupt über eine geeignete Lagerstätte. Das bedeutet, die Wenigsten haben einen wohltemperierten Weinkeller. Ob und wie lange sich ein Wein aufbewahren lässt, hängt von folgenden Faktoren ab:

  • Alkoholgehalt: Alkohol ist ein sehr gutes Konservierungsmittel und tötet Bakterien ab. Je mehr Alkoholgehalt ein Wein aufweist, desto eher ist er lagerfähig. Mindestens 12,5 Prozent sollten es sein. Einen Hinweis gibt auch der Ausbau des Weines: Im Barriquefass gereifte Weine haben meist einen Alkoholgehalt von rund 13 Prozent und sind somit gut lagerfähig.
  • Zuckergehalt: Auch Zucker wirkt konservierend, weswegen Auslesen, Beerenauslesen und Eisweine meist länger haltbar sind. Hier kann der Alkoholgehalt vernachlässigt werden.
  • Tanningehalt: Gerbstoffe machen Wein ebenfalls haltbar.
  • Säuregehalt: Viel Säure, vor allem im Weißwein, sorgt für eine längere Haltbarkeit des Weins, da sie das Wachstum von Bakterien verhindert.
  • Sulfite: Heute werden dem Wein häufig Sulfite zugesetzt, um ihn haltbarer zu machen. Die schweflige Säure vermindert Essigsäurebakterien und schützt den Wein vor Oxidation. Da Sulfite im Verdacht stehen, Allergien auszulösen, wird nach Alternativen gesucht. Mittlerweile haben Forscher Wein durch kalte Pasteurisierung haltbar gemacht.
  • Rebsorte: Manche Rebsorten lassen sich besser lagern als andere. Bei Rotweinen sind das vor allem die Sorten Cabernet Sauvignon, Nebbiolo, Sangiovese oder Syrah. Rote Weine aus dem Burgund oder aus Bordeaux zeichnen sich in der Regel durch eine gute Lagerfähigkeit aus. Bei Weißweinen sollten Sie zum Grünen Veltliner und zu säurebetonten Riesling greifen.

Wie lange ist Wein lagerfähig?

Leider wird auf Weinflaschen kein Mindesthaltbarkeitsdatum aufgedruckt, das dem Verbraucher einen Anhaltspunkt liefern würde, wie lange er mit dem Öffnen der Flasche warten kann. Im Folgenden sind einige Richtwerte aufgeführt:

  • Qualitätswein sollten Sie möglichst nicht lange lagern, sondern spätestens nach ein bis drei Jahren konsumieren. Ist der Wein sehr säurebetont, kann sich seine Lagerfähigkeit auf sechs Jahre erhöhen.
  • Kabinettwein hält sich nur ein bis zwei Jahre und als sortenreiner Riesling bis zu vier Jahre.
  • Spätlesen sind drei bis fünf Jahre lagerfähig und Auslesen vier bis sechs Jahre. Beerenauslesen können sogar bis zu zehn Jahre aufbewahrt werden.

Wie wird Wein richtig gelagert?

Am besten lagern Sie Ihren Wein in einem kühlen und feuchten Keller. Ideal ist eine Temperatur von 10 bis 12 Grad. Wenn Sie keinen Keller haben, ist ein Weinklimaschrank die Alternative. Auch unterm Bett im Schlafzimmer kann Wein gelagert werden, so das Deutsche Weininstitut. Temperaturen über 20 Grad und Lichteinfall müssen auf jeden Fall vermieden werden. Weine, die mit einem Korken verschlossen sind, sollten liegend gelagert werden, damit der Korken feucht bleibt. Weine mit Kunststoffkorken oder Schraubverschluss können Sie bedenkenlos im Stehen aufbewahren. Wenn der Wein einmal geöffnet ist, sollten Sie ihn mit einem Korken verschließen und in den Kühlschrank stellen. Oder einfach austrinken.


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Grünkraut: Vitamine von der Fensterbank



Klein, aber oho: Die auch Micro Greens genannten Keimpflanzen erobern die heimische Küche. Endlich. Denn in Sachen Geschmack und Nährstoffe sind die Minis ganz groß

Älter als Sprossen, jünger als Gemüse: Micro Greens sind quasi Teenager. Dafür eignen sich mehrere Gemüsepflanzen

Die neue Petersilie am Tellerrand – so urteilen Spötter über den Grünkraut-Trend. Doch die sogenannten Micro Greens auf ­ihre Optik und ihr Deko-Potenzial zu reduzieren würde ihnen nicht gerecht. Sie sind zart und niedlich, aber auch überraschend kräftig – in Geschmack und Nährstoffdichte.

"Micro Greens sind Gemüsepflanzen, bei denen nur die Keimblätter und das erste richtige Blatt zu sehen sind", erklärt die Köchin und Buch­autorin Manuela Rüther. Zum Beispiel die Pflänzchen von Roter Bete, Radieschen oder Brokkoli. Im Gegensatz zu den ihnen verwandten Sprossen werden Micro Greens ohne Wurzeln verzehrt. Auch wachsen sie in der Erde statt auf Vlies, Watte oder Papier. Mit wenigen Wochen geerntet, sind sie quasi Teenie-Pflanzen: erwachsener als Sprossen, aber noch nicht reif wie fertiges Gemüse.

Nicht neu, sondern wiederentdeckt

In den USA existiert der Hype um das Grünkraut schon länger. Nun bahnt sich der Trend um die gesunde Zutat auch bei uns seinen Weg aus den Spitzenrestaurants in Richtung heimische Teller.

Obwohl ihr englischer Name klingt, als wären sie eine moderne Kreation aus dem Reagenzglas, sind Micro Greens kein Produkt der Neuzeit, sagt Anja Deppner, Ernährungswissenschaftlerin aus Wismar: "Sie erleben nur gerade eine Renaissance." Eigentlich gehören Keimpflanzen zu den ältesten Nahrungsmitteln der Menschen. Nicht umsonst erinnert die deutsche Bezeichnung "Grünkraut" eher an Omas Kartoffel-Kohl- Küche als an hippes Superfood.

Nährstoffdichte: Ausgewachsen weniger gesund

Wiederentdeckt wurde die Zutat nun, weil sie schmeckt – vor allem aber weil sie so gesund ist. Forscher der Universität Maryland (USA) und des US-Landwirtschaftsministeriums haben gezeigt, dass viele der jungen Austriebe von Gemüsepflanzen einen höheren Anteil an wichtigen Nährstoffen enthalten als ihre ausgewachsenen Verwandten. "Micro Greens liefern Vitamine, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe in sehr kompakter Form", sagt Expertin Deppner. Eine weitere Studie aus Amerika legt außerdem ­nahe, dass sich der Verzehr von Grünkraut positiv auf den Cholesterinstoffwechsel und das Körpergewicht auswirken könnte.

Manuela Rüther hat bereits mit etlichen Sorten gekocht und diese sogar selbst angepflanzt: "Micro Greens haben schon alles an Bord, was auch die großen Pflanzen ausmacht. Und nicht nur die Nährstoffe sind konzentriert, auch der Geschmack ist es", sagt die Köchin. Die Konsistenz sehr zart, das Aroma würzig – damit eignen sich die Pflänzchen beispielsweise für Salate, Pestos, kalte Soßen und Suppen, Dressings oder Sandwiches.

In pikanten und süßen Speisen verwendbar

Experimentierfreudige können die Keimlinge auch in süße Speisen packen. Rüther: "Erbse macht sich gut im Obstsalat, Sauerampfer in einer Orangencreme, Amarant in Smoothies oder Porridge." Allerdings gehen beim Kochen viele Inhaltsstoffe verloren, so die Fachfrau. Sie rät daher, Micro Greens nicht zu erhitzen. Weil die Nährstoffbomben so empfindlich sind, sollten sie auch nicht im Kühlschrank gelagert oder eingefroren werden.

Weiterer Nachteil: Im normalen Handel ist Grünkraut bislang nicht erhältlich. Doch es lässt sich leicht zu Hause anbauen – und dort frisch ernten. "Im Sommer eignet sich ein Platz auf dem Balkon, im Winter auf der Fensterbank", sagt Manuela Rüther.

Einfache Aufzucht im eigenen Haushalt

Alles, was man dafür  braucht, sind Samen, eine Schale, etwas Erde und Licht. So gut wie jede Sorte Micro Greens kann auf diese Weise herangezüchtet werden. Für den Anfang empfiehlt Manuela Rüther Erbsen, Rübstiel, Grünkohl, Linsen, Radieschen, Rettich und Kresse. "Sie alle wachsen schnell und völlig unproblematisch."

Gemüsegärtner in spe sollten beim Kauf der Samen auf Bioqualität setzen. "Herkömmliches Saatgut ist mit Fungiziden und Pflanzenschutzmitteln behandelt", weiß Anja Deppner. "Weil Micro Greens schon nach zwei bis fünf Wochen geerntet werden, haben Rückstände keine Zeit, herauszuwachsen."

Schälchen statt Beet

Wer das beachtet, hat mit den Keimpflanzen rund ums Jahr gesunde Vielfalt auf dem Teller. Köchin Manuela Rüther: "Micro Greens bieten die tolle Chance, auch ohne einen hektargroßen ­Garten selbst Gemüse anzubauen und damit genau zu wissen, woher die Pflanzen kommen."

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Kresse: Grüner Vitaminlieferant

Kresse ist einfach zu züchten. Das grüne Kraut schmeckt ein bisschen wie Senf oder Rettich und liefert unter anderem Vitamin C

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Wir sind süchtig nach Kohlenhydraten! Warum die Low-Carb-Ernährung so schwer fällt

Forscher haben die Low-Carb-Ernährung gerade zum besten Prinzip erklärt, um ein gesundes Gewicht zu halten. Lieblingsessen wie Currywurst, Pizza und Kuchen sind dabei eigentlich tabu. Damit der Verzicht leichter fällt, dürfen wir gelegentlich sündigen.

Wenn von Low-Carb die Rede ist, ist eine Ernährung gemeint, die weitgehend auf „carbs“, also Kohlenhydrate, verzichtet – zumindest auf die schnell verwertbaren, die nicht lang satt und dick machen: Nudeln, Weißbrot, Kuchen und Zucker. Die guten Kohlenhydrate, vor allem Gemüse und Vollkorn, sind durchaus willkommen – als Begleitung von magerem Fleisch und Fisch, gedünstet oder in gutem Pflanzenöl gebraten.

Wer dem Low-Carb-Prinzip konsequent folgt, kann nicht nur gesund abnehmen, sondern das neue Gewicht auch dauerhaft halten. Letzteres hat eine Ernährungsstudie nachgewiesen, die im November 2018 im Fachmagazin „BMJ“ veröffentlicht wurde.

Low-Carb-Diät verbrennt besonders viele Kalorien

Die Studie unter er Leitung von Ernährungsmediziner David Ludwig von der Universität Harvard fand heraus, dass eine Low-Carb-Diät am besten hilft, nach dem Abnehmen auch schlank zu bleiben. Nach fünf Monaten Low-Carb-Diät verbrannten die Probanden täglich 250 Kilokalorien mehr als die Kontrollgruppe, die eine Low-Fat-Diät machte. Der Spiegel des Hunger-Hormons Ghrelin lag durch den Kohlenhydratverzicht besonders niedrig. Das kurbelte den Stoffwechsel an und half, den Jojo-Effekt nach der Diät zu vermeiden.

Eine Zucchini ersetzt keine Zuckerwatte

So erfolgversprechend Low-Carb als Diät und Ernährungsprinzip ist, es gibt einen Haken: Es sind oft die „verbotenen“ Kohlenhydrate, die uns besonders gut schmecken, zufrieden und glücklich machen. Und: Es fällt schwer, nur davon zu naschen, also zum Beispiel nur eine Schokoladenrippe zu essen statt die ganze Tafel. So wird aus einem heftigen Verlangen leicht ein unkontrolliertes Futtern.

Diese Lust hat viel mit Kindheitserfahrungen zu tun, mit Geschmackserlebnissen wie Fischstäbchen mit Pommes, Spaghetti Bolognese oder Nuss-Nougat-Creme auf Rosinenbrötchen. Oft gab es damals auch etwas Süßes oder ein Lieblingsessen als Belohnung oder zum Trost. Das wirkt auch bei Erwachsenen, wenn sie gefrustet sind: Sie greifen dann zum Schokopudding, nicht zu Gemüsesticks.

Berichte, Videos, Hintergründe: Von Montag bis Freitag versorgt Sie FOCUS Online mit den wichtigsten Nachrichten aus dem Gesundheitsressort. Hier können Sie den Newsletter ganz einfach und kostenlos abonnieren.

Und die Vorliebe für Süßes, Cremiges und Weiches – alles Kohlenhydrate und Stärke – bekommen wir schon in die Wiege gelegt. Säuglinge nuckeln an der süßlichen Muttermilch und sind für alle Zeiten auf zuckrig programmiert.

Schnell verwertbare Kohlenhydrate und Insulin – ein Teufelskreis

Und dann ist da die Sache mit dem Insulin. Das Hormon signalisiert den Fettzellen, Fett zu speichern. Außerdem wird die Insulinausschüttung nach einem Essen maßgeblich von den verspeisten Kohlenhydraten bestimmt, besonders von den leicht verdaulichen Teigwaren, Stärken und Zucker  – genau die Basis der Produkte, nach denen wir oft so ein besonderes Verlangen verspüren. Schon eine kleine Menge Carbs regt die Insulinausschüttung an. Und je mehr Insulin ausgeschüttet wird, umso mehr verlangt unser Körper nach Kohlenhydraten – ein Teufelskreis.

Fett statt Kohlenhydrate – und kein Kalorienzählen

Ernährungsmediziner David Ludwig schlägt als Ausweg aus der unbändigen Lust auf Kohlenhydrate einen Nährstoff vor, der auch keinen guten Ruf hat: Fett. Denn: Es macht satt und hat keinerlei Einfluss auf die Insulinausschüttung. Er meint damit aber nicht Butter und Speck, sondern hochwertige Pflanzenöle, Nüsse, fetten Fisch oder Avocados. „Mit gesunden Fetten lassen sich Heißhungerattacken überwinden“, sagt der überzeugte Anhänger der Low-Carb-Ernährung.

Wer sich an das Prinzip hält, muss auch nicht ständig Kalorien zählen – und darf sich zwischendurch auch mal eine Kohlenhydrat-Bombe vom Pizzabäcker oder aus der Konditorei leisten.

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Die Schattenseite des Sonnenvitamins: "Ökotest" rät von diesen Vitamin D-Präparaten ab

Vitamin D erlebt derzeit einen regelrechten Hype. Der Stoff wird als „Sonnenvitamin“ vermarktet und beispielsweise in Säfte gemischt. Tatsächlich erfüllt Vitamin D wichtige Aufgaben im Körper: Es ist unverzichtbar für das Immunsystem und hilft dabei, Kalzium aus der Nahrung aufzunehmen. Das ist wichtig für gesunde Knochen. Ein Mangel kann bei Kindern zu Knochenverformungen, der sogenannten Rachitis, führen. Bei Erwachsenen steigt das Risiko für Osteoporose, bei alten Menschen für Knochenbrüche. Seit Längerem wird diskutiert, ob ein Mangel weitere Krankheiten begünstigt, etwa Krebs, Diabetes und Multiple Sklerose. Bewiesen ist das aber nicht.

Das Sonnenvitamin hat aber auch eine Schattenseite: Keinesfalls sollte Vitamin D unbedacht und in zu großen Mengen eingenommen werden. Wer dauerhaft zu hohe Dosen schluckt, gefährdet seine Gesundheit. Übelkeit, Nierenschäden und ein zu hoher Kalziumspiegel im Blut können die Folge sein. Unklar ist, ob Vitamin D-Supplemente einen Nutzen für gesunde Menschen haben. In der Regel kann der Körper das Vitamin in ausreichenden Mengen selbst bilden – und zwar mithilfe des Sonnenlichts im Sommer. Für den Winter sorgt der Körper vor und speichert den Nährstoff im Fettgewebe und der Muskulatur. Von diesen Reserven zehrt er dann in der dunklen Jahreszeit.

Lediglich für Babys und bestimmte Risikogruppen, etwa ältere Menschen, ist die Zufuhr von Vitamin D sinnvoll. Kleinkinder sollten sich nicht in der direkten Sonne aufhalten, und auch über Muttermilch lässt sich der Bedarf nicht vollständig decken.

Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin D floppen

Zum Start der kalten Jahreszeit hat „Ökotest“ 21 Vitamin D-Präparate näher unter die Lupe genommen, darunter fünf rezeptfreie Arzneimittel und 16 Nahrungsergänzungsmittel. Letztere gibt es vor allem in Drogerien und Supermärkten zu kaufen. Das Ergebnis? Durchwachsen. Während alle Arzneimittel empfehlenswert sind, schneiden die Nahrungsergänzungsmittel deutlich schlechter ab: Sechs erhalten ein „Befriedigend“, zehn Mittel fallen komplett durch. Sie bekommen die Testnoten „Mangelhaft“ oder „Ungenügend“.

Der Hauptkritikpunkt der Tester: Rein rechtlich zählen Nahrungsergänzungsmittel zu den Lebensmitteln und sind nicht dafür gedacht, einen ärztlich diagnostizierten Mangel zu beheben oder Erkrankungen zu behandeln. Doch auch der Einsatz bei gesunden Menschen ist umstritten, der Nutzen der Präparate laut „Ökotest“ nicht belegt. Dafür bekommen alle Nahrungsergänzungsmittel Punktabzug.

Acht Nahrungsergänzungsmittel enthalten nach Ansicht von „Ökotest“ erhöhte oder stark erhöhte Vitamin D-Gehalte. Die Tester orientierten sich an der Empfehlung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR): Demnach sollte die Tagesdosis bei Nahrungsergänzungsmitteln nicht mehr als 20 Mikrogramm Vitamin D betragen. Umgerechnet entspricht das 800 Internationalen Einheiten (I.E.). Dabei handelt es sich um die Einheit, in der Vitamin D-Gehalte üblicherweise angegeben werden.

Vier Nahrungsergänzungsmittel überschreiten die Höchstmenge mit 25 Mikrogramm pro Tagesdosis. Vier weitere Produkte enthalten sogar deutlich mehr Vitamin D. Besonders hoch dosiert sind die Präparate von Doppelherz und Tetesept mit jeweils 42,5 Mikrogramm. Das Testurteil lautete daher wie auch bei vier weiteren Produkten: „Ungenügend“.

Grünes Licht geben die Tester dagegen für die fünf Vitamin D-Arzneimittel im Test: Ihr Nutzen sei belegt, schreibt „Ökotest“. So kommen die Mittel zur Vorbeugung von Vitamin D-Mangelerkrankungen und zur unterstützenden Behandlung von Osteoporose zum Einsatz. Die vier „sehr guten“ Arzneien stammen von den Herstellern „Mibe“, „Merck“, „Wörwag“ und „Hexal“.

Vitamin D-Mangel natürlich vorbeugen – so geht’s

Die Vitamin D3-Tabletten von Hevert schneiden aufgrund eines Deklarationsmangels etwas schlechter ab. Auf der Rückseite des Beipackzettels wird auf einen Zusammenhang zwischen Vitamin D und Krebserkrankungen, multipler Sklerose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes hingewiesen. Dabei sei der Zusammenhang „nicht belegt“, urteilt „Ökotest“. Das Testurteil lautet deshalb „gut“.

Grundsätzlich raten die Tester, Vitamin D-Präparate nur in Rücksprache mit dem Arzt und unter ärztlicher Kontrolle einzunehmen. Wer befürchtet, unter einem Mangel zu leiden, kann seinen Vitamin D-Spiegel bestimmen lassen und die Werte im Anschluss mit dem Arzt besprechen. Dieser beurteilt, ob die Einnahme von Präparaten sinnvoll ist.

Einem möglichen Mangel lässt sich auch auf natürliche Weise vorbeugen: Vitamin D steckt in einigen wenigen Lebensmitteln. Fettfische wie Lachs, Hering und Makrele bringen es auf akzeptable Werte, auch Butter, Eigelb, Leber und Steinpilze enthalten Vitamin D. Zudem empfiehlt „Ökotest“, Gesicht und Arme regelmäßig ohne Sonnenschutz für 5 bis 25 Minuten zu sonnen. Aber nie länger, als es die Eigenschutzzeit der Haut zulässt.

Den vollständigen Test mit allen Testergebnissen gibt es gegen Gebühr hier.


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