Iss nur 43 Gramm Fleisch pro Tag, rette die Welt


Die Menschheit hat ein gewaltiges Ernährungsproblem: Unsere Essgewohnheiten schaden nicht nur der Erde, sondern auch der Gesundheit. Etwa drei Milliarden Menschen gelten als fehlernährt – das sind immerhin 40 Prozent der Weltbevölkerung. Und die Schere klafft weit auseinander: Während 820 Millionen Menschen nicht genügend zu essen haben, sind weitaus mehr, nämlich rund 2,2 Milliarden Menschen, übergewichtig oder gar fettleibig.

Als Folge des globalen Übergewichts steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Krebs. Einer Studie zufolge war Übergewicht die Ursache für vier Millionen Todesfälle weltweit im Jahr 2015.

Zeitgleich besetzt die Produktion von Nahrungsmitteln etwa 40 Prozent der Landfläche weltweit und verschlingt 70 Prozent des genutzten Süßwassers. Außerdem ist sie für 30 Prozent des Treibhauseffekts verantwortlich, rechnet ein internationales Forscherteam im Fachblatt „The Lancet“ vor. Eine Kommission von 37 Experten aus 16 Ländern mit den Fachgebieten Ernährung, Nachhaltigkeit und Wirtschaft hatte über drei Jahre hinweg an dem Projekt gearbeitet.

Ihre Botschaft: Die weltweite Landwirtschaft und Ernährung müssen sich radikal ändern, damit die Gesundheit der Menschen verbessert und katastrophale Schäden für die Erde vermieden werden. Die gute Nachricht: Es sei durchaus möglich, die bis zum Jahr 2050 voraussichtlich auf der Erde lebenden zehn Milliarden Menschen gesund zu ernähren, ohne die Natur zu zerstören. Die Menschheit müsse sich allerdings massiv anstrengen – vor allem, wenn es ums Essen geht.

Problem Fleisch

„Die Ernährung der Weltbevölkerung muss sich drastisch ändern“, sagt einer der beiden Vorsitzenden der Kommission, Walter Willett von der Harvard University (USA). In den vergangenen 50 Jahren habe es schon große Fortschritte bei der Bekämpfung von Hunger und Armut gegeben. Allerdings werde das wieder nichtig gemacht durch den Konsum von zu vielen Kalorien, zu viel Zucker und anderen ungesunden Lebensmitteln.

Die Forscher fordern, den Konsum von Lebensmitteln wie Rindfleisch und Zucker zu halbieren. Die Menge an gesunder Nahrung – vor allem Obst und Gemüse – müsse sich hingegen verdoppeln. Je nach Land schwanke das Ausmaß der nötigen Veränderung, betonen die Forscher.

Sie haben einen täglichen Speiseplan entwickelt, der zugleich die Gesundheit und die Umwelt schonen soll:

  • 7 Gramm Schweinefleisch und 7 Gramm Rind- oder Lammfleisch (das entspricht etwa je einem halben Hackbällchen)
  • 29 Gramm Geflügel (eine Hähnchenbrust wiegt oft das Zehnfache)
  • 28 Gramm Fisch (ein Fischstäbchen ist in etwa so schwer)
  • 13 Gramm Eier (das entspricht etwa anderthalb Eiern pro Woche)
  • 30 Gramm zusätzlichen Zucker (rund sechs Teelöffel)
  • 550 Gramm Obst und Gemüse, davon aber nur 50 Gramm stärkehaltige Sorten (also zum Beispiel eine kleine Kartoffel)
  • 230 Gramm Vollkornprodukte wie Reis, Weizen oder Mais und 125 Gramm Linsen, Nüsse und Erbsen
  • 250 Gramm Milchprodukte (das entspricht in etwa einem großen Glas Milch)
  • 50 Gramm Öle und Fette

Natürlich kann niemand pro Tag exakt sieben Gramm Rindfleisch essen. Die Übersicht soll vielmehr zeigen, dass ein Schnitzel zum Mittag und eine Salamistulle zum Abendbrot einfach zu viel sind.

Die Aufstellung entspricht in etwa dem, was auch andere Ernährungsexperten empfehlen. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung wäre jedoch auch die doppelte Menge an Fleisch noch gesund. Sie empfiehlt zwischen 300 und 600 Gramm pro Woche. Derzeit vertilgt jeder Deutsche pro Woche im Schnitt mehr als das Doppelte, rund 1,15 Kilogramm. Mehr zum Thema Fleisch, lesen Sie hier.

Doch wie lassen sich die Vorschläge überhaupt weltweit durchsetzen? Die Forscher präsentieren fünf Strategien:

1. Werbung für ungesunde Lebensmittel drastisch einschränken und die Lebensmittelpreise an die entstehenden Umweltkosten anpassen. Das fordern auch andere schon länger: „Ein Bauer in der EU sollte nur so viele Tiere produzieren, wie er durch sein Land auch ernähren kann“, sagt Simone Welte von der Welthungerhilfe, die nicht an der Studie beteiligt war. Das könne die Produktion von „zu viel und zu billigem Fleisch“ vermindern.

2. Die Menge der Lebensmittel, die bei der Produktion verlorengehen oder weggeworfen werden, halbieren. Ein Bürger in Deutschland wirft laut Bundesernährungsministerium im Schnitt jährlich 55 Kilogramm Lebensmittel weg. Zähle man Industrie und Großbetriebe hinzu, seien es insgesamt elf Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle pro Jahr. Werde dies vermieden, könnten in Deutschland pro Jahr rund 30 Milliarden Euro eingespart werden.

3. Ernteerträge erhöhen, beispielsweise mit trockenresistenten Pflanzen oder einer besseren Bewässerung.

4. Nicht noch mehr Natur in Ackerland umwandeln. In zehn Prozent der Meeresgebiete sollte der Fischfang zudem verboten werden, damit sich die Tiere dort regenerieren können.

5. Kleine und mittelgroße Betriebe besser unterstützten. Umweltschützer fordern das schon seit Längerem. Die Grünen-nahe Heinrich-Böll-Stiftung und die Umweltorganisation BUND kritisieren in ihrem erst kürzlich vorgelegten „Agrar-Atlas“, dass vor allem aufgrund der Flächenprämie rund 80 Prozent der EU-Agrar-Gelder an nur 20 Prozent der Betriebe gingen.

Doch sind die vorgeschlagenen Strategien auch sinnvoll? „Die Studie ist insgesamt sehr umfassend mit ihrem Blick auf Ernährung, Klima und Biodiversität“, sagt Franziska Schünemann vom Institut für Weltwirtschaft in Kiel, die nicht an der Studie beteiligt war. Das Forscherteam biete zwar wenig neue Ansätze, habe die vielen Aspekte des Themas aber gut gebündelt und einfach dargestellt.

Bevormundung „Veggie Day“

Die Forscherin zweifelt außerdem daran, dass sich die Menschen zu einer anderen Ernährungsweise erziehen lassen. „Ernährung ist eine sehr, sehr emotionale Sache“, so Schünemann. So sei es zwar eine gute Empfehlung der Autoren, die Werbung für ungesunde Lebensmittel einzuschränken und auch deren Vermarktung. „Dies würde aber wahrscheinlich erheblichen Widerstand der Lebensmittelindustrie hervorrufen“, sagt Schünemann und nennt weitere Beispiele. „In Deutschland wurde die Idee eines „Veggie Days“ in Kantinen bereits als Bevormundung empfunden. Noch schwerer ist sicherlich die Einführung von Steuern auf bestimmte Lebensmittel in der freien Marktwirtschaft der USA, deren Bürger Wert auf Unabhängigkeit legen.“

Zusammengefasst: Landwirtschaft und Ernährung müssen sich radikal ändern, damit die Gesundheit der Menschen verbessert und katastrophale Schäden für die Erde vermieden werden, fordert ein internationales Forscherteam. Das könne nur gelingen, wenn der Verbrauch von bestimmten Nahrungsmitteln deutlich gesenkt wird – insbesondere von Fleisch. Dessen Produktion ist besonders energieintensiv und ein übermäßiger Konsum begünstigt Krankheiten.

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Hirsesalat mit Radicchio und Chicorée an Mango-Dressing

Zutaten für 2 Portionen

Für den Salat

  • 120 g Hirse
  • 150 g Chicorée – waschen, Strunk entfernen und in Streifen schneiden
  • 80 g Radicchio – waschen, Strunk entfernen und grob kleinschneiden
  • 3 EL geröstete Mandelstifte
  • 350 ml Gemüsebrühe
  • 1/2 Zitrone – davon 2 EL Saft
  • 1 EL Olivenöl, kaltgepresst
  • 1 EL fein geschnittener Koriander
  • 1 TL feingeschnittene Minze

Für das Dressing

  • 300 g (brutto) reife Mango – schälen
  • 50 ml Wasser
  • 30 ml Sonnenblumenöl
  • 1 ½ EL Tamari (Sojasauce)
  • 1 EL Apfelessig
  • 1/2 Zitrone – davon 1 EL Saft und ½ TL Abrieb
  • 1 TL Bio-Senf
  • 1 TL Tahini (Sesampaste)
  • 1 TL Yaconsirup (falls die Mango nicht süss genug ist, 1 EL Yacon)
  • 1 Prise Cayennepfeffer
  • Kristallsalz
  • Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

Vorbereitungszeit ca. 20 Minuten, Koch-/Backzeit ca. 40 Minuten

Für den Salat die Gemüsebrühe in einem Topf aufkochen. Dann leicht salzen, die Hirse einrühren, die Temperatur auf niedrige Stufe herunterschalten und abgedeckt ca. 10 Min. leicht köcheln lassen. Den Herd abschalten und mit Deckel 30 Min. quellen lassen.

Tipp: Um Zeit zu sparen, kann die Hirse bereits am Vortag gekocht werden.

In der Zwischenzeit das Gemüse vorbereiten, dann für die Garnitur von der Mango eine Seite (150 g) abschneiden, in ganz dünne Scheiben schneiden und beiseitelegen.

Für das Dressing das restliche Mango-Fruchtfleisch in ein hohes Gefäss geben. Wasser, Senf, Tamari, Tahini, Yaconsirup, Apfelessig, Zitronensaft, Cayenne sowie etwas Salz und Pfeffer dazugeben, mit einem Stabmixer fein pürieren und währenddessen das Öl langsam dazu träufeln, damit eine schöne Emulsion entsteht. Anschliessend den Zitronenabrieb unterheben und mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.

Nach 30 Minuten die Hirse in eine Schüssel geben und kurz abkühlen lassen. Dann das Olivenöl einrühren, die Hirse auflockern und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen. Minze und Koriander unterheben und abschmecken. Die Hirse flach auf zwei Tellern anrichten.

Chicorée und Radicchio in eine Schüssel geben, mit dem Dressing übergiessen und nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Schliesslich auf der Hirse anrichten. Den Hirsesalat mit Mangoscheiben und Mandelstiften ausgarnieren und servieren.

Nährwerte pro Portion

  • Kalorien: 630 kcal
  • Kohlenhydrate: 66 g
  • Eiweiss: 13 g
  • Fett: 32 g

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Wie viel auf dem Teller ist zu viel?

Übergewicht gilt als eines der größten Gesundheitsprobleme. Laut einer Untersuchung war es die Ursache für vier Millionen Todesfälle im Jahr 2015 – das entspricht rund sieben Prozent der weltweiten Todesfälle in dem Zeitraum. Zwei Drittel der Betroffenen starben an Herzkreislauferkrankungen. Übergewicht gilt außerdem als Risikofaktor für Bluthochdruck, Diabetes, Nierenerkrankungen sowie verschiedene Krebsarten wie Darm- und Brustkrebs.

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Zwiebel-Pizza

Zutaten für 6 Portionen

Für den Pizza-Teig

  • 300 g Vollkorn-Dinkelmehl + etwas für die Arbeitsfläche
  • 30 g Hefe, frisch
  • 160 ml lauwarmes Wasser
  • 3 EL Olivenöl, hitzebeständig
  • 1 TL Kokosblütenzucker
  • ½ TL Kristallsalz

Für den Belag

  • 320 g Seidentofu
  • 180 g rote Zwiebeln – schälen, halbieren und in ca. 3 mm breite Streifen schneiden
  • 160 g Lauch – waschen und in 2 – 3 mm breite Ringe schneiden
  • 100 g Räuchertofu – in 5-mm-Würfel schneiden
  • 16 g Bio-Maisstärke
  • 4 EL Erdnussöl
  • 1 EL Edelhefeflocken
  • 1 Msp. Muskatnusspulver
  • ¼ TL Rauchsalz (optional)
  • Kristallsalz
  • Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

Vorbereitungszeit ca. 20 Minuten, Koch-/Backzeit ca. 30 Minuten

Als erstes den Teig ansetzen. Hierzu die Hefe mit etwas lauwarmem Wasser und dem Kokosblütenzucker verrühren und 10 Min. stehen lassen.

Das Mehl mit dem Salz in eine Schüssel geben und mit der Hefe-Mischung, dem restlichen Wasser und dem Olivenöl übergiessen. Entweder von Hand oder mit dem Knetaufsatz einer Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Dann zurück in die Schüssel geben, mit einem Tuch abdecken und ca. 30 Min. gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Belag vorbereiten. Hierzu 2 EL Erdnussöl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebeln und den Lauch darin ca. 3 Min. scharf anbraten. Dann die Tofuwürfel dazugeben und 2 Min. mitbraten. Das Ganze mit Muskat, Rauchsalz und Pfeffer pikant würzen, vom Herd nehmen und zur Seite stellen.

Für den Guss den Seidentofu zusammen mit der Stärke in ein hohes Gefäss geben, das restliche Erdnussöl, die Hefeflocken, Salz und Pfeffer dazugeben, mit einem Stabmixer fein pürieren und abschmecken.

Den Ofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze aufheizen und ein mit Backpapier bestücktes Backblech bereitstellen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmals durchkneten, danach das Backpapier vom Blech nehmen, auf die Arbeitsfläche legen und darauf den Teig rechteckig und ca. 5 mm dünn ausrollen.

Das Backblech vor die Arbeitsfläche halten und das Backpapier mit dem Teig vorsichtig auf das Blech ziehen.

Den Belag darauf verteilen; dabei einen Rand von ca. 1,5 cm freilassen. Den Guss über den Belag geben, mit einem Löffel gleichmässig verteilen und für 20 – 25 Min. im Ofen backen.

Die Zwiebel-Pizza aus dem Ofen nehmen und zusammen mit einem Blattsalat geniessen.

Nährwerte pro Portion

  • Kalorien: 337 kcal
  • Kohlenhydrate: 34 g
  • Eiweiss: 14 g
  • Fett: 15 g

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Weisse Bohnen-Hummus

Zutaten für 2 Portionen

Für das Hummus

  • 250 g dicke weisse Bohnen (Abtropfgewicht) – abgiessen und abtropfen lassen
  • 4 EL Olivenöl – kaltgepresst
  • 1 EL Tahini (Sesampaste)
  • 1 Bio Zitrone – davon 1 EL Saft und 1 TL Abrieb
  • 1 EL Edelhefeflocken
  • 1 TL Paprikapulver
  • ¼ TL Kreuzkümmel
  • Kristallsalz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 2 EL fein geschnittener Koriander
  • 1 EL fein geschnittene Petersilie

Zubereitung

Vorbereitungszeit ca. 10 Minuten

Alle Zutaten – ausser Salz und Pfeffer – in ein hohes Gefäss geben. Mit einem Stabmixer zu einem feinen Püree mixen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Geniessen Sie den Hummus zum Beispiel als Brotaufstrich oder als köstlichen Dip zu Gemüsesticks.

Nährwerte pro Portion

  • Kalorien: 368 kcal
  • Kohlenhydrate: 21 g
  • Eiweiss: 15 g
  • Fett: 43 g

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Vietnamesische Reisnudelsuppe (vegane Pho Suppe)

Zutaten für 2 Portionen

Für die Reisnudelsuppe

  • 200 g Räuchertofu – die kürzere Seite in 1-cm-Scheiben schneiden, dann halbieren
  • 120 g Reisnudeln
  • 100 g Shiitake – vierteln
  • 100 g Mungsprossen
  • 100 g Baby Maiskolben
  • 2 Frühlingszwiebeln (optional) – in Scheiben schneiden; Grün und Weiss trennen
  • 1 milde rote Chilischote – entkernen und in Ringe schneiden

Flüssige Zutaten und Gewürze

  • 1 Ltr. Kokoswasser (nicht Kokosmilch!)
  • 7 EL Tamari (Sojasauce)
  • 2 EL Erdnussöl
  • 2 EL Sesamöl
  • 10 g Ingwer – schälen und in dünne Scheiben schneiden
  • 1 Bio-Limette – davon 1 EL Saft
  • 7 Kaffir-Limettenblätter – von 5 Blättern die Stiele entfernen und die Blätter ganz fein hacken
  • 2 TL Xylitol (Zuckeraustauschstoff)
  • 1 Sternanisfrucht
  • ½ TL Fenchelsamen
  • 1 Prise Zimtpulver
  • Kristallsalz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 2 EL grob gehackter Koriander
  • 2 EL grob gehacktes Thai-Basilikum
  • 10 g Pfefferminze – davon 1/3 ganz fein hacken; den Rest grob hacken

Zubereitung

Vorbereitungszeit ca. 10 Minuten, Koch-/Backzeit ca. 30 Minuten

Als erstes die Reisnudeln nach Packungsangabe garen; über einem Sieb abgiessen und beiseite stellen.

In der Zwischenzeit einen Topf erhitzen und die Fenchelsamen, die Sternanisfrucht, die 2 Limettenblätter mit Stiel und den Ingwer darin unter Rühren kurz rösten. Mit Kokoswasser ablöschen und 10 Min. kochen lassen.

Dann ein Sieb über eine Rührschüssel halten, die Flüssigkeit durch das Sieb giessen und zurück in den Topf geben. Die Gewürze können entsorgt werden.

Die Maiskolben und die Shiitake in den passierten Sud geben und 10 Min. kochen lassen. Das Frühlingszwiebel-Weiss und Chili dazugeben und die Suppe mit 6 EL Tamari, dem Sesamöl, dem Limettensaft, Zimt, Xylitol, Salz und Pfeffer abschmecken.

Zwischenzeitlich das Erdnussöl in einer Pfanne erhitzen und den Tofu darin goldbraun braten. Mit 2 EL Wasser und 1 EL Tamari ablöschen und die feingehackten Limettenblätter zusammen mit der fein gehackten Minze einrühren, danach die Mungosprossen dazugeben und vermengen.

Die Nudeln in eine Suppenschüssel füllen und mit der heissen Suppe übergiessen. Den Pfanneninhalt dazugeben, Frühlingszwiebel-Grün, Koriander, Thai-Basilikum und die restliche Minze darüber streuen, den Tofu darauf legen und servieren.

Erst unmittelbar vor dem Verzehr der Reisnudelsuppe werden alle Zutaten miteinander vermengt.

Nährwerte pro Portion

  • Kalorien: 585 kcal
  • Kohlenhydrate: 61 g
  • Eiweiss: 21 g
  • Fett: 27 g

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Brokkoli Detox Suppe – basisch

Zutaten für 1 Ltr. Suppe

Für die Brokkolisuppe

  • 280 g Brokkoli – waschen, grob in Röschen teilen; den Stiel würfeln
  • 130 g Zucchini – waschen und grob zerkleinern
  • 80 g Karotten – schälen und in 5-mm-Scheiben schneiden
  • 90 g Grünkohl – den harten Stil entfernen, die Blätter grob schneiden

Flüssige Zutaten und Gewürze

  • 800 ml Wasser
  • 2 TL Misopaste
  • 2 EL Erdnussöl
  • 1 EL Tamari (Sojasauce)
  • 1 Knoblauchzehe – schälen und grob hacken
  • 1 Prise Kreuzkümmel
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 40 g Kresse

Zubereitung

Vorbereitungszeit ca. 10 Minuten, Koch-/Backzeit ca. 20 Minuten

Das Erdnussöl in einem Topf erhitzen und die Karotten darin 1 Min. andünsten. Dann Zucchini, Grünkohl und Knoblauch dazugeben und 2 Min. mitdünsten.

Mit Wasser ablöschen, Misopaste und Tamari einrühren und mit Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer würzen.

Das Ganze ca. 10 Min. köcheln lassen, dann den Brokkoli dazugeben und 5 Min. mitköcheln.

Anschliessend die Suppe in einem Standmixer fein pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Suppe in eine Suppenschüssel füllen, die Kresse unterheben und servieren.

Nährwerte pro Portion

  • Kalorien: 153 kcal
  • Kohlenhydrate: 8 g
  • Eiweiss: 8 g
  • Fett: 8 g

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Teuer gegen billig: Die Wahrheit über Spaghetti aus dem Supermarkt – Video

Viele essen gerne Pasta, vor allem Spaghetti sind hoch im Kurs – aber welche von den Angeboten in den Supermärkten sind die besten? Die billigen vom Discounter, welche aus dem mittleren Preissegment oder doch teure Bioprodukte? Der Test im K1 Magazin.

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Dickmacher: Schlafmangel steigert Gier nach Junkfood

Nach einer viel zu kurzen Nacht mit Heißhunger auf Schokolade, Burger und anderes Junk-Food zu reagieren, hat offenbar weniger mit den Hormonen zu tun, als bislang angenommen. Forscher fanden heraus, dass der „Müdigkeitsappetit“ ganz anders entstehen könnte.

Wer nach dem Marathon aus Weihnachtsfeiern, Weihnachten und Silvester ein paar Pfunde mehr auf die Waage bringt, ist ziemlich sicher der Versuchung von Punsch, Lebkuchen und Bratwürsten erlegen. Und kann wahrscheinlich nicht einmal etwas dafür. Denn lange Abende und der fehlende Schlaf spielen vermutlich eine entscheidende Rolle, wenn der Appetit nach Junkfood oder Süßem nicht zu bremsen ist.

Das Belohnungssystem im Gehirn wird aktiviert und steigert die Lust auf Junkfood

Neurowissenschaftler der Universität zu Köln beschreiben im Journal of Neuroscience, weshalb Schlafmangel zu Heißhunger führt. Der Schlafentzug aktiviere das Belohnungssystem im Gehirn, das das Verlangen nach Junkfood befeuert. Schon eine durchgemachte Nacht reicht, dass ungesundes Essen wesentlich attraktiver erscheint, als eine gesunde Mahlzeit.

Die Wissenschaftler bauten bei ihren Untersuchungen auf Erkenntnissen auf, dass es einen Zusammenhang von Schlafstörungen mit Übergewicht und Typ 2-Diabetes gibt. Als Ursache dafür wurde bisher häufig der Hormonhaushalt gesehen, der durch den Schlafmangel durcheinander gerate und deshalb den Heißhunger auf Süßes oder Fettiges wecke. Nach der neuen Studie spielen die Hormone kaum eine Rolle, dafür die Amygdala des Gehirns. Das ist der Ort, an dem die Belohnung für Nahrung verarbeitet wird.

Schlafen oder durchmachen beeinflusst die Lust auf Essen

Bei einem Test bekamen 32 gesunde Männer im Alter zwischen 19 und 33 Jahren Pasta, Schnitzel, einen Apfel und Erdbeerjoghurt zum Abendessen. Anschließend wurde eine Gruppe nach Hause geschickt und ihr Schlaf gemessen. Die andere Gruppe blieb die ganze Nacht lang wach. Am folgenden Morgen kamen alle wieder zusammen und bestimmten ihren Hunger und Appetit-Level, zudem wurden der Blutzucker und der Hormonspiegel gemessen. Im Anschluss ging es um ihr subjektive Empfinden zu Lebensmitteln. Sie sollten angeben, wie viel Geld sie bereit wären für bestimmte Dinge zu bezahlen, die ihnen gezeigt wurden – darunter 24 Snacks. Dabei wurden ihre Gehirnströme im MRT gemessen.

Nach weiteren Tests ergab sich, dass alle Teilnehmer – ob mit oder ohne Schlaf – am Morgen in etwa gleich hungrig waren. Sie hatten auch ähnliche Blutzucker- und Hormonspiegel. Doch die Testpersonen, die nicht geschlafen hatten, hätten mehr Geld für Schokoriegel ausgegeben.

Schokoriegel setzen das Belohnungssystem im Hirn in Gang

"Diesen Effekt konnte man aufgrund der bisherigen Studienlage erwarten“, beschreibt der Neurowissenschaftler Jan Peters. Allerdings seien eben nicht Hormone dafür verantwortlich, wie die Blutanalysen zeigten. MRT-Bilder machten verstärkte Aktivitäten in den Gehirnregionen Amygdala und Hypothalamus sichtbar. Schon eine Nacht Schlafentzug löse einen Kreislauf aus, der ein auf Essen gepoltes, neuronales Belohnungssystem in Gang setze. Das Angebot von Snacks wirkte wie ein Belohnungsreiz.

Warum diese Regionen bei übernächtigten Menschen stärker aktiviert werden, müsse in weiteren Versuchen geklärt werden.

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Pastinaken-Gnocchi mit Morchel-Sahnesauce

Zutaten für 2 Portionen

Für die Pastinaken-Gnocchi

  • 200 g Kartoffeln, mehligkochend – schälen und in Würfel schneiden
  • 170 g Pastinaken – schälen und fein reiben
  • 210 g Dinkel-Vollkornmehl + für die Arbeitsfläche
  • 2 EL vegane Bio-Margarine
  • 1 Msp. Muskatnusspulver
  • 1 Zweig Rosmarin – Nadeln fein hacken
  • 2 EL Petersilie – hacken

Für die Sauce

  • 80 g Karotten – ganz klein würfeln
  • 20 g Morcheln, getrocknet (oder Pilze nach Wahl) – 15 Min. in Wasser einweichen
  • 100 g junger Blattspinat – waschen und abtropfen lassen
  • 200 ml Sojasahne
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Tamari (Sojasauce)
  • 1 EL Olivenöl, hitzebeständig
  • 1 EL Edelhefeflocken
  • 1 Msp. Muskatnusspulver
  • Kristallsalz
  • Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

Vorbereitungszeit ca. 25 Minuten, Koch-/Backzeit ca. 45 Minuten

Einen grossen Topf mit Wasser ansetzen, leicht salzen und die Kartoffeln darin ca. 15 Min. kochen. Dann die Pastinaken dazugeben und 3 Min. weichgaren.

In der Zwischenzeit die Sauce zubereiten. Hierzu die eingeweichten Morcheln abgiessen und das Restwasser auspressen. In einem Topf das Olivenöl erhitzen und die Morcheln zusammen mit den Karotten ca. 2 Min andünsten. Dann die Gemüsebrühe dazugeben und aufkochen lassen. Die Sauce mit Tamari, Muskat, Salz und Pfeffer würzen und ca. 10 Min. einköcheln lassen, danach den Herd ausschalten.

Sobald die Kartoffeln und Pastinaken weich sind, über einem Sieb abgiessen, zurück in den Topf geben und fein zerstampfen. Mit Muskat, Salz und Pfeffer kräftig würzen. Dann das Dinkelmehl mit einem Holzlöffel hineinrühren.

Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben. Die Kartoffel-Pastinaken-Masse aus dem Topf nehmen, auf die Arbeitsfläche legen und zu einer 1,5 cm dicken Wurst rollen. Dann mit einer Teigkarte oder einem Messer in 1,5-cm-Stücke schneiden. Diese zu einer Kugel formen und mit dem Rücken einer Gabel leicht darüber rollen. Auf diese Weise erhält man die schönen Gnocchi-Rillen. (Noch besser, ein Gnocchi-Brett verwenden.)

Einen grossen Topf 2/3 voll mit Wasser füllen, aufkochen lassen und salzen. Die Gnocchi ins Wasser geben, die Hitze reduzieren und 10 Min. ganz leicht köcheln lassen, bis sie zur Oberfläche aufsteigen. Mit einer Schaumkelle in ein Sieb geben und abtropfen lassen.

Das Alsan in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Gnocchi ca. 4 Min. langsam goldbraun braten. Rosmarin und Petersilie dazugeben, vermengen und 1 Min. mitbraten. Dann den Spinat unterheben und kurz durchschwenken.

In der Zwischenzeit die Sahne und Edelhefeflocken in die Sauce hineinrühren und nur einmal aufkochen lassen, danach abschmecken mit Salz und Pfeffer.

Die Gnocchi zusammen mit der Morchel-Sahnesauce anrichten und geniessen.

Tipp: Die Gnocchi sollten stets frisch zubereitet verzehrt werden, denn durch erneutes Aufwärmen verlieren sie ihre angenehme Konsistenz.

Nährwerte pro Portion

  • Kalorien: 835 kcal
  • Kohlenhydrate: 93 g
  • Eiweiss: 22 g
  • Fett: 39 g

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