Linsensuppe – pikant

Zutaten für 1,3 Liter (4 Portionen)

Für die Linsensuppe

  • 100 g rote Linsen – über einem Sieb spülen, bis sie nicht mehr schäumen
  • 100 g Karotten – schälen und in 1-cm-Stücke schneiden
  • 100 g (Nettogewicht) Knollensellerie – schälen und in 1-cm-Stücke schneiden
  • 200 g leicht säuerliche Äpfel – schälen und in 8-mm-Würfel schneiden

Flüssige Zutaten und Gewürze

  • 800 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Sojamilch
  • 50 g Sojasahne
  • 3 EL Tamari (Sojasauce)
  • 2 EL Erdnussöl
  • 1 EL Yaconsirup
  • 1 EL geriebener Ingwer
  • ¼ TL Kreuzkümmel
  • 3 TL Paprikapulver
  • 1 Prise Chilipulver
  • 1 Lorbeerblatt
  • Kristallsalz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 2 EL feingeschnittene Petersilie

Zubereitung

Vorbereitungszeit ca. 15 Minuten, Koch-/Backzeit ca. 25 Minuten

Das Erdnussöl in einem Topf erhitzen und Karotten, Sellerie und Ingwer darin ca. 4 Min. dünsten.

Dann die Linsen und die Hälfte der Apfelwürfel dazugeben. Mit Kreuzkümmel, Paprika- und Chilipulver bestäuben, gut verrühren und mit Gemüsebrühe ablöschen.

Sojamilch, -sahne, Tamari und Yaconsirup einrühren, das Lorbeerblatt dazugeben und mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Die Suppe einmal aufkochen und 20 Min. köcheln lassen, bis die Linsen weich sind.

Das Lorbeerblatt entfernen und die Suppe mit einem Stabmixer fein pürieren. Dann die restlichen Apfelwürfel hineingeben und 1 Min. erwärmen.

Die Linsensuppe in eine Suppenschüssel füllen und mit Petersilie bestreut servieren.

Nährwerte pro Portion

  • Kalorien: 241 kcal
  • Kohlenhydrate: 28 g
  • Eiweiss: 10 g
  • Fett: 9 g

Quelle: Den ganzen Artikel lesen

Sauerkrautsalat mit Paprika

Zutaten für 2 Portionen

Für den Sauerkraut-Salat

  • 450 g Sauerkraut, roh (selbst gemacht) – auspressen und abtropfen lassen*
  • 150 g rote Paprika – entkernen und in dünne Streifen schneiden

* Falls Sie gekauftes Sauerkraut verwenden empfehlen wir, es über einem Sieb kurz abzuspülen, da es im Vergleich zum Selbstgemachten deutlich mehr Säuere enthält.

Flüssige Zutaten und Gewürze

  • 100 ml Hafersahne
  • 2 EL Edelhefeflocken
  • 1 EL Yaconsirup
  • 1 Prise Kümmel, gemahlen
  • Kristallsalz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 1 EL fein gehackte Petersilie

Zubereitung

Vorbereitungszeit ca. 15 Minuten

Alle Zutaten in eine Schüssel geben, gleichmässig vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nährwerte pro Portion

  • Kalorien: 96 kcal
  • Kohlenhydrate: 13 g
  • Eiweiss: 7 g
  • Fett: 4 g

Quelle: Den ganzen Artikel lesen

Tödliche Gefahr: Das Geschäft mit den gepanschten Internet-Pillen

Als die Frau ihren Ehemann findet, liegt der schweißgebadet im Bett. Er muss sich übergeben, das Erbrochene ist auffällig gelb. Die Frau ruft einen Krankenwagen. In der Notaufnahme wirkt der übergewichtige Mann zwar noch ansprechbar, aber extrem unruhig. Sein Herz rast, er hyperventiliert. Am nächsten Morgen hört er plötzlich auf zu atmen. Eine Stunde lang kämpfen die Ärzte um sein Leben, doch der 50-Jährige stirbt.

In seinem Körper wird 2,4-Dinitrophenol (DNP) in hoher Konzentration nachgewiesen. Rechtsmediziner finden im Besitz des Verstorbenen Kapseln mit einem knallgelben Pulver, die sich der Tote im Internet bestellt hatte – zum Abnehmen. DNP wurde im ersten Weltkrieg zum Bau von Granaten, später als Insektengift eingesetzt. Heute kursiert es wieder als „Fatburner“ in der Diät-, Fitness- und Bodybuilder-Szene. Es zwingt den Körper, unkontrolliert Wärme zu produzieren, im Extremfall, bis man überhitzt kollabiert. Seit 2015 ermittelt die Polizeiorganisation Interpol nach mehreren Todesfällen in Europa. Einige Onlineshops konnten geschlossen werden.

Weltweit mehr als 30 Todesfälle

Experten warnen vor Risiken durch illegal verkaufte Diätpillen, Muskelaufbaupräparate oder Potenzpillen aus dem Netz. Oft stecken in den Mitteln nicht deklarierte, aber hochwirksame Arzneimittel, giftige Chemikalien oder Pflanzenextrakte. „Bei uns melden sich immer wieder Verbraucher, die Schlankheitsmittel im Internet gekauft haben und dann plötzlich unter Schwindelanfällen, Schlafstörungen oder Herzrasen leiden“, sagt Angela Clausen, die bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen das Fachgebiet Lebensmittel im Gesundheitsmarkt leitet. Denn unter der Flagge „Lebensmittel“ segeln auch die teils hochgefährlichen Kapseln oder Pulver: Sie werden als Nahrungsergänzungsmittel oder „Supplemente“ verkauft.

Bei Verbrauchern ist alles, was die Ernährung aufwerten soll, äußerst beliebt: 1,44 Milliarden Euro gaben die Deutschen dafür zwischen April 2017 und März 2018 aus, ein Plus von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, berichtete kürzlich das Marktforschungsunternehmen Insight Health.

Angela Clausen ist Lebensmittelexpertin der Verbraucherzentrale NRW

Viele Kunden suchen allerdings mehr als nur Vitamin C oder Magnesium aus der Drogerie. Sie fahnden im Netz nach frei verkäuflichen Diätpillen, Bodybuilding-Pulvern oder Potenzmitteln – und werden fündig, oft auf professionell gestalteten deutschsprachigen Websites. Vertrieben werden die Mittel aber nicht nur online, sondern auch an der Haustür oder bei Verkaufspartys im Bekanntenkreis, gern als Geheimtipp „unter Freunden“ – und in vielen Fällen illegal.

Denn viele Namen mit Zusätzen wie „Herbal“, „Natural“, „Ginseng“ oder „Himalaya“ klingen zwar nach sanften Kräuterextrakten oder ostasiatischer Wellness. Stattdessen sind die Mittel aber heimlich mit harten Chemikalien gepanscht. „Wir haben vor einigen Jahren für eine große Studie 70 angeblich ’natürliche‘ Nahrungsergänzungsmittel im Internet eingekauft. 13 von 21 Schlankheitsmitteln, 8 von 13 potenz- bzw. libidosteigernden Mitteln und 20 Prozent der Sportlerprodukte enthielten nicht zugelassene Arzneimittel oder Aufputschmittel wie Ephedrin, Amphetamin oder Methylhexanamin, die sogar teils dopingrelevant sind“, so Clausen. Erst vor ein paar Wochen warnte das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz vor Abnehmkapseln mit dem unschuldigen Namen „Minimal“. Sie enthielten den verbotenen Appetitzügler Sibutramin, der 2010 vom Markt genommen worden war, nachdem in Studien auffällig viele Herzinfarkte aufgetreten waren. Mehr als 30 Todesfälle weltweit sollen damit zusammenhängen.

Das knallgelbe Abnehmmittel DNP (2,4-Dinitrophenol) führte bereits zu Todesfällen, auch in Deutschland

Andere als Nahrungsergänzung deklarierte Diätpillen enthalten den illegalen Hungerdämpfer Rimonabant, der in Studien das Risiko für Depressionen erhöhte, oder Phenolphtalein, ein krebsverdächtiges Abführmittel. Außerdem findet sich immer wieder Sildenafil, besser bekannt als Viagra, das wegen seines Risikos für Herz-Kreislauf-Nebenwirkungen nur vom Arzt verschrieben werden dürfte.

Nahrungsergänzungsmittel brauchen keinen Wirkungsnachweis

Auch in den USA sind in den vergangenen Jahren Hunderte Nahrungsergänzungsmittel mit verbotenem Arzneizusatz aufgefallen. Zudem stieg die Zahl der im National Poison Data System (NPDS) erfassten Fälle unerwünschter Wirkungen durch Nahrungsergänzungsmittel in den Jahren 2005 bis 2012 um fast 50 Prozent. Im EU-Schnellwarnsystem RASFF sind Hinweise auf Gefahren durch riskante Kapseln oder Pülverchen inzwischen an der Tagesordnung. Mehr als 2000 auffällige Supplemente wurden in den vergangenen Jahren entdeckt.

„Das Segment ist für Kriminelle so attraktiv, weil es wenig geregelt und gerade im Internethandel unkontrolliert ist“, kritisiert Verbraucherschützerin Clausen. Wer ein Nahrungsergänzungsmittel auf den Markt bringen will, muss – anders als bei einem Arzneimittel – weder seine Sicherheit noch die Wirksamkeit nachweisen, sondern sein Präparat nur beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit melden und eine Musterpackung mitschicken. Sie wird in aller Regel nicht analysiert, sondern archiviert. Ansonsten liegt die Verantwortung für die Sicherheit beim Hersteller oder Verkäufer. Die Behörden der Länder kontrollieren nur stichprobenartig die bereits auf dem Markt befindlichen Produkte.

„Minimal“ aus dem Internet enthält Sibutramin, das offiziell bereits 2010 vom Markt genommen wurde

Selbst bei Verdacht auf Gesundheitsgefahren kommt man an die Hersteller und Zwischenhändler oft nicht heran, wenn sie etwa in China, Russland oder der Ukraine sitzen. Selbst die Adressen „deutscher“ Onlineshops führen oft nur zu den Brieffächern trostloser Hochhäuser in Berlin oder Basel.

„Wir fordern schon lange, dass Nahrungsergänzungsmittel ähnlich wie Medikamente zugelassen werden sollten“, so Verbraucherschützerin Clausen. Es handele sich eben nicht um Lebensmittel, sondern selbst bei legal verkauften Präparaten oft um isolierte Stoffe in hoher Dosierung.

Im Zweifel: Notarzt rufen

Wer bei einem gekauften Präparat Bedenken hat, findet aktuelle Warnhinweise unter www.klartext-nahrungsergänzung.de sowie eine umfangreiche Liste unter dem Stichwort „Gepanschtes“ auf der Website der Verbraucherzeitschrift „Gute Pillen – Schlechte Pillen“ (www.gutepillenschlechtepillen.de).

Ärzte und Fachgesellschaften halten Nahrungsergänzungsmittel für Gesunde ohnehin meist für überflüssig. „Wenn man sie aber kaufen möchte, sollte man das besser nur im stationären Handel tun, also in Supermärkten, Drogerien oder Apotheken. Nicht im Internet, nicht auf Verkaufspartys und auch nicht unter der Hand von Freunden“, rät Angela Clausen. Wer dennoch Nebenwirkungen an sich feststellt, sollte sich direkt an die Lebensmittelüberwachung in der eigenen Stadt oder im Landkreis wenden, an einen Apotheker oder an eine Verbraucherzentrale. Und im Zweifel einen Notarzt rufen.


Quelle: Den ganzen Artikel lesen

„Fühlte mich sogar high“: Paar ernährt sich drei Jahre nur von Früchten

Wenn es um selektive Ernährung geht, gehören Frutarier zu den extremsten Gruppen: Sie essen nur Früchte und Nüsse. Die gesundheitlichen Auswirkungen sind umstritten, doch Anhänger schwören darauf. Eine 39-Jährige, die auf Instagram über ihre Erfahrungen berichtet, zog für ihre Fruchtdiät sogar nach Bali. Sie sagt: Fruitarismus ist nicht nur gesund – er macht auch „high“.

Die Polin Tina Stoklasa entdeckte die Frutarier-Ernährungsweise vor fünf Jahren im Internet, wie sie der britischen „Daily Mail“ erzählte. Die Erfahrungsberichte der Fruchtdiät-Anhänger beeindruckten sie so sehr, dass sie es selbst eine Woche ausprobieren wollte. Das veränderte ihr Leben. Sie verschrieb sich ganz dem Fruitarismus und ließ schließlich sogar ihre Heimat hinter sich.

„Die erste Woche war großartig“, berichtete die heute 39-Jährige der Zeitung. „Ich fühlte mich leicht, optimistisch und sogar berauscht. Ich wandelte 30 Zentimeter über dem Boden und fühlte mich, als würde ich alles lieben.“ Alleine für die geistige Erfahrung sei es der Umstieg auf die Ernährung rein von Früchten wert gewesen. „Ich wollte nie wieder zurück zum ‚normalen‘ Essen.“

In den ersten Jahren sei sie dennoch immer wieder eingeknickt. Schließlich habe sie sich entschlossen, ihr altes Leben komplett hinter sich zu lassen und auf die indonesische Insel Bali zu ziehen. Über ihr Instagram-Konto, auf dem sie von ihren Erfahrungen berichtete, habe sie dann sogar ihren Partner kennengelernt, den Belgier Simon Beun. Inzwischen sind die beiden verlobt. instagram.com/fit_shortie_eats/ Simon Beun und Tina Stoklasa auf Instagram

Mehr Energie durch Früchte – auch spirituell

Wie das Paar der „Daily Mail“ erklärte, essen sie am Tag zwischen 2000 und 4000 Kalorien – nur süße Früchte und dazu Kokosnuss-Wasser. Ein typischer Tagesablauf sehe ungefähr so aus: Vier Gläser Organgensaft zum Frühstück, einen Bananen-Smoothie aus sieben Bananen und eine halbe Avocado zum Mittagessen und Orangensaft und Avocado zum Abendbrot. Als Snack gebe es frische Datteln.

Die positiven Effekte der Fruchtdiät sind laut Stoklasa und Beun grenzenlos. Sie sind überzeugt, dass der Fruitarismus selbst Krebs, Depressionen und chronische Krankheiten heilen kann. Im Alltag zumindest helfe die Ernährungsweise beim Gewichtsverlust, liefere sehr viel Energie und verbessere den Schlaf. Dazu schaffe sie jedoch auch eine größere „Verbundenheit mit der Natur“.

Ärzte warnen vor solchen angeblichen Wundereffekten veganer und fruitarischer Ernährungsweise, besonders Behauptungen, damit könne Krebs geheilt werden. Bei der Ernährung rein durch Früchte sehen viele Experten außerdem einen gefährlichen Mangel an Stoffen wie Eisen, Zink oder Jod. Auch pflanzliche Quelle für Fettsäuren und Kalzium gebe es nur wenige. Stoklasa und Beun sehen das als Panikmache. instagram.com/fit_shortie_eats/ Tina Stoklasa auf Instagram

Frutarier als Spitzensportler

Stoklasa sei seit ihrer Kindheit dick gewesen und erst mit dem Beginn ihrer Frutarier-Lebensweise habe sie dauerhaft Gewicht verloren. Für Beun geht es sogar ins andere Extrem, wie er der „Daily Mail“ erklärte: Den durchtrainierten 26-Jährigen inspirierten die Erfahrungen fruitarischer Athleten dazu, vom Veganismus auf den Fruitarismus umzusteigen – das Resultat sei „beeindruckend“ gewesen.

Probleme hätten die beiden mit ihrer seit drei Jahren praktizierten Lebensweise nie gehabt. Trotz der zuckerreichen Diät gehe es ihren Zähnen gut – denn die Pflanzenfasern würden sie reinigen. In ihrer Wahlheimat Bali seien sie immer auf der Jagd nach den frischesten Früchten und würden sie teilweise selbst vom Baum sammeln. Das Paar empfiehlt jedem, der nicht sofort komplett umsteigen will, zumindest den Verzicht auf Fleisch. „Es ist die Wurzel aller Krankheiten“, so Stoklasa.

Quelle: Den ganzen Artikel lesen

Sur La Table Ist Mit einer Großen Verkauf auf den Instant Pot Heute Nur

Der Instant Pot könnte einer der praktischsten Küchenhelfer rund um Dank der super-multitasking-Funktionen—und wenn es auf Verkauf, es ist eine zusätzliche ansprechende erwerben. Jetzt, Sur La Table, bietet eine erstaunliche deal auf den Instant Pot Ultra (nur heute!) während seine Angebote Dur Jour Verkauf, die sich bis Dezember 28.

Wenn es darum geht zu entscheiden, ob Sie kaufen sollten eine Sofortige Topf, betrachten seine Vielseitigkeit. Nicht nur können Sie Kochen eine Vielzahl von Lebensmitteln, es multitasks wie ein Dampfkochtopf, langsame Herd, Pfanne, Dampfgarer, joghurtbereiter, Reiskocher und wärmer, die alle mit einem super-schnelle Kochzeit, macht Schüren gesunde Mahlzeiten ein Kinderspiel. Plus, es gibt nichts besseres als ein Küchengerät, das verhindert, dass mehrere Geräte überladen Ihre Küche.

Wenn Sie versuchen zu entscheiden, zwischen verschiedenen Modellen, die sechs-Liter-Instant-Topf Ultra ($119, gekennzeichnet von $300 auf surlatable.com) könnte Ihre beste Wette. Auch wenn es dauern wird, bis ein wenig mehr Platz in Ihrem Schrank, als der drei-Liter-Modell, es können die gleichen Aufgaben wie die acht-quart-Modell, die ist auch größer und sperriger.

Der Instant Pot wurde zu einem der beliebtesten Geschenke im letzten Jahr während der Feiertage, und in diesem Jahr noch an der Spitze unserer Liste. Ob Sie Einkaufen sind für den gelernten Koch in Ihrer Familie oder brauchen Sie das perfekte Geschenk für ein frischvermähltes paar, Sie können nicht schief gehen mit einem Instant Pot. Shop jetzt, bevor das Angebot endet heute!

Unsere top-Storys in Ihrem Posteingang, melden Sie sich bei der Gesund Leben – newsletter

Tee optimal zubereiten und genießen



Die Deutschen trinken so viel davon wie nie zuvor. Mitunter wird schon die Zubereitung zu einem entspannenden Ritual

Handarbeir Pflücker bei der Ernte in einem Teegarten bei Hangzhou (China)

Kaffee oder Tee? "Diese Frage hat sich für mich nie gestellt", sagt Otto Ratka. Zwar trinkt der Bamberger ab und zu auch einmal eine Tasse Kaffee. Seine Leidenschaft aber gilt dem Tee. Zum Frühstück genießt der Teehändler einen weißen Paimutan, am Vormittag schlürft er dann grünen Tee, "weil der schön anregt", und nachmittags einen schwarzen. Sein Wissen über die geschmackliche Vielfalt der Sorten und deren Zubereitungsart ­vermittelt Otto Ratka an der Industrie- und Handelskammer Oberfranken – als Ausbilder zum Tee-Sommelier.

Kandiszucker und Sahnewolke

Tee ist gleich nach Wasser das zweit­beliebteste Getränk weltweit. Anhänger hat er nicht nur im fernen Asien, sondern auch in Europa. Die Briten zelebrieren ihre legendäre Teatime um fünf Uhr nachmittags. In Deutschland sind die Ostfriesen die größten Teetrinker – was vielleicht auch mit dem rauen ­Klima an der Nordsee zu tun hat.

27,5 Liter Tee im Jahr

Sie genießen das Heißgetränk traditionell schwarz und kräftig oder mit großem Kandiszuckerstück (Kluntje) und "Sahnewölkchen". Ostfriesen trinken mehr als zehnmal so viel Tee wie der Landesdurchschnitt – nach Angaben des Deutschen Teeverbands 27,5 Liter Schwarz- und Grüntee pro Jahr – mehr als je zuvor.

Kräuter-, Früchte- und Arzneitees sind dabei noch gar nicht eingerechnet. Experten wie Otto Ratka nennen diese "teeähnliche Erzeugnisse". Als Tee im eigentlichen Sinn gilt nur ein Aufguss aus den Blättern der Teepflanze Camellia sinensis, die zum Beispiel im Hochland von Japan, China, Sri Lanka und Taiwan wächst.

Tee richtig aufgießen

Nach der Ernte werden die Blätter fermentiert und zu weißem, grünem, schwarzem oder zu Oolong-Tee – einer traditionellen chinesischen Sorte – verarbeitet. Für einen Liter gießt man etwa zehn Gramm Tee mit heißem Wasser auf. "Das entspricht je nach Volumen der Tees ungefähr zwei bis drei Esslöffeln", sagt Ratka. Für ein Glas mit 200 Millilitern nimmt man dementsprechend zwei Gramm Teeblätter.

Wer eine neue Sorte probieren will oder das Heißgetränk erst für sich ­­entdeckt hat, sollte laut Ratka etwas niedriger dosieren und kürzer ziehen lassen als angegeben.

Billig schmeckt schneller bitter

Je höher die Dosierung und je länger die Ziehzeit, umso mehr lösen sich Gerb- und Bitterstoffe aus den Blättern. Ratka: "Wenn Sie einen Tee beim ersten Mal zu stark machen und er schmeckt dann bitter, trinken Sie ihn nie mehr." Je kostbarer die Sorte, desto ge­ringer das Risiko, dass sich der Geschmack verändert.

Dafür werden nur die Triebspitzen der Pflanze verwendet, die besonders feine Aromen haben. "Je hochwertiger ein Tee ist, umso länger können Sie ihn ziehen lassen, ohne dass er bitter wird", erklärt Ratka. Chinesen und Taiwanesen lassen die Blätter oft einfach in der Tasse und gießen mehrfach auf. Bis zu fünfmal Teegenuss ist auf diese Art möglich. Da rechnet sich der ­höhere Preis.

Pyramiden statt Beutel

In Deutschland greifen die meisten Menschen indes zum Teebeutel. "Das ist einfach, praktisch und geht schnell", meint Tee-Sommelier Ratka. In der Regel enthalten die Beutel fein vermahlene Stängel und Blattreste. Wer auf die Papiersäckchen am Schnürchen nicht verzichten möchten, sollte einmal die etwas voluminöseren Pyramidenbeutel ausprobieren. "Darin kann man auch qualitativ hochwer­tigere Grobschnitte abfüllen", erklärt der Experte.

Damit die Aromen sich optimal entfalten können, empfiehlt Ratka, das Getränk mit kalkarmem Mineralwasser aus der Flasche zuzubereiten.  Für teeähnliche Erzeugnisse und Schwarztee darf das Wasser sprudelnd kochend verwendet werden. Für weißen, grünen und Oolong-Tee lässt man es vor dem Aufguss etwa fünf bis zehn Minuten abkühlen.
Für viele Menschen ist Teetrinken ein Ritual, das entspannt und den Alltag kurz anhält. Bei manchen gehört besonders schönes Porzellan dazu – bei anderen Kandiszucker, der so schön knistert in der Tasse.

Lesen Sie auch:

Ist Tee wirklich gesund?

Tee ist beliebt. Aber hat er sein gesundes Image auch verdient? Was Sie wissen sollten

Quelle: Den ganzen Artikel lesen

Gesunde Rezepte – vegan, vollwertig und basenüberschüssig

Inhaltsverzeichnis

  • Gesunde Rezepte – Die Definition
  • Gesunde Rezepte – Die Kriterien beim Zentrum der Gesundheit
  • Rezept-Rubriken
  • Gesunde Rezepte: Täglich 3 neue Rezepte aus dem ZDG-Kochstudio

Gesunde Rezepte – Die Definition

Wer gesund, fit und leistungsfähig bleiben oder es werden will, ernährt sich gesund. Und wer sich gesund ernähren möchte, braucht gesunde Rezepte. Was aber sind gesunde Rezepte? Schaut man sich im Internet um, findet man bei der Suche nach „gesunde Rezepte“ fast alles: Vom Rahmschnitzel mit Spätzle übers Pumpernickel mit Frischkäse und Kaviar bis zur Torte, die deshalb als gesund bezeichnet wird, weil sie statt Mascarpone mit fettarmem Quark zubereitet wurde.

Für gesunde Rezepte gibt es also keine einheitliche Definition. Jeder versteht etwas anderes darunter, was nicht zuletzt von den persönlichen Vorlieben abhängt.

Auf einer Seite, die findet, dass die Paleo-Ernährung die beste ist, werden insbesondere Low-Carb-Rezepte als gesund bezeichnet werden, auf Rohkostseiten ist selbstverständlich alles gesund, hauptsache es ist roh und auf einer Seite, die sich hauptsächlich dem Abnehmen widmet, ist ein Rezept schon dann gesund, wenn es nur fett- und kalorienarm ist.

Bei konventionellen Seiten hingegen ist das Hauptkriterium meist die sog. Ausgewogenheit, was bedeutet, dass die Rezepte von allem ein bisschen enthalten – ein bisschen Fleisch oder Fisch, ein bisschen Fett, ein bisschen Kohlenhydrate, ein bisschen Gemüse, irgendein Milchprodukt und gerne auch ein bisschen Zucker.

Gesunde Rezepte – Die Kriterien beim Zentrum der Gesundheit

Unsere gesunden Rezepte erfüllen natürlich ebenfalls bestimmte Kriterien, so dass sie – aus unserer Sicht – zu tatsächlich gesunden Rezepten werden. Nachfolgend stellen wir Ihnen unsere Kriterien vor.

Wir legen besonders grossen Wert darauf, dass unsere gesunden Rezepte garantiert gelingen. Daher werden sie mehrfach von unseren Köchen nachgekocht, überprüft und optimiert, bevor sie schliesslich veröffentlicht werden.

Unsere gesunde Rezepte…:

  • … sind rein pflanzlich, also vegan und daher frei von Fleisch, Fisch, Eiern, Honig und Milchprodukten.
  • … bestehen vorwiegend aus frischen Zutaten, wie Obst, Gemüse, Kartoffeln, Salaten, Keimlingen und Vollkornprodukten, selten werden Konserven (z. B. Kichererbsen aus dem Glas) verwendet.
  • … sind frei von Weissmehlprodukten und Industriezucker.
  • … enthalten bei Getreideprodukten immer die vollwertige Variante, also Vollkornreis, Vollkornnudeln, Vollkornmehl, Vollkornbrot etc.
  • … sind salzarm und werden stattdessen mit raffinierten Kombinationen aus Kräutern und Gewürzen aromatisiert.
  • … sind optimal für die basenüberschüssige Ernährung geeignet. Entweder sie sind in sich basenüberschüssig oder sie werden es, wenn man als Vorspeise einen frischen Salat isst.
  • … enthalten basische Zutaten und gute Säurebildner (wie Vollkornprodukte, Nüsse, Saaten, Hülsenfrüchte), also keine schlechten Säurebildner (wie Weissmehlprodukte, Zucker, tierische Produkte, Alkohol).
  • … sind weizenfrei, viele auch glutenfrei. Manche Rezepte enthalten jedoch Dinkel, Grünkern, Gerste oder Roggen.
  • … enthalten nur wenige verarbeitete Produkte und wenn, dann in hochwertiger Qualität, z. B. Mandelmus, native Öle, Bio-Tofu, Getreideflocken, Jackfruit, Yaconsirup etc.
  • … werden möglichst kurz oder schonend erhitzt und damit vitalstoffschonend zubereitet.
  • … passen in manchen Fällen auch in die Low Carb Ernährung, aber natürlich in die vegane Low Carb Ernährung.
  • … enthalten auch eine Auswahl an Rohkostrezepten, wie Rohkosttorten, Rohkostpizza und Rohkostpasta.
  • … sind international. Sie finden bei uns also auch ayurvedische (indische), italienische, amerikanische, schweizerische, spanische und asiatische Rezepte.

Rezept-Rubriken

Sie finden bei uns die folgenden Rezept-Rubriken:

  • Asiatische Küche
  • Backwaren
  • Brotaufstriche
  • Dressings
  • Eintöpfe
  • Frühstück
  • Getränke
  • Glutenfreie Rezepte
  • Hauptgerichte
  • Kartoffelrezepte
  • Nudelrezepte
  • Pestos
  • Protein-Shakes
  • Reisgerichte
  • Salate
  • Saucen und Dips
  • Suppen
  • Süssspeisen

Zentrum der Gesundheit
Basenüberschüssig kochen – Kochbuch

Literatur ⟩ Kochbücher

Jetzt einkaufen

Zentrum der Gesundheit
Das Kurkuma-Kochbuch

Literatur ⟩ Kochbücher

Jetzt einkaufen

Gesunde Rezepte: Täglich 3 neue Rezepte aus dem ZDG-Kochstudio

Inzwischen finden Sie bei uns über 1400 gesunde Rezepte. In unserem Kochstudio werden überdies täglich 3 neue Rezepte entwickelt und auf unserer Webseite in der Rezepte-Rubrik veröffentlicht. Stets eines davon erscheint als Film auf unserem Kochkanal bei Youtube, damit Ihnen das Nachkochen leichter fällt. In derzeit 355 Kochfilmen zeigt Ihnen unser Vegan-Koch Ben die Tricks und Kniffe der gesunden basenüberschüssigen Küche. Schauen Sie doch einmal bei uns vorbei! Wir freuen uns auf Sie! 

Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater

Gesunde Ernährung ist Ihre Leidenschaft? Sie lieben die basenüberschüssige, naturbelassene Ernährung? Sie möchten gerne die Zusammenhänge zwischen unserer Nahrung und unserer Gesundheit aus ganzheitlicher Sicht verstehen? Sie wünschen sich nichts mehr als all Ihr Wissen rund um Gesundheit und Ernährung zu Ihrem Beruf zu machen?

Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit aus. Wenn Sie mehr über das Fernstudium an der Akademie der Naturheilkunde wissen möchten, dann erfahren Sie hier alle Details sowie Feedbacks von aktuellen und ehemaligen TeilnehmerInnen.

Quelle: Den ganzen Artikel lesen

Lebkuchen

Zutaten für 12 Stücke

Für den Lebkuchen

  • 1 Backform (24 x 24 cm)
  • 350 g Dinkel-Vollkornmehl
  • 80 g Xylitol
  • 125 g eingedickter Birnensaft (z. B. von Birnel)
  • 250 ml Soja-Schlagsahne – halbsteif schlagen (mit 1 TL Bio-Sahnesteif)
  • 250 ml Soja-Schlagsahne – steif schlagen (mit 2 TL Bio-Sahnesteif)
  • 200 ml Mandelmilch
  • 1 TL Natron (gestrichen)

Flüssige Zutaten und Gewürze

  • 1 EL Bio-Alsan (Margarine)
  • 1 TL Sternanis
  • 1 ½ TL Zimt
  • ½ TL Nelkenpulver (gestrichen)

Zubereitung

Zubereitungszeit ca. 20 Minuten, Kochzeit ca. 30 Minuten

Die Mandelmilch leicht erwärmen lassen, die Gewürze und Xylitol hineingeben und verrühren.

Den Birnensaft in eine grosse Schüssel geben, die lauwarme Gewürzmilch dazu giessen und das Mehl hinzufügen. Zu einem klumpenfreien Masse rühren und schliesslich die halbsteif geschlagene Sahne und das Natron unterheben. Alles gut miteinander vermengen.

Die Backform mit Alsan einfetten, danach die Masse in die vorbereitete Backform geben und gleichmässig verteilen. Dann auf ein Backgitter stellen, in den kalten Backofen schieben und eine Temperatur von 180 °C Umluft einschalten.

Den Lebkuchen ca. 30 Minuten backen. Mit einem Holzspiess testen, ob der Kuchen durchgebacken ist. Dann aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

Den Lebkuchen in 16 Stücke schneiden und mit der steif geschlagener Sahne geniessen.

Nährwerte pro Stück

  • Kalorien: 295 kcal
  • Kohlenhydrate: 31 g
  • Eiweiss: 2 g
  • Fett: 16 g

Quelle: Den ganzen Artikel lesen

Wie gefährlich ist ein Marathonlauf?

Sie zahlen Hunderte, manchmal Tausende Euro, nur um gut 42 Kilometer zu rennen: Marathons liegen seit Jahren im Trend, gerade bei Freizeitsportlern. Doch viele unterschätzen die Risiken des Langstreckenlaufs, warnen Ärzte.

Nun liefert eine Studie Hinweise darauf, wie sehr ein Marathon das Herz von Amateursportlern belastet.

Die Forscher untersuchten die Herzbelastung bei insgesamt 63 Amateurläufern. Sie sortierten jeweils drei Sportler in eine Gruppe, die sich in Alter, Größe, Lauferfahrung und Risiken für Herzerkrankungen ähnelten. Jeweils einer lief einen Zehn-Kilometer-Lauf, einer einen Halbmarathon und einer einen Vollmarathon. Vor und nach dem Rennen bestimmten die spanischen Forscher im Blut bestimmte Biomarker, berichten sie im Fachblatt „Circulation“.

Das Ergebnis: Mit zunehmender Laufdistanz stieg der Anteil der sogenannten Troponine aus dem Herzmuskel im Blut deutlich an. Das sind Eiweißstoffe, die auf eine Schädigung des Herzmuskels hinweisen können. Dabei spielte es keine Rolle, wie gut sich die Sportler auf den Marathon vorbereitet hatten. Die Belastung war bei den Vollmarathon-Läufern am größten.

Ob der Anstieg der Biomarker langfristig das Risiko für Herzerkrankungen erhöht, ist jedoch unklar. Nach wenigen Tagen normalisiert sich der Wert meist wieder. Dennoch sind sich die Forscher sicher: Für viele Amateure ist es vermutlich besser, kürzere Strecken zu laufen, beispielsweise einen Halbmarathon.

„Angesichts der wachsenden Popularität von Langstreckenläufen, der wachsenden Teilnehmerzahl und dem Mangel an angemessenem Training bei einigen Amateuren legen unsere Ergebnisse nahe, dass sich die Belastung des Herzmuskels durch das Laufen kürzerer Strecken reduzieren lässt“, sagt Juan Del Coso, der an der Studie mitgearbeitet hat.

Im Video: Mission Marathon – Ex-160-Kilo-Mann erfüllt sich seinen großen Traum

Einer von 100.000 Marathonläufern erleidet Herzstillstand

Gerade für Hobbyläufer kann ein Marathon gefährlich werden, wenn sie Leistungssport betreiben, ohne ausreichend darauf vorbereitet zu sein. Im Schnitt erleidet etwa einer von 100.000 Marathonläufern während des Wettkampfs einen Herzstillstand. Zwei von drei Läufern sterben an den Folgen. Betroffen sind vor allem Männer.

Auch die Deutsche Herzstiftung warnt vor übertriebenem sportlichen Ehrgeiz und rät, sich regelmäßig vom Arzt durchchecken zu lassen. Moderat betriebene Ausdauersportarten wie Schwimmen, Joggen oder Radfahren seien aber absolut empfehlenswert, weil sie einer koronaren Herzerkrankung vorbeugen könnten, die häufig Ursache für einen Herzinfarkt sei. Das Risiko für einen Herzinfarkt könne zwar während sportlicher Belastung etwas ansteigen, langfristig überwiege aber der schützende Effekt.

Quelle: Den ganzen Artikel lesen

Wie lange sind Weine haltbar?

Wie lange sind Weine haltbar? Nicht jeder Wein hat das Zeug dazu, im Alter an Wert zu gewinnen. Im Gegenteil: Die meisten Weine werden so hergestellt, dass sie sofort – und das bedeutet jung – getrunken werden müssen. FOCUS Online erklärt, wie lange Weine sich halten.

Die meisten Weine sind nur begrenzt lagerfähig. Wie lange sie haltbar sind, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Säure- und Alkoholgehalt spielen dabei ebenso eine wichtige Rolle wie die Rebsorte. Einen Anhaltspunkt für die Lagerfähigkeit eines Weines ist der Preis: Je teurer der edle Tropfen ist, desto eher lässt er sich auch lagern. Eine Garantie für eine lange Lagerfähigkeit ist aber auch der höhere Preis nicht.

Weine werden heute jung konsumiert

Nur rund fünf bis zehn Prozent aller produzierten Weine werden heute überhaupt noch für eine längere Zeit gelagert. Die meisten Rebsäfte können bereits kurz nach der Abfüllung getrunken werden – und sollten innerhalb von zwei Jahren konsumiert werden. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Nur die wenigsten Kunden verfügen überhaupt über eine geeignete Lagerstätte. Das bedeutet, die Wenigsten haben einen wohltemperierten Weinkeller. Ob und wie lange sich ein Wein aufbewahren lässt, hängt von folgenden Faktoren ab:

  • Alkoholgehalt: Alkohol ist ein sehr gutes Konservierungsmittel und tötet Bakterien ab. Je mehr Alkoholgehalt ein Wein aufweist, desto eher ist er lagerfähig. Mindestens 12,5 Prozent sollten es sein. Einen Hinweis gibt auch der Ausbau des Weines: Im Barriquefass gereifte Weine haben meist einen Alkoholgehalt von rund 13 Prozent und sind somit gut lagerfähig.
  • Zuckergehalt: Auch Zucker wirkt konservierend, weswegen Auslesen, Beerenauslesen und Eisweine meist länger haltbar sind. Hier kann der Alkoholgehalt vernachlässigt werden.
  • Tanningehalt: Gerbstoffe machen Wein ebenfalls haltbar.
  • Säuregehalt: Viel Säure, vor allem im Weißwein, sorgt für eine längere Haltbarkeit des Weins, da sie das Wachstum von Bakterien verhindert.
  • Sulfite: Heute werden dem Wein häufig Sulfite zugesetzt, um ihn haltbarer zu machen. Die schweflige Säure vermindert Essigsäurebakterien und schützt den Wein vor Oxidation. Da Sulfite im Verdacht stehen, Allergien auszulösen, wird nach Alternativen gesucht. Mittlerweile haben Forscher Wein durch kalte Pasteurisierung haltbar gemacht.
  • Rebsorte: Manche Rebsorten lassen sich besser lagern als andere. Bei Rotweinen sind das vor allem die Sorten Cabernet Sauvignon, Nebbiolo, Sangiovese oder Syrah. Rote Weine aus dem Burgund oder aus Bordeaux zeichnen sich in der Regel durch eine gute Lagerfähigkeit aus. Bei Weißweinen sollten Sie zum Grünen Veltliner und zu säurebetonten Riesling greifen.

Wie lange ist Wein lagerfähig?

Leider wird auf Weinflaschen kein Mindesthaltbarkeitsdatum aufgedruckt, das dem Verbraucher einen Anhaltspunkt liefern würde, wie lange er mit dem Öffnen der Flasche warten kann. Im Folgenden sind einige Richtwerte aufgeführt:

  • Qualitätswein sollten Sie möglichst nicht lange lagern, sondern spätestens nach ein bis drei Jahren konsumieren. Ist der Wein sehr säurebetont, kann sich seine Lagerfähigkeit auf sechs Jahre erhöhen.
  • Kabinettwein hält sich nur ein bis zwei Jahre und als sortenreiner Riesling bis zu vier Jahre.
  • Spätlesen sind drei bis fünf Jahre lagerfähig und Auslesen vier bis sechs Jahre. Beerenauslesen können sogar bis zu zehn Jahre aufbewahrt werden.

Wie wird Wein richtig gelagert?

Am besten lagern Sie Ihren Wein in einem kühlen und feuchten Keller. Ideal ist eine Temperatur von 10 bis 12 Grad. Wenn Sie keinen Keller haben, ist ein Weinklimaschrank die Alternative. Auch unterm Bett im Schlafzimmer kann Wein gelagert werden, so das Deutsche Weininstitut. Temperaturen über 20 Grad und Lichteinfall müssen auf jeden Fall vermieden werden. Weine, die mit einem Korken verschlossen sind, sollten liegend gelagert werden, damit der Korken feucht bleibt. Weine mit Kunststoffkorken oder Schraubverschluss können Sie bedenkenlos im Stehen aufbewahren. Wenn der Wein einmal geöffnet ist, sollten Sie ihn mit einem Korken verschließen und in den Kühlschrank stellen. Oder einfach austrinken.


Quelle: Den ganzen Artikel lesen

1 2 3