Wahr oder falsch?: Die 10 größten Erkältungsmythen im Check

Wahr oder falsch?: Die 10 größten Erkältungsmythen im Check

2019-11-18

1. Vitamin C hilft bei Husten und Schnupfen

Wenn Husten, Schnupfen, Heiserkeit bereits da sind, nutzt es leider auch nichts mehr, Vitamin C in Mengen zuzuführen.

Besser helfen jetzt viel Schlaf, langsame Spaziergänge an der frischen Luft, insgesamt vitaminreiche Ernährung und viel trinken.

2. Grippeimpfung schützt

Die Impfung wird jedes Jahr auf die voraussichtlich verbreiteten Influenzaviren abgestimmt, im Schnitt verhindert sie etwa die Hälfte der Erkrankungen und mildert bei den anderen die Komplikationen.

Im Oktober und November impfen lassen – bevor im Januar die Welle losrollt.

3. Sex stärkt das Immunsystem

Tatsächlich belegen Langzeitstudien, dass Sex den Immunglobulinspiegel im Körper erhöht – und so dafür sorgt, dass man seltener erkältet ist.

Zwei Mal pro Woche sollte man dafür allerdings mindestens aktiv werden.

4. Bitte nicht küssen

Keine falsche Zurückhaltung! Erstens hat der Kuss mit dem Austausch von 80 Mio. Bakterien eine immunstimulierende Wirkung.

Zweitens ist die Ansteckung meist ohnehin schon vorher über Nase und Augen erfolgt, sodass Küssen nichts mehr ausmacht.

5. Heiße Milch mit Honig lindert Halsschmerzen

Heilen kann sie nicht, aber lindern. Die guten Inhaltsstoffe des Honigs sind allerdings hitzeempfindlich – daher nur in lauwarme Milch rühren.

6. Erkältung kommt von Kälte

Allein durch Kälte bekommt niemand eine Erkältung, dazu bedarf es schon Viren. Aber: Je geringer die Körpertemperatur, desto geringer die Immunabwehr. Warm halten hilft also wirklich – das gilt besonders für Füße und Nase.

Bildergalerie: Erkältung vermeiden: 25 Tipps für die kalte Jahreszeit

7. Niesen unterdrücken schadet

Ja, denn Niesen ist die Reinigungsfunktion der Nase: Partikel werden mit etwa 160 km/h hinausgeschleudert. Können sie das nicht, wandern sie stattdessen mit Druck in Nebenhöhlen oder Ohr.

Daher besser den Mund beim Niesen (in Armbeuge oder Taschentuch) öffnen, das minimiert den Druck.

8. Heiße Zitrone und warmes Bier

Die beiden bekannten Hausmittel sind leider wirkungslos – denn das Vitamin C der Zitrone ist hitzeempfindlich und Alkohol schwächt das Immunsystem, egal ob warm oder kalt.

Besser: Tee aus ungeschältem, frisch geschnittenem Ingwer – der wirkt entzündungshemmend und wärmt schön von innen.

9. Hochziehen ist besser als schnäuzen

Nein, denn beides verteilt die Bakterien. Vorsichtiges Naseputzen mit Papiertüchern ist der beste Weg, den Schleim loszuwerden.

10. Eine Erkältung kommt drei Tage, bleibt drei Tage, geht drei Tage

Stimmt: Die Inkubationszeit dauert ein bis drei Tage, dann folgen zwei bis drei Tage mit Krankheitsgefühl – jetzt sollte man den Kollegen zuliebe zu Hause bleiben –, anschließend klingt die Erkältung über ein paar Tage wieder ab.

Redaktion FIT FOR FUN

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