Das sagt Mylan zum Ärger der Apotheker

Das sagt Mylan zum Ärger der Apotheker

2018-12-18
So mancher Apotheker ist dieser Tage auf Mylan nicht gut zusprechen. So wurden offenbar Zusagen für Grippeimpfstoffe kurzfristig nichteingehalten, die Apotheker mussten ihren Ärzten versprochene Ware wiederabsagen. Mylan hingegen sagt, man habe alles in seiner Macht Stehende getan, umfür die deutsche Bevölkerung die bestmögliche Versorgung mit Grippeimpfstoffenzu gewährleisten.

„Grippeimpfstoff“ ist wohl eines der Reizworte für Apothekerin diesem Winter. Die Ursachen für den Mangel scheinen vielfältig. Besondersärgerlich war und ist es für Apotheker, wenn Hersteller bestätigte Bestellungennicht ausliefern, wie es anscheinend bei Mylan geschehen ist. Die Firma hatte,so berichtet ein Apotheker, eine Bestellung von Ware, die eigentlich für dasAusland bestimmt war, zunächst zugesagt, sich dann aber knapp zwei Wochen späterper Fax gemeldet und erklärt, dass die bestellte Menge von 300 Impfdosen dochnicht mehr beliefert werden könne. Die Apotheke erhalte ein Kontingent – 30statt der bestellten 300. Es war dann am Apotheker die Praxen anzurufen undabzusagen.

DAZ.online hat bei Mylan nachgefragt, ob man zu den VorwürfenStellung nehmen möchte. Das hat die Firma getan. Auf das Hauptproblem, dasserst fest zugesagt und dann wieder zurückgerudert wurde, geht Mylan allerdingsnicht wirklich ein.

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