Kommende Zecken-Invasion 2019: Forschende warnen vor neuen Überträgern von Viren

2018 war ein Rekordjahr für Zecken – 2019 könnte schlimmer werden

Im Jahr 2018 wurde die höchste Anzahl an Zecken gesichtet, die jemals in Deutschland dokumentiert wurde – ein Rekordjahr für Zecken. Experten prognostizieren, dass dieser Rekord in diesem Jahr schon wieder gebrochen werden könnte. Neben der auffällig hohen Zahl an Jungtieren (Nymphen) ist auch die Verbreitung neuer Zeckenarten besorgniserregend. Experten haben sich auf dem MSD Parasitologenkongress in Wien über diese Problematik ausgetauscht.

Die Risiken für die Gesundheit von Mensch und Tier durch Zecken wird im Jahr 2019 weiter ansteigen, warnen Zecken-Experten, die sich auf dem MSD Parasitologenkongress in Wien zusammengefunden haben. 23 führende Wissenschaftler sowie Veterinär- und Humanmediziner aus Deutschland, Österreich und der Schweiz tauschten sich auf dem Kongress zu dem aktuellen Aufkeimen der Zeckenpopulation aus.

Zecken auf dem Vormarsch

Bereits im Frühjahr 2018 sagte Dr. Gerhard Dobler vom Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr in München das Rekordhoch auf Grundlage seiner längjährigen Erhebungen voraus. Auf dem Kongress wurde dies nun bestätigt. Die Experten berichten von einem besorgniserregenden Anstieg. In den vergangenen neun Jahren lebten etwa 260 Zecken auf einer Fläche von 100 Quadratmetern. Im Jahr 2018 wurde eine Zeckenanzahl von 400 Stück pro 100 Quadratmetern gemessen.

Neue Zeckenarten breiten sich aus

„Wir beobachten die Ausbreitung neuer Zeckenarten, wie der Auwaldzecke, die etwa 50 Kilometer pro Jahr Richtung Westen wandert und bereits Hannover erreicht hat“, berichtete Dr. Gerhard Dobler auf dem MSD Parasitologenkongress. Daneben sei auch der kontinuierliche Anstieg der gesamten Zeckenpopulation besorgniserregend. Die Zecken gelten als Überträger gefährlicher Infektionskrankheiten wie des Krim Kongo Virus, Heartland Virus, Neoehrlichia oder Anaplasma.

Höhere und längere Infektionsgefahren

„Es gibt mehr und neue Zecken, die in milden Jahren früher aktiv werden und länger aktiv bleiben und immer gefährlichere Krankheiten übertragen“, warnt der Zecken-Fachmann. Mit dem Rekordhoch der Zeckenpopulation sei gleichzeitig auch eine neue Höchstzahl an Frühsommer-Meningoenzephalitis-Fällen aufgetreten. Das Bewusstsein über diese neue Bedrohung sei in der Bevölkerung noch nicht genug ausgeprägt, betonen die Experten.

Trügerische Sicherheit

Im Sommer stellten viele Hunde- und Katzenbesitzer einen Rückgang der Zeckenbisse bei ihren Haustieren fest. „Das heißt aber nicht, dass die Zecken nicht da oder nicht aktiv waren“, ergänzt Dr. Daniel Sicher, Geschäftsführer bei MSD Tiergesundheit. Zecken würden sich bei Hitze und Trockenheit nur vorübergehend in den Wald zurückziehen. Daneben seien im Jahr 2018 auch ungewöhnlich viele Zecken-Nymphen gesichtet worden. Diese Jungtiere seien für den Laien wesentlich schwerer wahrzunehmen, als ausgewachsene Zecken.

Warum steigt die Anzahl der Zecken immer weiter an?

Bei den Gründen für diesen rasanten Anstieg waren alle Experten einer Meinung. Die massive Ausbreitung werde durch den Klimawandel, den internationalen Verkehr, den internationalen Tierhandel und durch Änderungen in der Landschaft und Landwirtschaft begünstigt. (vb)

Weitere Informationen:
Tödliche Risiken durch neue Überträger: Diese Subtropische Zeckenart breitet sich vermehrt aus
Steigende FSME-Gefahr: Infektionen durch Zecken haben weiter zugenommen

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Bevorstehende Zecken-Invasion 2019: Forschende warnen vor neuen Überträgern von Viren

2018 war ein Rekordjahr für Zecken – 2019 könnte schlimmer werden

Im Jahr 2018 wurde die höchste Anzahl an Zecken gesichtet, die jemals in Deutschland dokumentiert wurde – ein Rekordjahr für Zecken. Experten prognostizieren, dass dieser Rekord in diesem Jahr schon wieder gebrochen werden könnte. Neben der auffällig hohen Zahl an Jungtieren (Nymphen) ist auch die Verbreitung neuer Zeckenarten besorgniserregend. Experten haben sich auf dem MSD Parasitologenkongress in Wien über diese Problematik ausgetauscht.

Die Risiken für die Gesundheit von Mensch und Tier durch Zecken wird im Jahr 2019 weiter ansteigen, warnen Zecken-Experten, die sich auf dem MSD Parasitologenkongress in Wien zusammengefunden haben. 23 führende Wissenschaftler sowie Veterinär- und Humanmediziner aus Deutschland, Österreich und der Schweiz tauschten sich auf dem Kongress zu dem aktuellen Aufkeimen der Zeckenpopulation aus.

Zecken auf dem Vormarsch

Bereits im Frühjahr 2018 sagte Dr. Gerhard Dobler vom Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr in München das Rekordhoch auf Grundlage seiner längjährigen Erhebungen voraus. Auf dem Kongress wurde dies nun bestätigt. Die Experten berichten von einem besorgniserregenden Anstieg. In den vergangenen neun Jahren lebten etwa 260 Zecken auf einer Fläche von 100 Quadratmetern. Im Jahr 2018 wurde eine Zeckenanzahl von 400 Stück pro 100 Quadratmetern gemessen.

Neue Zeckenarten breiten sich aus

„Wir beobachten die Ausbreitung neuer Zeckenarten, wie der Auwaldzecke, die etwa 50 Kilometer pro Jahr Richtung Westen wandert und bereits Hannover erreicht hat“, berichtete Dr. Gerhard Dobler auf dem MSD Parasitologenkongress. Daneben sei auch der kontinuierliche Anstieg der gesamten Zeckenpopulation besorgniserregend. Die Zecken gelten als Überträger gefährlicher Infektionskrankheiten wie des Krim Kongo Virus, Heartland Virus, Neoehrlichia oder Anaplasma.

Höhere und längere Infektionsgefahren

„Es gibt mehr und neue Zecken, die in milden Jahren früher aktiv werden und länger aktiv bleiben und immer gefährlichere Krankheiten übertragen“, warnt der Zecken-Fachmann. Mit dem Rekordhoch der Zeckenpopulation sei gleichzeitig auch eine neue Höchstzahl an Frühsommer-Meningoenzephalitis-Fällen aufgetreten. Das Bewusstsein über diese neue Bedrohung sei in der Bevölkerung noch nicht genug ausgeprägt, betonen die Experten.

Trügerische Sicherheit

Im Sommer stellten viele Hunde- und Katzenbesitzer einen Rückgang der Zeckenbisse bei ihren Haustieren fest. „Das heißt aber nicht, dass die Zecken nicht da oder nicht aktiv waren“, ergänzt Dr. Daniel Sicher, Geschäftsführer bei MSD Tiergesundheit. Zecken würden sich bei Hitze und Trockenheit nur vorübergehend in den Wald zurückziehen. Daneben seien im Jahr 2018 auch ungewöhnlich viele Zecken-Nymphen gesichtet worden. Diese Jungtiere seien für den Laien wesentlich schwerer wahrzunehmen, als ausgewachsene Zecken.

Warum steigt die Anzahl der Zecken immer weiter an?

Bei den Gründen für diesen rasanten Anstieg waren alle Experten einer Meinung. Die massive Ausbreitung werde durch den Klimawandel, den internationalen Verkehr, den internationalen Tierhandel und durch Änderungen in der Landschaft und Landwirtschaft begünstigt. (vb)

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Tödliche Risiken durch neue Überträger: Diese Subtropische Zeckenart breitet sich vermehrt aus
Steigende FSME-Gefahr: Infektionen durch Zecken haben weiter zugenommen

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Weißdorn ist jetzt die Arzneipflanze des Jahres 2019

Weißdorn ist zur Arzneipflanze des Jahres 2019 gekürt worden!

Seit Jahrhunderten wird der Weißdorn in der Medizin eingesetzt. Bereits Pfarrer Sebastian Kneipp empfahl die Pflanze zur Unterstützung von Herz und Kreislauf. Der Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde an der Universität Würzburg hat den Weißdorn zur Arzneipflanze des Jahres 2019 gewählt.

In der Antike verwendeten die Menschen den Weißdorn aus der Familie der Rosengewächse gegen Koliken und Durchfall. Erste Untersuchungen zur Heilkraft des Weißdorns folgten Ende des 19. Jahrhunderts in den USA. Ab den 1970er Jahren waren zahlreiche Anwendungen für Weißdornextrakt bekannt, etwa bei Herzerkrankungen durch Alter, Belastung und Bluthochdruck.

Weißdornextrakt als traditionelles Arzneimittel

Aufgrund der langjährigen Erfahrungen, der Unbedenklichkeit und der guten Verträglichkeit des Wirkstoffes wurden Weißdornblätter mit Blüten von der deutschen Zulassungsbehörde 2016 als traditionelles pflanzliches Arzneimittel eingestuft. Basierend auf langjähriger Erfahrung können Weißdornblätter mit Blüten auch bei zeitweilig auftretenden nervösen Herzbeschwerden (z. B. Herzklopfen, durch Ängste ausgelöste Extrasystolen) eingesetzt werden, wenn ärztlicherseits eine ernsthafte Erkrankung ausgeschlossen wurde. Befürwortet wird zudem eine Anwendung bei leichten Symptomen von Stress und als Schlafhilfe. Auf Grund der bekannten Wirkungen könnte der Einsatz von Weißdornextrakt nicht nur bei funktionellen (nicht organisch bedingten) Herzbeschwerden, sondern gerade auch bei ersten Anzeichen einer Herzinsuffizienz und zur Vorbeugung einer Herzschwäche sehr sinnvoll sein. Zur Herstellung von Arzneimitteln aus Weißdorn werden die Blätter mit den leuchtend-weißen Blüten der Weißdornsträucher oder -bäume verwendet. Sie enthalten wichtige sekundäre Pflanzenstoffe, wie die oligomeren Prozyanidine, die für die Wirkung verantwortlich sind. In Mitteleuropa sind mehrere Arten des Weißdorns zu finden, darunter auch der Eingriffelige (Crataegus monogyna Jacq.) und Zweigriffelige Weißdorn (Crataegus laevigata (Poir.) DC), die zur Herstellung von Arzneimitteln verwendet werden.

Wirkungen von Weißdorn auf Herz und Blutgefäße sind vielfältig

Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen haben in den letzten Jahrzehnten aufgeklärt, wie Weißdornextrakt die Herz- und Kreislauffunktion unterstützt. Der pflanzliche Wirkstoff wirkt sich positiv auf die Pumpkraft des Herzens aus. Die Durchblutung der Herzkranzgefäße und des Herzmuskels wird gesteigert, indem die Produktion des gefäßerweiternden Botenstoffs Stickstoffmonoxid (NO) stimuliert und dessen Abbau gehemmt wird. Durch die Steigerung der Kontraktionskraft des Herzens, die Verbesserung der Erregungsleitung und die Erhöhung der Reizschwelle kann Weißdornextrakt zudem vor Herzrhythmusstörungen schützen. Ebenso hält der Extrakt aus Weißdornblättern mit Blüten Gefäße elastisch, so wird der altersbedingte Verlust der Elastizität der arteriellen Blutgefäße gebessert. Auch werden die krankheitsbedingten Störungen der Endothelfunktion (Endothel = Gefäßinnenwand der Blutgefäße) gemindert und der periphere Gefäßwiderstand gesenkt. Es kommt zu einer Steigerung der Belastbarkeit und Kurzatmigkeit bei Belastung tritt später ein. Aktuelle Untersuchungen konnten zeigen, dass sich die Lebensqualität von Patienten unter Einnahme von Weißdornextrakt verbesserte und die körperliche Leistungsfähigkeit zunahm (Härtel et al., 2014).

Der positive Effekt ist nach wissenschaftlichen Erkenntnissen auf sekundäre Pflanzenstoffe zurückzuführen. Sie wirken sich unter anderem positiv auf die Pumpkraft des Herzens aus. So wird die Durchblutung der Herzkranzgefäße und des Herzmuskels gesteigert, indem die Produktion des gefäßerweiternden Botenstoffs Stickstoffmonoxid stimuliert und der Abbau gehemmt wird.

Aber auch in der Küche ist Weißdorn eine Bereicherung. Aus den Blüten und Blättern lässt sich ein wohlschmeckender Tee zubereiten. Die roten Beeren werden im Herbst reif und sind essbar. Das Fruchtfleisch hat allerdings roh eine mehlige Konsistenz. Erst verarbeitet im Kompott, Gelee, Saft und Sirup entfalten die Früchte ihr angenehm süß-säuerliches Aroma. Sie werden gerne mit anderem Obst wie Äpfeln und Quitten kombiniert. Weißdornbeeren sind reich an Vitamin C, Provitamin A und Pektin.

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Zecken-Invasion in 2019: Forscher warnen vor Übertragung neuer gefährlicher Infektionskrankheiten

2018 war ein Rekordjahr für Zecken – 2019 könnte schlimmer werden

Im Jahr 2018 wurde die höchste Anzahl an Zecken gesichtet, die jemals in Deutschland dokumentiert wurde – ein Rekordjahr für Zecken. Experten prognostizieren, dass dieser Rekord in diesem Jahr schon wieder gebrochen werden könnte. Neben der auffällig hohen Zahl an Jungtieren (Nymphen) ist auch die Verbreitung neuer Zeckenarten besorgniserregend. Experten haben sich auf dem MSD Parasitologenkongress in Wien über diese Problematik ausgetauscht.

Die Risiken für die Gesundheit von Mensch und Tier durch Zecken wird im Jahr 2019 weiter ansteigen, warnen Zecken-Experten, die sich auf dem MSD Parasitologenkongress in Wien zusammengefunden haben. 23 führende Wissenschaftler sowie Veterinär- und Humanmediziner aus Deutschland, Österreich und der Schweiz tauschten sich auf dem Kongress zu dem aktuellen Aufkeimen der Zeckenpopulation aus.

Zecken auf dem Vormarsch

Bereits im Frühjahr 2018 sagte Dr. Gerhard Dobler vom Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr in München das Rekordhoch auf Grundlage seiner längjährigen Erhebungen voraus. Auf dem Kongress wurde dies nun bestätigt. Die Experten berichten von einem besorgniserregenden Anstieg. In den vergangenen neun Jahren lebten etwa 260 Zecken auf einer Fläche von 100 Quadratmetern. Im Jahr 2018 wurde eine Zeckenanzahl von 400 Stück pro 100 Quadratmetern gemessen.

Neue Zeckenarten breiten sich aus

„Wir beobachten die Ausbreitung neuer Zeckenarten, wie der Auwaldzecke, die etwa 50 Kilometer pro Jahr Richtung Westen wandert und bereits Hannover erreicht hat“, berichtete Dr. Gerhard Dobler auf dem MSD Parasitologenkongress. Daneben sei auch der kontinuierliche Anstieg der gesamten Zeckenpopulation besorgniserregend. Die Zecken gelten als Überträger gefährlicher Infektionskrankheiten wie des Krim Kongo Virus, Heartland Virus, Neoehrlichia oder Anaplasma.

Höhere und längere Infektionsgefahren

„Es gibt mehr und neue Zecken, die in milden Jahren früher aktiv werden und länger aktiv bleiben und immer gefährlichere Krankheiten übertragen“, warnt der Zecken-Fachmann. Mit dem Rekordhoch der Zeckenpopulation sei gleichzeitig auch eine neue Höchstzahl an Frühsommer-Meningoenzephalitis-Fällen aufgetreten. Das Bewusstsein über diese neue Bedrohung sei in der Bevölkerung noch nicht genug ausgeprägt, betonen die Experten.

Trügerische Sicherheit

Im Sommer stellten viele Hunde- und Katzenbesitzer einen Rückgang der Zeckenbisse bei ihren Haustieren fest. „Das heißt aber nicht, dass die Zecken nicht da oder nicht aktiv waren“, ergänzt Dr. Daniel Sicher, Geschäftsführer bei MSD Tiergesundheit. Zecken würden sich bei Hitze und Trockenheit nur vorübergehend in den Wald zurückziehen. Daneben seien im Jahr 2018 auch ungewöhnlich viele Zecken-Nymphen gesichtet worden. Diese Jungtiere seien für den Laien wesentlich schwerer wahrzunehmen, als ausgewachsene Zecken.

Warum steigt die Anzahl der Zecken immer weiter an?

Bei den Gründen für diesen rasanten Anstieg waren alle Experten einer Meinung. Die massive Ausbreitung werde durch den Klimawandel, den internationalen Verkehr, den internationalen Tierhandel und durch Änderungen in der Landschaft und Landwirtschaft begünstigt. (vb)

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Tödliche Risiken durch neue Überträger: Diese Subtropische Zeckenart breitet sich vermehrt aus
Steigende FSME-Gefahr: Infektionen durch Zecken haben weiter zugenommen

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Das sind 2019 die relevantesten Änderungen im Gesundheitsbereich

Das ändert sich im Jahr 2019 im Gesundheitswesen

Mit dem Jahreswechsel und während der ersten Monate im Jahr 2019 treten wichtige Neuregelungen im Gesundheitswesen in Kraft. So werden unter anderem die Zusatzbeiträge der gesetzlichen Krankenkassen fortan von Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu gleichen Teilen übernommen, Kleinselbstständige werden bei den Beiträgen entlastet und die Wartezeiten bei den Facharztterminen sollen künftig verkürzt werden. Die wichtigsten Änderungen im Überblick.

Die Stiftung Gesundheitswissen hat für das kommende Jahr 2019 die wichtigsten Änderungen im Gesundheitsbereich in einer Pressemitteilung zusammengefasst. Die meisten Menschen werden wohl zuerst die Neuregelung der Krankenkassen-Zusatzbeiträge bemerken. Ab dem 1. Januar 2019 werden die anfallenden Zusatzbeitragssätze zur Kostendeckung bei den gesetzlichen Krankenkassen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern geteilt. Bislang mussten die Versicherten diese Kosten alleine tragen. Durchschnittlich betragen diese Kosten 0,9 Prozent des beitragspflichtigen Einkommens.

Kleinselbstständige zahlen weniger Beiträge

Existenzgründer und Selbstständige mit wenig Einkünften mussten häufig unverhältnismäßig hohe Beiträge für ihre Krankenkassen bezahlen. Ab dem Jahr 2019 werden die Mindestbeiträgen für Selbstständige mit denen der freiwillig Versicherten in den gesetzlichen Krankenkassen gleichgestellt. Nach Angaben der Stiftung Gesundheitswissen sinkt somit der Mindestbeitrag zur Krankenversicherung für Selbstständige von 360 Euro auf rund 156 Euro.

Einkommensgrenze für private Krankenversicherung erhöht sich

Beamte, Selbständige, Studenten und Freiberufler können jederzeit in eine private Krankenversicherung wechseln. Angestellte können dies erst ab einem gewissen Einkommen. Im Jahr 2018 lag dies bei einem Jahreseinkommen von mindestens 59.400 Euro. Im Jahr 2019 wird die Grenze auf 60.750 Euro angehoben. Außerdem steigt auch die sogenannte Beitragsbemessungsgrenze, die angibt, bis zu welchem Gehalt die Beiträge bei den gesetzlichen Krankenkassen prozentual ansteigen. Hier wird im Jahr 2019 die Obergrenze von 53.100 Euro Jahreseinkommen auf 54.450 Euro angehoben.

Terminservice- und Versorgungsgesetz tritt in Kraft

Am 1. April 2019 soll das sogenannte Terminservice- und Versorgungsgesetz in Kraft treten. Dieses Gesetz verpflichtet unter anderem Ärzte dazu, mindestens 25 Sprechstunden pro Woche für Patienten in der gesetzlichen Krankenversicherung anzubieten. Bislang waren Fachärzte nur zu 20 wöchentlichen Sprechstunden verpflichtet. Zusätzlich sollen niedergelassene Fachärzte wie beispielsweise Gynäkologen, Augen- oder Hals-Nasen-Ohren-Ärzte pro Woche mindestens eine fünfstündige offene Sprechstunde ohne Termine anbieten.

Soziale Pflegeversicherung wird teurer

Der Beitrag für die soziale Pflegeversicherung wird ab dem 1. Januar 2019 angehoben. Versicherte zahlen künftig nun einen halben Prozent mehr. Somit belaufen sich die Kosten auf 3,05 Prozent des Bruttoeinkommens. Versicherte ohne Kinder zahlen fortan 3,3 Prozent des Einkommens.

Organisierte Darmkrebs-Vorsorge

Voraussichtlich ab Sommer 2019 soll die Früherkennung von Darmkrebs verbessert werden. Männer ab 50 Jahren und Frauen ab 55 Jahren erhalten dann eine Einladung für ein kostenlosen Darmkrebs-Screening von ihren Krankenkassen. Außerdem erhalten die Versicherten Informationen zu Untersuchungen, Datenschutz, Widerspruchsrechten und Programmbeurteilungen.

Weitere Neuerungen

Mitte 2019 sollen die Gesetze zur Organspende geändert werden. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn möchte die sogenannte doppelte Widerspruchslösung durchsetzen. Damit wird jeder Mensch zum Organspender, wenn er nicht aktiv dagegen widerspricht.

Bei Mandeloperationen und bei der Entfernung der Gebärmutter haben Patienten nun rechtlichen Anspruch auf eine ärztliche Zweitmeinung. Ärzte müssen dann unter anderem alle Unterlagen zum Befund herausgeben. Dieses Recht soll in Zukunft auch auf weitere planbare Operationen ausgeweitet werden.

Bei Pflegebedürftigen ab dem Pflegegrad drei sollen ab Januar 2019 die Abrechnungen vereinfacht werden, wenn sie mit einem Taxi zum Arzt fahren. Mit dem Ausstellen des Pflegegrades gelten diese Kosten zukünftig als genehmigt und müssen nicht extra beantragt werden. (vb)

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Wichtige Daten lassen set für Anfang 2019, da die Einstellung hüllt sich für den landesweit größten adolescent brain-Studie

Forschungsteams auf der ganzen Welt warten sehnsüchtig auf ein major-release von Daten aus der größten Studie, die jemals versucht, auf das Gehirn eines heranwachsenden.

FIU ist einer von 21 Standorten studieren fast 11,874 Teilnehmer gemeinsam, darunter 2.100 von Zwillinge oder Drillinge. Forscher Folgen die Kinder, derzeit im Alter zwischen 9 und 10, durch die Jungen Erwachsenenalter. Die Rekrutierung für die Teilnehmer wrapped up in diesem Herbst.

Die ABCD-Studie ist ein Nationales Wahrzeichen Studie auf die Entwicklung des Gehirns und die Gesundheit von Kindern erhöhen könnten, dass das Verständnis von Umwelt -, sozial-genetische und andere biologische Faktoren, die Einfluss auf Gehirn und die kognitive Entwicklung. Erkenntnisse könnten Faktoren aufzudecken, die zu verbessern oder zu stören, das Leben eines Jungen Menschen Flugbahn.

„Schon viele eindrucksvolle Veröffentlichungen mit Daten aus der ersten ABCD-Daten freigeben, einschließlich mehrere der FIU Ermittler“, sagte Raul Gonzalez principal investigator für ABCD an die FIU. „Diese neuen Daten Version viel erwartet und ermöglicht das testen von vielen wichtigen Hypothesen über die frühen teenager-Gesundheit, Hirnfunktion, sowie biologische und kontextuelle Faktoren.“

Gonzalez ist ein außerordentlicher professor von Psychologie, Psychiatrie und Immunologie, und Forscher an der FIU Zentrum für Kinder und Familien. Er ist führender der 14-köpfigen Forscherteam von der FIU ‚ s College of Arts, Sciences & Bildung und Robert Stempel College of Public Health & Sozialen Arbeit. Das Projekt schließt ein Kind die psychische Gesundheit und soziale Arbeit-Experten sowie Psychologen und Physiker, die über langjährige track records in Drogenmissbrauch-Forschung und der kognitiven Neurowissenschaft.

Erste Daten von der ersten mit 4.500 Kinder eingeschrieben in der Studie wurde veröffentlicht im Februar mit dem nächsten Datensatz kommen später in diesem Monat. Der vorläufige release-Daten wird mehrere wichtige updates für die wachsende ABCD-Daten, während die Studie im Gange ist. Dies bedeutet, dass beide ABCD Ermittler und nicht-ABCD-Forscher haben Zugriff auf die Datensätze zu verfolgen Ihre eigenen Forschungsinteressen. Daten aus der gesamten Kohorte wird ab Anfang 2019.

Mit diesen Daten können die Wissenschaftler betrachten Gehirn Merkmale im Zusammenhang mit Impulsivität und traumatischen Ereignissen. Sie können die Studie die Auswirkungen der Gesundheits Verhaltensweisen wie Schlaf und körperlicher Aktivität auf die kognitive und die Entwicklung des Gehirns. Sie können auch einen Blick auf Merkmale im Zusammenhang mit Medien-Nutzung, einschließlich Bildschirm verbrachten Zeit.

Forscher an der FIU untersuchen, ob zweisprachige Kinder haben einen Vorteil gegenüber den einsprachigen Kindern, wenn es um Problemlösungen oder die Kontrolle über das Verhalten. Sie sind auch der Suche, wie die Anzahl der Geschwister ein Kind hat, kann Auswirkungen auf seine oder Ihre Entwicklung des Gehirns.