Das größte vorstellbare Dilemma für die Apotheker

Mehr Geld oder der Erhalt der Gleichpreisigkeit? Kurz gefasst,ist das die Frage, mit der sich die rund 140 Vertreter in derABDA-Mitgliederversammlung am heutigen Donnerstag beschäftigen müssen. Dass dieApotheker das Paket von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ohneÄnderungswünsche akzeptieren, scheint inzwischen so gut wie ausgeschlossen.Doch hört man sich in den Kammern und Verbänden um, dürfte es in der Sitzungnicht nur um die acht Spahn’schen Eckpunkte gehen. Denn wieder einmal stehtauch die ABDA im Zentrum der Kritik.

Jens Spahn hat den Apothekern da einen unvorstellbar dickenEntscheidungsbrocken in den Vorgarten gelegt: Auf der einen Seite enthaltenseine Eckpunkte Neuregelungen, von denen die Pharmazeuten seit Jahren träumen.Genannt sei hier die Erlaubnis, dass Apotheker und KassenVerträge über pharmazeutische Dienstleistungen abschließen können und die Apotheker dafür vergütetwerden müssen. Auch die Verdopplung der Notdienstpauschale ist eine Maßnahme,von der insbesondere viele Landapotheker profitieren würden.

Doch auf der anderen Seite tätigt Spahn einen Schritt, dernicht weniger ist als ein Systembruch. Mit der gesetzlichen Etablierung einesBoni-Deckels, also eines begrenzten Rx-Bonus, der ausdrücklich vonEU-Versendern gewährt werden darf, hebt Spahn eine der Grundregeln derArzneimittelversorgung zumindest teilweise auf: die Rx-Preisbindung. Um denEinfluss der Versender nicht zu groß werden zu lassen, will Spahn ab einemMarktanteil von 5 Prozent – was in etwa das Fünffache vom Status quo bedeutenwürde – evaluieren, ob die Höhe des gestatteten Bonus gesenkt werden muss.

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Vor dem Spahn-Besuch

Das ist die ABDA-Mitgliederversammlung

Die etwa 140 Vertreter der Apothekerkammern und -verbände habennun den Auftrag, sich zu diesen Vorschlägen zu positionieren. Sie müssen entscheiden,ob sich die ABDA gegen Spahn und sein Paket stellt oder sagt: Ja, wir machenmit. DAZ.online hat sich in den vergangenen Wochen in fast allenABDA-Mitgliedsorganisationen umgehört und mehrere regionale Veranstaltungen besucht,auf denen das Spahn-Paket diskutiert wurde. Dabei zeichnet sich eines ganzdeutlich ab: Es gibt wohl keinen einzigen Landesverband und erst recht keineKammer, die Spahns Vorstoß ohne Widerspruch begrüßt.

Bei der heutigen Mitgliederversammlung stellt sich also nureine Frage: Wie heftig wird der Widerstand sein? Schmettern die Apotheker dasPaket ganz ab, oder wollen sie versuchen, es noch zu beeinflussen – um dieHonorar-Erhöhungen zu sichern und die vorgesehen Rx-Boni wiederherauszubekommen? Hört man sich im Apothekerlager um, so zeichnen sich derzeitzwei Blöcke ab:

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Erinnert an glückliche Erinnerungen während der Pubertät kann verringern das Risiko von Depressionen

Eingedenk des positiven Ereignisse und Erfahrungen können Jungen Menschen helfen, Widerstandskräfte gegen depression im späteren Leben, schlägt neue Forschung von der Universität von Cambridge.

Depression ist heute die führende Ursache von Behinderungen weltweit, die mehr als 300 Millionen Menschen. Der Zustand oft zeigt sich zuerst in der Jugend, eine kritische Entwicklungs-Zeitraum, wenn eine Person Erfahrungen, die erhebliche Veränderungen in Ihrer Gehirnstruktur und-Chemie. Ein bekannter Risikofaktor der depression ist die Exposition gegenüber der early-life-stress, wie zum Beispiel Krankheit, Eltern, Trennung oder Tod, oder widriger Umstände in der Familie.

„Psychische Erkrankungen, die erstmals auftreten, in der Adoleszenz sind schwerer und häufiger zu Rezidiven im späteren Leben“, sagt Dr. Anne-Laura van Harmelen von der Abteilung für Psychiatrie an der Universität Cambridge, der die Studie leitende Autor. „Mit Kind und Erwachsene mental health services-unterfinanziert und überfordert, ist es wichtig, dass wir erkennen neue Möglichkeiten zum Aufbau der Widerstandskraft, insbesondere in den Jugendlichen, die am meisten gefährdet für Depressionen.“

Menschen nehmen oft in Erinnerungen über vergangene Ereignisse, die während Ihres Alltags, manchmal als eine Strategie für heben Ihre Stimmung, wenn Sie traurig sind. Ein team von Forschern von der University of Cambridge und University College London, dargelegt, um zu untersuchen, ob die Erinnerung an positive Erfahrungen, die beweisen konnten, ein wichtiger Weg, uns selbst zu schützen gegen den stress, wenn es tritt in der Adoleszenz.

Um zu testen, Ihre Hypothese, die Forscher analysierten Daten von 427 Jugendlichen, mit einem Durchschnittsalter von 14 Jahren, von Cambridge und der Umgebung, von denen alle wurden als Gefahr der depression. Sie untersuchten die Wirkung der Erinnerung an positive Erinnerungen an die zwei Zeichen der Anfälligkeit für depression: negative selbst-bezogene Gedanken und hohen morgendlichen Spiegel des stresshormons cortisol. Die Ergebnisse sind heute veröffentlicht in der Natur Menschlichen Verhaltens.

Zu Beginn des Experiments werden alle Teilnehmer nahmen Teil in einem ‚cued recall-Autobiographische Gedächtnis-Test“. Dies beinhaltete die Angabe der Teilnehmer ein Wort—entweder positiv oder negativ—und bat Sie, erinnern Sie sich an eine bestimmte Erinnerung in Bezug auf das Wort. Frühere Studien haben gezeigt, dass Menschen, die depressiv sind, finden es schwierig, sich zu erinnern, bestimmte Erinnerungen, und verlässt sich stattdessen auf eher Allgemeine Erinnerungen.

In einem semi-strukturierten interview, die Teilnehmer berichteten über die Häufigkeit von mittelschweren bis schweren negativen Lebensereignissen in den letzten 12 Monaten. Zusätzlich, Sie selbst berichteten Symptome der depression während der vergangenen zwei Wochen und negative selbst-bezogene Gedanken. Die interviews wurden anschließend wiederholt 12 Monate später. Die Forscher nahmen auch die Speichel-Proben über vier Tage an sowohl zu Beginn der Studie und nach einem Jahr zu prüfen, die Ebenen von morgen cortisol.

Das team fand heraus, dass erinnert spezifischen positiven Erinnerungen verbunden war mit weniger negative selbst-bezogene Gedanken und mit den unteren Ebenen von cortisol 12 Monate später. In anderen Worten, zu erinnern, mehr bestimmte positive Ereignisse reduziert Ihre Anfälligkeit für Depressionen, die im Laufe eines Jahres. Weitere Untersuchungen zeigten, dass positive Ereignisse erinnert nur reduziert negative selbst-bezogene Gedanken und depressive Symptome als Reaktion auf belastende Ereignisse im Leben, aber nicht wenn der Jugendliche erlebt hatten keine belastende Ereignisse im Leben.

Was das Gesicht über Krankheiten verrät

„Du siehst heute irgendwie krank aus“ – man könnte über diese Bemerkung von Freunden und Bekannten verärgert sein, suggeriert sie doch, dass man nicht besonders vorteilhaft aussieht. Oder sie ernst nehmen. Denn schwedische Wissenschaftler haben in einer neuen Studie herausgefunden,  dass wir zuverlässig in der Lage sind, zu erkennen, ob eine andere Person krank ist oder nicht.

Während sich andere Spezies vor allem auf ihren Geruchssinn verlassen – Hunde können etwa Krebserkrankungen mit ihrer feinen Nase diagnostizieren -, genügt bei uns ein aufmerksamer Blick ins Gesicht. „Wir können subtile Hinweise in der Haut, den Augen und dem Mund deuten“, sagt John Axelsson vom Karolinska Institute, einer der Co-Autoren der Studie, die in den „Proceedings of the Royal Society B“ veröffentlicht wurde.

Menschen erkennen Kranke zuverlässig

Für ihr Experiment spritzte das Team um Axelsson in zwei Sitzungen 16 Probanden – acht Männern, acht Frauen – einmal ein Placebo, das andere Mal ein Molekül von Bakterien. Weil das Immunsystem nicht weiß, dass es sich bei letzterem um eine harmlose Substanz handelt, dreht es auf, die Folge sind typische Krankheitssymptome. Die Wissenschaftler fotografierten die Teilnehmer zehn Minuten und zwei Stunden nach der Injektion, zu diesem Zeitpunkt gaben die Testpersonen an, sich unwohl zu fühlen.

+++ Lesen Sie hier: Wie lange sind Erkältete ansteckend? +++

Anschließend wurden die Bilder 60 Studenten gezeigt, die einschätzen sollten, ob die gezeigte Person krank ist oder nicht. Dabei wurden die unterschiedlichen Bilder derselben Person niemals direkt hintereinander gezeigt. Von den insgesamt 2945 Bewertungen schätzten die Studenten 41 Prozent der Gesichter als krank ein – richtig sind eigentlich 50 Prozent. Von diesen 1215 „Krank-Bewertungen“ waren allerdings 775 richtig und 440 falsch. Die Testpersonen erkannten demnach 81 Prozent der Erkrankten, ein Ergebnis weit oberhalb der Ratewahrscheinlichkeit.

Vorteil für die Gesellschaft

Anschließend wollten die Wissenschaftler herausfinden, woran die Studenten die Kranken von den Gesunden unterscheiden konnten. In einer zweiten Runde stellte sich heraus, dass bestimmte Krankheitsmerkmale im Gesicht Indizien sind – etwa blasse Lippen, eine helle Gesichtsfarbe, hängende Mundwinkel, Schwellungen oder gerötete Augen. Bei bekannten Gesichtern (etwa engen Freunden oder Familienmitgliedern) liege die Trefferquote sogar noch höher, so die Wissenschaftler.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Indem man Krankheiten bereits im Frühstadium erkennt, kann man das Infektionsrisiko senken. Wenn erst Symptome wie Schniefen oder Husten auftreten, ist es bereits zu spät. „Wir halten deshalb nach diesen ersten Anzeichen Ausschau“, sagt Axelsson der „Washington Post“. In einem weiteren Experiment will das Team um Axelsson herausfinden, ob Ärzte und Medizinpersonal geübter sind, Kranke bloß anhand des Gesichts zu erkennen – oder ob sie nicht besser abschneiden als die zufällig ausgewählten Studenten.

Kanadische Studie

Schwabbelbauch trotz Training: Deshalb werden einige Menschen nicht fit

Kanadische Forscher haben herausgefunden, warum einige Menschen trotz intensiven Trainings kaum fitter werden. Fitness-Experten verraten, worauf es beim Trainieren ankommt – und welche Übungen sie empfehlen.

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Diät-Sensation: Honigwasser fördert das schnelle Abnehmen

Überflüssige Pfunde abbauen: Mit Honigwasser schlanker werden

In der Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel wurde in vielen Familien ausgiebig geschlemmt. Häufig haben die Leckereien für eine Gewichtszunahme gesorgt. Wer sich vorgenommen hat, im neuen Jahr abzunehmen, sollte es mal mit Honigwasser probieren. Das Getränk hilft nicht nur bei der Gewichtsreduktion, sondern dient auch der Gesundheit.

Honig gegen gesundheitliche Beschwerden

Honig ist bei vielen Deutschen beliebt. Im Durchschnitt verzehrt jeder Bundesbürger jährlich etwa ein Kilo davon. Er wird zum Backen und Kochen verwendet oder zum Süßen von Tees. Außerdem wird Honig seit langem auch gegen gesundheitliche Beschwerden eingesetzt. Unter anderem als Hausmittel gegen Husten oder Mandelentzündungen. In Kombination mit Wasser kann Honig bei regelmäßigem Konsum besonders wirksam sein.

Traditionelles Heilmittel

Heilen mit dem Hausmittel Honig war schon vor Jahrtausenden in verschiedenen Kulturen verbreitet.

Inzwischen gibt es auch verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen, die sich mit den gesundheitlichen Auswirkungen von Honig beschäftigt haben.

Einen guten Überblick über die traditionelle und moderne Anwendung von Honig bei Krankheiten verschafft eine Studie von iranischen Wissenschaftlern, die im Fachmagazin „Iranian Journal of Basic Medical Sciences“ veröffentlicht wurde.

Die Experten gehen dabei unter anderem auf die Verwendung in der indischen Heilkunst Ayurveda, im alten Ägypten und in der islamischen Medizin ein.

Thematisiert wird beispielsweise die Wirkung bei Magen-Darm-Beschwerden oder gegen Pilzerkrankungen.

Honigwasser auf nüchternen Magen

Was eher weniger Menschen bekannt ist: Auch Honigwasser hat viele gesundheitliche Vorteile – es muss jedoch regelmäßig konsumiert werden und zwar am besten morgens auf nüchternen Magen.

Gesundheitsexperten zufolge hilft Honigwasser beim Abnehmen. Dies deshalb, weil der Mix stark sättigend ist und den Heißhunger auf Süßes reduziert.

Honig besitzt laut Experten eine antibiotische Wirkung. Und er enthält Antioxidantien, die freie Radikale bekämpfen, sowie zahlreiche Vitamine, Mineralien und Enzyme, die Bakterien bekämpfen.

Das Süßungsmittel trägt daher dazu bei, das Immunsystem zu stärken.

Gegen Magen-Darm-Beschwerden

Honigwasser soll bei regelmäßiger Anwendung unter anderem gegen Bauchschmerzen und Blähbauch helfen. Denn der Gesundheitsdrink neutralisiert die Gase im Darmtrakt und lindert so die Beschwerden.

Vor allem dunkler Honig kann dazu beitragen, das Cholesterin zu senken. Dadurch wird auch das Risiko für Herzerkrankungen wie Herzinfarkt reduziert.

Äußerlich angewendet zeigt Honig ebenfalls gesundheitliche Vorteile. Er wird zur Unterstützung der Wundheilung von schlecht heilenden Wunden eingesetzt. Außerdem kann eine mit Honig angereicherte Gesichtsmaske für reine Haut sorgen.

Einfach zubereitet

Die Zubereitung von Honigwasser ist ganz simpel: Einfach einen Löffel puren Bienenhonig in lauwarmem Wasser verrühren.

Diese Mischung sollte morgens auf nüchternen Magen getrunken werden.

Der Gesundheitsdrink schützt bei regelmäßiger Anwendung nicht nur vor Krankheiten, sondern schmeckt auch ganz lecker. (ad)

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Das 30-Tage-Programm für einen gesunden Darm

Inhaltsverzeichnis

  • In 30 Tagen zu einem gesunden Darm
  • Was ist eine Darmreinigung?
  • Das 30-Tage-Programm zur Darmreinigung
    • 1. Das richtige Präparat zur Darmreinigung
    • 2. Jede Darmreinigung im individuellen Rhythmus durchführen!
    • 3. Die Begleitmassnahmen
    • 4. Die Vitalstoffversorgung optimieren

    In 30 Tagen zu einem gesunden Darm

    Eine Darmreinigung sollte wirken, aber dennoch überschaubar, also nicht zu kompliziert sein. Wir stellen Ihnen nachfolgend ein effektives und ganzheitliches Darmreinigungsprogramm vor, das in 30 Tagen merkliche Auswirkungen auf Ihr Wohlbefinden haben wird.

    Im Mittelpunkt steht dabei natürlich der Darm, das Zentrum unseres Körpers. Sein Gesundheitszustand entscheidet darüber, wie es dem jeweiligen Menschen geht.

    Die moderne Lebensweise mit viel Stress, Bewegungsmangel und ungesunder Ernährung führt leider nur allzu häufig zu einem kranken Darm. Das Ergebnis:

    Die Darmflora ist gestört, die Darmschleimhaut ist entzündet und häufig auch bereits durchlässig. Ist letzteres der Fall können Stoffe durch die „löchrige“ Darmschleimhaut in den Blutkreislauf gelangen, die eigentlich mit dem Stuhl ausgeleitet werden sollten. Man spricht vom Leaky Gut Syndrom. Infolgedessen kann es zu Allergien und Autoimmunprozessen kommen.

    Doch schon allein eine gestörte Darmflora kann zahlreiche gesundheitliche Folgen haben – von Blähungen über Depressionen bis hin zu Übergewicht oder geschwächten Abwehrkräften mit häufigen Infekten.

    Eine Darmreinigung ist daher eine sehr gute präventive Massnahme, um den Darm und damit die Gesamtgesundheit zu schützen. Sie kann ganz nach Bedarf ein- bis zweimal pro Jahr durchgeführt werden und dauert selten länger als 30 Tage!

    Was ist eine Darmreinigung?

    Früher galten Einläufe oder grössere Darmspülungen als einzige Methode der Darmreinigung. Inzwischen werden mit der Bezeichnung „Darmreinigung“ eher Präparate zum Einnehmen bezeichnet. Die Qualitäten sind dabei sehr unterschiedlich und oft wundert man sich nicht, wenn ein solches Produkt ob seiner geringen Qualität keinerlei Wirkung zeigt. 

    Eine wirklich wirksame Darmreinigung sollte aus verschiedenen Komponenten bestehen, die überdies nicht allein darin bestehen, irgendwelche Kapseln zu schlucken. Eine effektive Darmreinigung sollte mit Bedacht und Wertschätzung für den eigenen Körper durchgeführt werden.

    Daher gehören zu unserem 30-Tage-Darmreinigungsprogramm verschiedene Massnahmen, die weit über das Kapsel-Schlucken hinaus gehen – und dabei grösstenteils kostenlos sind. Das Ziel ist dabei auch nicht, nach 30 Tagen das Programm beenden zu können und wieder zu den alten Gewohnheiten zurückzukehren. Das Ziel sollte vielmehr sein, bewusster zu leben und einige der neuen Angewohnheiten aus dem Darmreinigungsprogramm mit in den Alltag zu nehmen – so dass letztendlich tatsächliche Darmreinigungen immer seltener erforderlich werden.

    Wissenschaftliche Belege zur Sinnhaftigkeit einer Darmreinigung finden Sie im vorigen Link.

    Das 30-Tage-Programm zur Darmreinigung

    Bei unserem 30-Tage-Programm zur Darmreinigung wählen Sie zunächst ein entsprechendes Produkt aus. Je nachdem, wie Sie sich bisher ernährten, wie Ihr Gesundheitszustand ist und ob Sie schon einmal eine Darmreinigung machten, wählen Sie entweder ein ganz einfaches Produkt oder eine umfangreichere Kur.

    1. Das richtige Präparat zur Darmreinigung

    Meist besteht ein Darmkur-Präparat aus:

    • Mineralerde (Bentonit oder Zeolith), die im Verdauungssystem Giftstoffe und Stoffwechselabfallprodukte aufnimmt, die dann samt der Erde mit dem Stuhl ausgeschieden werden;
    • Flohsamenschalenpulver, das Schleimstoffe liefert, die Darmschleimhaut beruhigt und mechanisch reinigt;
    • Probiotischen Bakterienstämmen (Probiotikum), die zum Aufbau einer gesunden Darmflora beitragen.

    Wichtig! Achten Sie auf eine hohe Flüssigkeitszufuhr (Wasser und Kräutertee), da sowohl die Mineralerde als auch das Flohsamenschalenpulver sehr viel Wasser aufsaugen und auch nur mit ausreichend Flüssigkeit die angesammelten Schlacken umfassend ausgeleitet werden können.

    Zusätzlich zur Flüssigkeit, mit der Sie das Darmreinigungspräparat einnehmen, sollten Sie mindestens 1,5 Liter über den Tag verteilt trinken.

    2. Jede Darmreinigung im individuellen Rhythmus durchführen!

    Jedem der genannten Präparate liegt stets eine Anleitung bei. Diese Anleitungen dienen der Orientierung und sollen verhindern, dass zu viel der jeweiligen Komponenten eingenommen wird. Sie können jedoch jederzeit kleinere Dosierungen wählen.

    Wir empfehlen sogar, bewusst mit kleineren Dosierungen als den empfohlenen zu starten. Beobachten Sie Ihren Körper und seine Reaktionen auf die Darmreinigungspräparate. Erhöhen Sie die Dosierung langsam – ganz so, wie es Ihnen gut damit geht, aber natürlich nie über die vom Hersteller empfohlene Dosis hinaus.

    Sollten sich Unannehmlichkeiten einstellen, reduzieren Sie die Dosierung wieder und bleiben bei jener Dosierung, die noch keine Beschwerden verursachte.

    Mit Beschwerden sind vorübergehendes Unwohlsein, Blähungen, Völlegefühl u. ä. gemeint. Beschwerden, die hingegen auf ein Entgiftungsgeschehen im Körper hinweisen, wie z. B. Hautunreinheiten, Juckreiz oder Kopfweh verschwinden meist im Laufe des Reinigungsprozesses von allein.

    3. Die Begleitmassnahmen

    Mindestens genauso wichtig wie das Präparat zur Darmreinigung sind die begleitenden Massnahmen. Sie alle sind – bis auf den einen oder anderen Sportkurs – vollkommen kostenlos und werden genau aus diesem Grund häufig unterschätzt. Dabei sind diese Massnahmen extrem wirksam:

    • Ernähren Sie sich pflanzenbasiert und basenüberschüssig, passende Rezepte finden Sie auf unserer Webseite in der Rezepte-Rubrik, auf unserem Kochkanal bei Youtube oder in unseren Kochbüchern (Das Kurkuma-Kochbuch und das Kochbuch Basenüberschüssig kochen*).
    • Lassen Sie Alkohol und Zucker weg, auch alle Lebensmittel, die in irgendeiner Form Industriezucker enthalten.
    • Essen Sie viel Obst, Salate, Gemüse und selbst gemachte Smoothies, ergänzen Sie Ihre Mahlzeiten mit kleinen Mengen an Vollkornprodukten, Pseudogetreiden, Hülsenfrüchten, Nüssen und Saaten.
    • Essen Sie abends nur noch eine Gemüsesuppe oder eine andere kleine und leichte Mahlzeit.
    • Essen Sie nur, wenn Sie hungrig sind.
    • Trinken Sie nichts anderes als Wasser und ab und zu Kräutertee – keine Softdrinks und auch keine Säfte.
    • Trinken Sie nichts zum Essen, sondern 1 Stunde vor den Mahlzeiten oder ab 1 Stunde danach.
    • Nehmen Sie sich Zeit zum Essen, essen Sie also betont langsam und kauen Sie sorgfältig. Schon allein dieser Massnahme kann – ganz gleich WAS Sie essen – Ihren Gesundheitszustand bedeutend verbessern. In einer Studie vom Juni 2018 zeigte sich, dass Langsamesser seltener übergewichtig, besser vor dem Metabolischen Syndrom geschützt sind (Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht und hohe Cholesterinspiegel) und daher ein geringeres Herz-Kreislauf-Erkrankungsrisiko haben.
    • Bereiten Sie einfache Speisen zu (keine aufwändigen Menüs, die aus zig verschiedenen Zutaten bestehen und daher den Darm oft belasten).
    • Hören Sie bewusst mit essen auf, bevor Sie sich satt fühlen.
    • Essen Sie spätabends nur noch eine Gemüsesuppe oder eine andere leichte Mahlzeit.
    • Essen Sie so, wie es Ihren persönlichen Bedürfnissen entspricht, finden Sie Ihren ureigenen Essrhythmus. Probieren Sie aus, welche Essweise für Sie persönlich die beste ist. Testen Sie z. B. das Intervallfasten (wenige grosse Mahlzeiten mit grossen Zeitabständen dazwischen) oder aber auch häufigere kleine Mahlzeiten.
    • Überprüfen Sie, ob Sie morgens ein Frühstück brauchen. Vielen Menschen geht es besser, wenn Sie nicht frühstücken. Vergessen Sie pauschale Weisheiten wie „Frühstücken wie ein Kaiser, Mittagessen wie ein König,…“. Diese gelten keineswegs für jeden Menschen!
    • Gehen Sie zu festen Zeiten schlafen und stehen Sie auch zu festen Zeiten wieder auf. Ein gesunder Schlaf-Wach-Rhythmus beeinflusst ganz enorm Ihre Gesundheit!
    • Bewegen Sie sich! So oft es geht! Finden Sie einen Sport, der Sie fasziniert und den Sie lieben! Ganz gleich ob Tanzen, Schwimmen, Wandern, Spazierengehen, Fitnessstudio, Krafttraining, Joggen, Walken oder was auch immer.
    • Denken Sie an tägliche Entspannungsmomente. Ohne ein gutes Stressmanagement fällt jedes Gesundheitsprogramm wie ein Kartenhaus in sich zusammen!

    So fremdartig Ihnen auch anfangs manche dieser Punkte erscheinen mögen, praktizieren Sie sie konsequent 30 Tage lang. Sie werden nach Ablauf dieses Monats erstaunt feststellen, dass Ihnen die eine oder andere neue Verhaltensweise bereits in Fleisch und Blut übergegangen ist und Sie sie in Ihrem Alltag nicht mehr missen möchten.

    4. Die Vitalstoffversorgung optimieren

    Entgegen der Meinung vieler Ärzte, Gesellschaften und Medienberichten sind Vitalstoffmängel auch heute noch weit verbreitet. Oft kann man es selbst gar nicht fassen, wie viel Energie und Lebensfreude man plötzlich wieder verspürt, „nur“ weil man endlich einen länger bestehenden Vitaminmangel behoben hat.

    Wir empfehlen Ihnen daher, gerade wenn chronische Beschwerden vorliegen, abklären zu lassen, ob Vitalstoffmängel vorliegen (Vitamine D, B12 (bzw. gesamter B-Komplex), K, Magnesium, Zink, Omega 3 etc.).

    Eine detaillierte Anleitung zur Darmreinigung finden Sie hier: Die Anleitung zur Darmreinigung

    Hinweis: Wenn Sie bereits an chronischen Erkrankungen leiden und/oder Medikamente einnehmen müssen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker, ob für Sie eine Darmreinigung geeignet ist. Wenn ja, sollten Sie darauf achten, die Präparate in einem mehrstündigen Abstand zu Ihren Medikamenten einzunehmen.

    Die Begleitmassnahmen sind meist ohne ärztliche Genehmigung möglich – und gerade im Krankheitsfalle extrem heilsam!

    *Mit dem Kauf unserer Kochbücher unterstützen Sie unsere Arbeit, so dass wir Ihnen auch künftig kostenfreie Gesundheitsinformationen bieten können! Vielen Dank!

    Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater

    Gesunde Ernährung ist Ihre Leidenschaft? Sie lieben die basenüberschüssige, naturbelassene Ernährung? Sie möchten gerne die Zusammenhänge zwischen unserer Nahrung und unserer Gesundheit aus ganzheitlicher Sicht verstehen? Sie wünschen sich nichts mehr als all Ihr Wissen rund um Gesundheit und Ernährung zu Ihrem Beruf zu machen?

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Forschung: Walnüsse vermindern das Risiko für Diabetes

Wer Walnüsse konsumiert hat ein geringeres Risiko für Typ-2-Diabetes

In einer Studie US-amerikanischer Forscher hat sich gezeigt, dass Personen, die Walnüsse konsumieren, im Vergleich mit Menschen, die keine Nüsse essen, ein deutlich geringeres Risiko für Typ-2-Diabetes haben.

Reich an gesunden Vitaminen und Mineralstoffen

Experten zufolge stellen Nüsse eine gesunde Bereicherung der Ernährung dar und können vor schweren Erkrankungen schützen. Vor allem die „Königin der Nüsse“, die Walnuss, bringt so manche gesundheitliche Vorteile mit sich. Sie enthält reichlich Vitamin E und Vitamin B6, Mineralstoffe (vor allem Magnesium), Ballaststoffe und wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe. Zudem enthalten Walnüsse von allen Nussarten mit Abstand die meisten lebensnotwendigen Omega-3-Fettsäuren. Und laut einer Studie senken Walnüsse offenbar das Risiko für Typ-2-Diabetes.

Gesundheitliche Vorteile in Studien bestätigt

Walnüsse sind mit einem Fettanteil von 63 Prozent und einem Kaloriengehalt von 670 Kilokalorien pro 100 Gramm zwar energiereich, aber auch sehr gesund.

So senkt der regelmäßige Verzehr dieser Nussart laut Gesundheitsexperten das „schlechte“ LDL-Cholesterin und beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor.

Dass Walnüsse die Gesundheit schützen, zeigte sich auch in zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen.

So stellten etwa Wissenschaftler der Louisiana State University (USA) fest, dass Walnüsse die Darmgesundheit fördern und Darmkrebs vorbeugen können.

Zudem können sie aufgrund der enthaltenen entzündungshemmende Omega-3-Fettsäuren gegen rheumatische Erkrankungen helfen.

Und schon vor Jahren wurde im Journal der „Federation of American Societies for Experimental Biology“, dem „FASEB Journal“, eine Studie veröffentlicht, derzufolge Walnüsse trotz hohem Fettanteil einen Schutz vor Diabetes Typ 2 bieten können.

Forscher aus Kalifornien kamen in einer aktuelleren Studie zu einem ähnlichen Ergebnis.

Reduziertes Risiko für Typ-2-Diabetes

Im Rahmen der Untersuchung haben die Forscher der David Geffen School of Medicine an der University of California, Los Angeles, Daten von 34.121 Erwachsenen im Alter von 18 bis 85 Jahren analysiert.

Diese Personen waren im Rahmen des National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES) zu ihren Ernährungsgewohnheiten gefragt worden, sowie danach, ob bei ihnen Diabetes diagnostiziert wurde oder ob sie Medikamente gegen Diabetes einnahmen.

Bei der Auswertung zeigte sich, dass Personen, die Walnüsse verzehrten, im Gegensatz zu Personen, die keine Walnüsse aßen, ein deutlich niedrigeres Diabetesrisiko aufwiesen.

Den Angaben zufolge betrug die durchschnittliche Aufnahme unter den Walnusskonsumenten ungefähr 1,5 Esslöffel pro Tag. Die Verdoppelung des Walnusskonsums (drei Esslöffel) ging mit einer um 47 Prozent niedrigeren Prävalenz von Typ-2-Diabetes einher.

Diese Menge an Walnüssen liegt laut den Wissenschaftlern nahe an der empfohlenen Portionsgröße von vier Esslöffeln.

Die Ergebnisse der Forscher wurden im Fachmagazin „Diabetes/Metabolism Research and Reviews“ (Diabetes Metab Res Rev) veröffentlicht.

Keine Kausalität nachgewiesen

„Diese Ergebnisse liefern weitere Hinweise für eine auf Lebensmitteln basierende Anleitung, um das Risiko für Diabetes zu reduzieren“, sagte Studienautorin Dr. Lenore Arab laut einer Mitteilung der „California Walnut Commission“, die die Studie finanzierte.

„Die starke Zusammenhang, den wir in dieser Studie zwischen Walnusskonsumenten und niedrigerer Prävalenz von Typ-2-Diabetes sehen, ist eine zusätzliche Begründung für die Aufnahme von Walnüssen in die Ernährung“, so die Wissenschaftlerin.

„Andere Untersuchungen haben gezeigt, dass Walnüsse auch für die kognitiven Funktionen und die Herzgesundheit von Vorteil sein können.“

In der Mitteilung wird aber auch darauf hingewiesen, dass die Teilnehmer der neueren Studie im Laufe von ein bis zwei Tagen nach ihren Ernährungsgewohnheiten befragt wurden, was möglicherweise nicht für die üblichen Konsummuster repräsentativ ist.

Zudem konnte die Studie keine Kausalität nachweisen. (ad)

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Neurodermitis: Neuer Wirkstoff hilft gegen das ständig quälende Jucken

Neue Therapieoption gegen Neurodermitis erfolgreich getestet

Neurodermitis ist eine chronische Hauterkrankungen, deren Verbreitung in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zugenommen hat. Zwar lassen sich leichte Formen der Krankheit heute oftmals relativ gut mit äußerlichen Behandlungen in den Griff bekommen, doch bei schwerer Neurodermitis besteht bislang wenig Hoffnung für Betroffene. Das könnte sich allerdings dank einer neuen Form der Therapie schon bald ändern.

„Die Erkrankung betrifft rund elf Prozent aller Mädchen und Jungen im Vorschulalter sowie ein bis zwei Prozent der Erwachsenen in Deutschland, bei vielen ist die Erkrankung chronisch und verläuft schwer“, berichtet die Medizinische Hochschule Hannover (MHH). Betroffene leiden an trockener, schuppiger und geröteter Haut, die quälend juckt und wenn die betroffenen Stellen gut sichtbar sind, komme eine gesellschaftliche Stigmatisierung hinzu. Effiziente Behandlungsmöglichkeiten sind daher dringend gefragt – allerdings lagen diese für die schweren Formen der Erkrankung bislang nicht vor. Forschende der MHH und der Tierärztlichen Hochschule Hannover (TiHo) haben nun allerdings erfolgreich einen neuen Ansatz getestet. Ihre Ergebnisse wurden in dem Fachmagazin „Journal für Allergy and Clinical Immunology“ veröffentlicht.

Schwere Neurodermitis nur eingeschränkt therapierbar

„Neurodermitis hat unterschiedliche Ursachen, zu denen hautreizende Stoffe, Allergene sowie mikrobielle, hormonelle und psychologische Einflüsse gehören“, erläutern die Experten. Bei der Behandlung komme bislang vor allem äußerlich anzuwendenden Kortison-Verbindungen und auch sogenannten Calcineurin-Inhibitoren eine zentrale Bedeutung zu. Für die Therapie besonders schwerer Formen stehen laut Aussage der Experten bisher nur das Immunsuppressivum Cyclosporin, das jedoch viele Nebenwirkungen hat, und der Antikörper Dupilumab zur Verfügung.

Dupilumab in der Anwendung etwas schwierig

Dupilumab ist seit rund einem Jahr zur gezielten Hemmung von Botenstoffen der allergischen Entzündung verfügbar und „stellt einen sehr großen Fortschritt in der Behandlung von schwer betroffenen Patienten dar“, so Professor Dr. Thomas Werfel von der MHH-Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie. Allerdings helfe es nicht allen Patienten ausreichend gut. Zudem müsse das Medikament gespritzt werden, was vor allem von Kindern, die besonders häufig an Neurodermitis leiden, schwerer toleriert werde. Der nun getestete, neue Wirkstoff ist hingegen für eine orale Einnahme gedacht.

Neuer Wirkstoff zur oralen Anwendung

Der neue Wirkstoff, der als Tablette eingenommen werden kann, habe in den Versuchen an 98 Patientinnen und Patienten das Hautbild deutlich verbessert. „Bereits nach acht Wochen reduzierte sich der Anteil an kranker Haut wie die Rötungen, Bläschen und Kratzspuren um die Hälfte“, so die Mitteilung der MHH. Der Wirkstoff sei ein „Histamin-4-Rezeptor-Blocker“. Dieser unterbreche den Entzündungsprozess und lindere den Juckreiz, indem er verhindert, dass der Botenstoff Histamin an den entsprechenden Zellen wirken kann.

Histamin-4-Rezeptor mit einer Schlüsselrolle

„Labor- und In-vivo-Ergebnisse im Mausmodell, die wir seit 2005 kontinuierlich veröffentlichten, sprachen dafür, dass der Histamin-4-Rezeptor eine interessante Zielstruktur für die Behandlung der Neurodermitis ist“, erläutert Professor Dr. Werfel. Seither haben die Forschenden die Anwendung bei entzündlichen Hautkrankheiten intensiv erforscht. „Wir gehen davon aus, dass der Histamin-4-Rezeptor-Blocker unabhängig von der Ursache der Neurodermitis wirkt und untersuchen derzeit, welche Patienten am stärksten von der neuen Therapie profitieren können“, so Professor Werfel.

Keine Nebenwirkungen feststellbar

In der aktuellen Untersuchung waren laut Aussage der Wissenschaftler keine Nebenwirkungen zu beobachten, die auf die Gabe des Medikamentes zurückgingen und nun werde unter Beteiligung des Teams aus Hannover eine größere internationale Studie mit rund 400 Patienten starten, um die optimale Dosierung dieses Wirkstoffes herauszufinden. „Wir arbeiten bereits seit vielen Jahren gemeinsam an dem Thema. Das Projekt ist ein sehr gutes Beispiel für translationale Forschung, also für eine interdisziplinäre medizinische Forschung, die das Ziel hat, Ergebnisse möglichst zügig in die klinische Anwendung zu übertragen“, so Professor Dr. Manfred Kietzmann vom Institut für Pharmakologie, Toxikologie und Pharmazie der TiHo. (fp)

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Experten: Walnüsse reduzieren das Risiko für Diabetes

Wer Walnüsse konsumiert hat ein geringeres Risiko für Typ-2-Diabetes

In einer Studie US-amerikanischer Forscher hat sich gezeigt, dass Personen, die Walnüsse konsumieren, im Vergleich mit Menschen, die keine Nüsse essen, ein deutlich geringeres Risiko für Typ-2-Diabetes haben.

Reich an gesunden Vitaminen und Mineralstoffen

Experten zufolge stellen Nüsse eine gesunde Bereicherung der Ernährung dar und können vor schweren Erkrankungen schützen. Vor allem die „Königin der Nüsse“, die Walnuss, bringt so manche gesundheitliche Vorteile mit sich. Sie enthält reichlich Vitamin E und Vitamin B6, Mineralstoffe (vor allem Magnesium), Ballaststoffe und wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe. Zudem enthalten Walnüsse von allen Nussarten mit Abstand die meisten lebensnotwendigen Omega-3-Fettsäuren. Und laut einer Studie senken Walnüsse offenbar das Risiko für Typ-2-Diabetes.

Gesundheitliche Vorteile in Studien bestätigt

Walnüsse sind mit einem Fettanteil von 63 Prozent und einem Kaloriengehalt von 670 Kilokalorien pro 100 Gramm zwar energiereich, aber auch sehr gesund.

So senkt der regelmäßige Verzehr dieser Nussart laut Gesundheitsexperten das „schlechte“ LDL-Cholesterin und beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor.

Dass Walnüsse die Gesundheit schützen, zeigte sich auch in zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen.

So stellten etwa Wissenschaftler der Louisiana State University (USA) fest, dass Walnüsse die Darmgesundheit fördern und Darmkrebs vorbeugen können.

Zudem können sie aufgrund der enthaltenen entzündungshemmende Omega-3-Fettsäuren gegen rheumatische Erkrankungen helfen.

Und schon vor Jahren wurde im Journal der „Federation of American Societies for Experimental Biology“, dem „FASEB Journal“, eine Studie veröffentlicht, derzufolge Walnüsse trotz hohem Fettanteil einen Schutz vor Diabetes Typ 2 bieten können.

Forscher aus Kalifornien kamen in einer aktuelleren Studie zu einem ähnlichen Ergebnis.

Reduziertes Risiko für Typ-2-Diabetes

Im Rahmen der Untersuchung haben die Forscher der David Geffen School of Medicine an der University of California, Los Angeles, Daten von 34.121 Erwachsenen im Alter von 18 bis 85 Jahren analysiert.

Diese Personen waren im Rahmen des National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES) zu ihren Ernährungsgewohnheiten gefragt worden, sowie danach, ob bei ihnen Diabetes diagnostiziert wurde oder ob sie Medikamente gegen Diabetes einnahmen.

Bei der Auswertung zeigte sich, dass Personen, die Walnüsse verzehrten, im Gegensatz zu Personen, die keine Walnüsse aßen, ein deutlich niedrigeres Diabetesrisiko aufwiesen.

Den Angaben zufolge betrug die durchschnittliche Aufnahme unter den Walnusskonsumenten ungefähr 1,5 Esslöffel pro Tag. Die Verdoppelung des Walnusskonsums (drei Esslöffel) ging mit einer um 47 Prozent niedrigeren Prävalenz von Typ-2-Diabetes einher.

Diese Menge an Walnüssen liegt laut den Wissenschaftlern nahe an der empfohlenen Portionsgröße von vier Esslöffeln.

Die Ergebnisse der Forscher wurden im Fachmagazin „Diabetes/Metabolism Research and Reviews“ (Diabetes Metab Res Rev) veröffentlicht.

Keine Kausalität nachgewiesen

„Diese Ergebnisse liefern weitere Hinweise für eine auf Lebensmitteln basierende Anleitung, um das Risiko für Diabetes zu reduzieren“, sagte Studienautorin Dr. Lenore Arab laut einer Mitteilung der „California Walnut Commission“, die die Studie finanzierte.

„Die starke Zusammenhang, den wir in dieser Studie zwischen Walnusskonsumenten und niedrigerer Prävalenz von Typ-2-Diabetes sehen, ist eine zusätzliche Begründung für die Aufnahme von Walnüssen in die Ernährung“, so die Wissenschaftlerin.

„Andere Untersuchungen haben gezeigt, dass Walnüsse auch für die kognitiven Funktionen und die Herzgesundheit von Vorteil sein können.“

In der Mitteilung wird aber auch darauf hingewiesen, dass die Teilnehmer der neueren Studie im Laufe von ein bis zwei Tagen nach ihren Ernährungsgewohnheiten befragt wurden, was möglicherweise nicht für die üblichen Konsummuster repräsentativ ist.

Zudem konnte die Studie keine Kausalität nachweisen. (ad)

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Experten: Durch das konsumieren von Walnüssen minimiert sich das Risiko für Diabetes

Wer Walnüsse konsumiert hat ein geringeres Risiko für Typ-2-Diabetes

In einer Studie US-amerikanischer Forscher hat sich gezeigt, dass Personen, die Walnüsse konsumieren, im Vergleich mit Menschen, die keine Nüsse essen, ein deutlich geringeres Risiko für Typ-2-Diabetes haben.

Reich an gesunden Vitaminen und Mineralstoffen

Experten zufolge stellen Nüsse eine gesunde Bereicherung der Ernährung dar und können vor schweren Erkrankungen schützen. Vor allem die „Königin der Nüsse“, die Walnuss, bringt so manche gesundheitliche Vorteile mit sich. Sie enthält reichlich Vitamin E und Vitamin B6, Mineralstoffe (vor allem Magnesium), Ballaststoffe und wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe. Zudem enthalten Walnüsse von allen Nussarten mit Abstand die meisten lebensnotwendigen Omega-3-Fettsäuren. Und laut einer Studie senken Walnüsse offenbar das Risiko für Typ-2-Diabetes.

Gesundheitliche Vorteile in Studien bestätigt

Walnüsse sind mit einem Fettanteil von 63 Prozent und einem Kaloriengehalt von 670 Kilokalorien pro 100 Gramm zwar energiereich, aber auch sehr gesund.

So senkt der regelmäßige Verzehr dieser Nussart laut Gesundheitsexperten das „schlechte“ LDL-Cholesterin und beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor.

Dass Walnüsse die Gesundheit schützen, zeigte sich auch in zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen.

So stellten etwa Wissenschaftler der Louisiana State University (USA) fest, dass Walnüsse die Darmgesundheit fördern und Darmkrebs vorbeugen können.

Zudem können sie aufgrund der enthaltenen entzündungshemmende Omega-3-Fettsäuren gegen rheumatische Erkrankungen helfen.

Und schon vor Jahren wurde im Journal der „Federation of American Societies for Experimental Biology“, dem „FASEB Journal“, eine Studie veröffentlicht, derzufolge Walnüsse trotz hohem Fettanteil einen Schutz vor Diabetes Typ 2 bieten können.

Forscher aus Kalifornien kamen in einer aktuelleren Studie zu einem ähnlichen Ergebnis.

Reduziertes Risiko für Typ-2-Diabetes

Im Rahmen der Untersuchung haben die Forscher der David Geffen School of Medicine an der University of California, Los Angeles, Daten von 34.121 Erwachsenen im Alter von 18 bis 85 Jahren analysiert.

Diese Personen waren im Rahmen des National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES) zu ihren Ernährungsgewohnheiten gefragt worden, sowie danach, ob bei ihnen Diabetes diagnostiziert wurde oder ob sie Medikamente gegen Diabetes einnahmen.

Bei der Auswertung zeigte sich, dass Personen, die Walnüsse verzehrten, im Gegensatz zu Personen, die keine Walnüsse aßen, ein deutlich niedrigeres Diabetesrisiko aufwiesen.

Den Angaben zufolge betrug die durchschnittliche Aufnahme unter den Walnusskonsumenten ungefähr 1,5 Esslöffel pro Tag. Die Verdoppelung des Walnusskonsums (drei Esslöffel) ging mit einer um 47 Prozent niedrigeren Prävalenz von Typ-2-Diabetes einher.

Diese Menge an Walnüssen liegt laut den Wissenschaftlern nahe an der empfohlenen Portionsgröße von vier Esslöffeln.

Die Ergebnisse der Forscher wurden im Fachmagazin „Diabetes/Metabolism Research and Reviews“ (Diabetes Metab Res Rev) veröffentlicht.

Keine Kausalität nachgewiesen

„Diese Ergebnisse liefern weitere Hinweise für eine auf Lebensmitteln basierende Anleitung, um das Risiko für Diabetes zu reduzieren“, sagte Studienautorin Dr. Lenore Arab laut einer Mitteilung der „California Walnut Commission“, die die Studie finanzierte.

„Die starke Zusammenhang, den wir in dieser Studie zwischen Walnusskonsumenten und niedrigerer Prävalenz von Typ-2-Diabetes sehen, ist eine zusätzliche Begründung für die Aufnahme von Walnüssen in die Ernährung“, so die Wissenschaftlerin.

„Andere Untersuchungen haben gezeigt, dass Walnüsse auch für die kognitiven Funktionen und die Herzgesundheit von Vorteil sein können.“

In der Mitteilung wird aber auch darauf hingewiesen, dass die Teilnehmer der neueren Studie im Laufe von ein bis zwei Tagen nach ihren Ernährungsgewohnheiten befragt wurden, was möglicherweise nicht für die üblichen Konsummuster repräsentativ ist.

Zudem konnte die Studie keine Kausalität nachweisen. (ad)

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Neue Studie: Der Verzehr von Walnüssen reduzierte das Risiko für Diabetes

Wer Walnüsse konsumiert hat ein geringeres Risiko für Typ-2-Diabetes

In einer Studie US-amerikanischer Forscher hat sich gezeigt, dass Personen, die Walnüsse konsumieren, im Vergleich mit Menschen, die keine Nüsse essen, ein deutlich geringeres Risiko für Typ-2-Diabetes haben.

Reich an gesunden Vitaminen und Mineralstoffen

Experten zufolge stellen Nüsse eine gesunde Bereicherung der Ernährung dar und können vor schweren Erkrankungen schützen. Vor allem die „Königin der Nüsse“, die Walnuss, bringt so manche gesundheitliche Vorteile mit sich. Sie enthält reichlich Vitamin E und Vitamin B6, Mineralstoffe (vor allem Magnesium), Ballaststoffe und wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe. Zudem enthalten Walnüsse von allen Nussarten mit Abstand die meisten lebensnotwendigen Omega-3-Fettsäuren. Und laut einer Studie senken Walnüsse offenbar das Risiko für Typ-2-Diabetes.

Gesundheitliche Vorteile in Studien bestätigt

Walnüsse sind mit einem Fettanteil von 63 Prozent und einem Kaloriengehalt von 670 Kilokalorien pro 100 Gramm zwar energiereich, aber auch sehr gesund.

So senkt der regelmäßige Verzehr dieser Nussart laut Gesundheitsexperten das „schlechte“ LDL-Cholesterin und beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor.

Dass Walnüsse die Gesundheit schützen, zeigte sich auch in zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen.

So stellten etwa Wissenschaftler der Louisiana State University (USA) fest, dass Walnüsse die Darmgesundheit fördern und Darmkrebs vorbeugen können.

Zudem können sie aufgrund der enthaltenen entzündungshemmende Omega-3-Fettsäuren gegen rheumatische Erkrankungen helfen.

Und schon vor Jahren wurde im Journal der „Federation of American Societies for Experimental Biology“, dem „FASEB Journal“, eine Studie veröffentlicht, derzufolge Walnüsse trotz hohem Fettanteil einen Schutz vor Diabetes Typ 2 bieten können.

Forscher aus Kalifornien kamen in einer aktuelleren Studie zu einem ähnlichen Ergebnis.

Reduziertes Risiko für Typ-2-Diabetes

Im Rahmen der Untersuchung haben die Forscher der David Geffen School of Medicine an der University of California, Los Angeles, Daten von 34.121 Erwachsenen im Alter von 18 bis 85 Jahren analysiert.

Diese Personen waren im Rahmen des National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES) zu ihren Ernährungsgewohnheiten gefragt worden, sowie danach, ob bei ihnen Diabetes diagnostiziert wurde oder ob sie Medikamente gegen Diabetes einnahmen.

Bei der Auswertung zeigte sich, dass Personen, die Walnüsse verzehrten, im Gegensatz zu Personen, die keine Walnüsse aßen, ein deutlich niedrigeres Diabetesrisiko aufwiesen.

Den Angaben zufolge betrug die durchschnittliche Aufnahme unter den Walnusskonsumenten ungefähr 1,5 Esslöffel pro Tag. Die Verdoppelung des Walnusskonsums (drei Esslöffel) ging mit einer um 47 Prozent niedrigeren Prävalenz von Typ-2-Diabetes einher.

Diese Menge an Walnüssen liegt laut den Wissenschaftlern nahe an der empfohlenen Portionsgröße von vier Esslöffeln.

Die Ergebnisse der Forscher wurden im Fachmagazin „Diabetes/Metabolism Research and Reviews“ (Diabetes Metab Res Rev) veröffentlicht.

Keine Kausalität nachgewiesen

„Diese Ergebnisse liefern weitere Hinweise für eine auf Lebensmitteln basierende Anleitung, um das Risiko für Diabetes zu reduzieren“, sagte Studienautorin Dr. Lenore Arab laut einer Mitteilung der „California Walnut Commission“, die die Studie finanzierte.

„Die starke Zusammenhang, den wir in dieser Studie zwischen Walnusskonsumenten und niedrigerer Prävalenz von Typ-2-Diabetes sehen, ist eine zusätzliche Begründung für die Aufnahme von Walnüssen in die Ernährung“, so die Wissenschaftlerin.

„Andere Untersuchungen haben gezeigt, dass Walnüsse auch für die kognitiven Funktionen und die Herzgesundheit von Vorteil sein können.“

In der Mitteilung wird aber auch darauf hingewiesen, dass die Teilnehmer der neueren Studie im Laufe von ein bis zwei Tagen nach ihren Ernährungsgewohnheiten befragt wurden, was möglicherweise nicht für die üblichen Konsummuster repräsentativ ist.

Zudem konnte die Studie keine Kausalität nachweisen. (ad)

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