Medikament hilft gegen Schmerzen beim Sex

Der Wirkstoff Gabapentin könnte helfen, wenn Frauen beim Geschlechtsverkehr unter chronischen Schmerzen leiden. Durch die Einnahme verspürten sie weniger Schmerzen, während sich ihr sexuelles Verlangen und die Befriedigung steigerten.

Auch wenn ihre Sexualfunktion nicht völlig wiederhergestellt wurde, hatten die Frauen nach der Einnahme von Gabapentin weniger Schmerzen und mehr sexuelles Verlangen. Besonders Frauen mit starken Schmerzen profitierten von der Behandlung.

Gabapentin ist ein Wirkstoff, der üblicherweise bei Schmerzen nach Infektionen mit Herpesviren und bei Fibromyalgie verwendet wird. "Unsere Theorie war, dass die Reduzierung der Schmerzen im Beckenbodenmuskel auch die Schmerzen beim Sex lindern und somit die sexuelle Funktion verbessern kann", sagt Gloria Bachmann, Leiterin des Instituts für Frauengesundheit von der der Rutgers Robert Wood Johnson Medical School in New Jersey.

An der Studie nahmen 230 Frauen teil, die meist schon mehr als fünf Jahre unter stechenden, brennenden oder juckenden Schmerzen am Scheideneingang litten, der vor allem bei Kontakt ausgelöst wird, zum Beispiel durch das Einführen eines Tampons oder beim Geschlechtsverkehr.

ZOU

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Neurodermitis: Neuer Wirkstoff hilft gegen das ständig quälende Jucken

Neue Therapieoption gegen Neurodermitis erfolgreich getestet

Neurodermitis ist eine chronische Hauterkrankungen, deren Verbreitung in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zugenommen hat. Zwar lassen sich leichte Formen der Krankheit heute oftmals relativ gut mit äußerlichen Behandlungen in den Griff bekommen, doch bei schwerer Neurodermitis besteht bislang wenig Hoffnung für Betroffene. Das könnte sich allerdings dank einer neuen Form der Therapie schon bald ändern.

„Die Erkrankung betrifft rund elf Prozent aller Mädchen und Jungen im Vorschulalter sowie ein bis zwei Prozent der Erwachsenen in Deutschland, bei vielen ist die Erkrankung chronisch und verläuft schwer“, berichtet die Medizinische Hochschule Hannover (MHH). Betroffene leiden an trockener, schuppiger und geröteter Haut, die quälend juckt und wenn die betroffenen Stellen gut sichtbar sind, komme eine gesellschaftliche Stigmatisierung hinzu. Effiziente Behandlungsmöglichkeiten sind daher dringend gefragt – allerdings lagen diese für die schweren Formen der Erkrankung bislang nicht vor. Forschende der MHH und der Tierärztlichen Hochschule Hannover (TiHo) haben nun allerdings erfolgreich einen neuen Ansatz getestet. Ihre Ergebnisse wurden in dem Fachmagazin „Journal für Allergy and Clinical Immunology“ veröffentlicht.

Schwere Neurodermitis nur eingeschränkt therapierbar

„Neurodermitis hat unterschiedliche Ursachen, zu denen hautreizende Stoffe, Allergene sowie mikrobielle, hormonelle und psychologische Einflüsse gehören“, erläutern die Experten. Bei der Behandlung komme bislang vor allem äußerlich anzuwendenden Kortison-Verbindungen und auch sogenannten Calcineurin-Inhibitoren eine zentrale Bedeutung zu. Für die Therapie besonders schwerer Formen stehen laut Aussage der Experten bisher nur das Immunsuppressivum Cyclosporin, das jedoch viele Nebenwirkungen hat, und der Antikörper Dupilumab zur Verfügung.

Dupilumab in der Anwendung etwas schwierig

Dupilumab ist seit rund einem Jahr zur gezielten Hemmung von Botenstoffen der allergischen Entzündung verfügbar und „stellt einen sehr großen Fortschritt in der Behandlung von schwer betroffenen Patienten dar“, so Professor Dr. Thomas Werfel von der MHH-Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie. Allerdings helfe es nicht allen Patienten ausreichend gut. Zudem müsse das Medikament gespritzt werden, was vor allem von Kindern, die besonders häufig an Neurodermitis leiden, schwerer toleriert werde. Der nun getestete, neue Wirkstoff ist hingegen für eine orale Einnahme gedacht.

Neuer Wirkstoff zur oralen Anwendung

Der neue Wirkstoff, der als Tablette eingenommen werden kann, habe in den Versuchen an 98 Patientinnen und Patienten das Hautbild deutlich verbessert. „Bereits nach acht Wochen reduzierte sich der Anteil an kranker Haut wie die Rötungen, Bläschen und Kratzspuren um die Hälfte“, so die Mitteilung der MHH. Der Wirkstoff sei ein „Histamin-4-Rezeptor-Blocker“. Dieser unterbreche den Entzündungsprozess und lindere den Juckreiz, indem er verhindert, dass der Botenstoff Histamin an den entsprechenden Zellen wirken kann.

Histamin-4-Rezeptor mit einer Schlüsselrolle

„Labor- und In-vivo-Ergebnisse im Mausmodell, die wir seit 2005 kontinuierlich veröffentlichten, sprachen dafür, dass der Histamin-4-Rezeptor eine interessante Zielstruktur für die Behandlung der Neurodermitis ist“, erläutert Professor Dr. Werfel. Seither haben die Forschenden die Anwendung bei entzündlichen Hautkrankheiten intensiv erforscht. „Wir gehen davon aus, dass der Histamin-4-Rezeptor-Blocker unabhängig von der Ursache der Neurodermitis wirkt und untersuchen derzeit, welche Patienten am stärksten von der neuen Therapie profitieren können“, so Professor Werfel.

Keine Nebenwirkungen feststellbar

In der aktuellen Untersuchung waren laut Aussage der Wissenschaftler keine Nebenwirkungen zu beobachten, die auf die Gabe des Medikamentes zurückgingen und nun werde unter Beteiligung des Teams aus Hannover eine größere internationale Studie mit rund 400 Patienten starten, um die optimale Dosierung dieses Wirkstoffes herauszufinden. „Wir arbeiten bereits seit vielen Jahren gemeinsam an dem Thema. Das Projekt ist ein sehr gutes Beispiel für translationale Forschung, also für eine interdisziplinäre medizinische Forschung, die das Ziel hat, Ergebnisse möglichst zügig in die klinische Anwendung zu übertragen“, so Professor Dr. Manfred Kietzmann vom Institut für Pharmakologie, Toxikologie und Pharmazie der TiHo. (fp)

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Teuer gegen billig: Die Wahrheit über Spaghetti aus dem Supermarkt – Video

Viele essen gerne Pasta, vor allem Spaghetti sind hoch im Kurs – aber welche von den Angeboten in den Supermärkten sind die besten? Die billigen vom Discounter, welche aus dem mittleren Preissegment oder doch teure Bioprodukte? Der Test im K1 Magazin.

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Simpel gegen Fettleber: Grüne Blattgemüse wie Spinat und Rucola schützen vor Fettleber

Salat kann eine Fettleber verhindern

Übergewicht, Alkohol, Medikamente und Diabetes können zur Verfettung der Leber führen. Fast jeder dritte Erwachsene in Deutschland hat eine sogenannte Fettleber. Diese ist Hauptrisikofaktor für die Entwicklung einer gefährlichen Leberzirrhose oder Leberkrebs. Eine anerkannte Behandlung gibt es derzeit nicht. Ein schwedisches Forschungsteam fand jedoch kürzlich heraus, dass Salat und grünes Blattgemüse vor einer Fettleber schützen können.

Forschende des Karolinska Institutet in Schweden stellten im Rahmen einer aktuellen Studie fest, dass anorganisches Nitrat aus grünem Blattgemüse die Ansammlung von Fett in der Leber verringert. Dies stellt insofern eine wichtige Entdeckung dar, weil es zur Zeit keine Therapie gegen die Fettleber gibt. Die Forschungsergebnisse wurden kürzlich in dem Fachjournal „PNAS“ vorgestellt.

Fettleber – das stille Leiden

Unsere Leber leidet im Stillen aber mit dramatischen Folgen. Die Fettleber ist ein extrem weit verbreitetes Beschwerdebild. So gut wie jeder dritte Erwachsene in den Industrieländern ist nach Angaben des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) davon betroffen. Oft bleibt die Erkrankung unentdeckt. Ein Druckgefühl im rechten Oberbauch, chronische Müdigkeit und Konzentrationsstörungen können auf eine Fettleber hindeuten. Ist die Leber verfettet drohen schwere Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, Typ-2-Diabetes, Leberzirrhose, Leberkrebs, Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Nitrat senkt den Fettanteil in der Leber

Ein größerer Anteil von grünem Blattgemüse in der Ernährung kann das Risiko einer Lebersteatose oder Fettleber verringern. Zu diesem Ergebnis kommt das schwedische Forschungsteam in seinen Untersuchungen an Mäusen. „Als wir Mäusen, die zuvor fett- und zuckerreich gefüttert wurden, Nahrungsnitrat gaben, bemerkten wir einen deutlich geringeren Fettanteil in der Leber“, berichtet Professor Mattias Carlström vom Karolinska Institutet in einer Pressemitteilung zu den Studienergebnissen. Diese Erkenntnisse bestätigten die Forschenden in zwei verschiedenen Zellkulturstudien an menschlichen Leberzellen.

Kann Salat zur Prävention von Typ-2-Diabetes beitragen?

Neben einem geringeren Fettleber-Risiko beobachtete das Team auch eine Senkung des Blutdrucks und eine verbesserte Blutzuckerregulation bei Mäusen mit Typ-2-Diabetes. Die heilenden Wirkungen von grünem Blattgemüse stehen den Forschenden zur Folge mit der Verringerung von oxidativem Stress in Verbindung. Dieser entsteht, wenn sich vermehrt sogenannte freie Radikale im Körper bilden. Das sind hochreaktive Moleküle, die sich an alle möglichen Körperzellen binden und diese schädigen. „Wir glauben, dass diese Krankheiten durch ähnliche Mechanismen miteinander verbunden sind, bei denen oxidativer Stress die Signalisierung von Stickstoffmonoxid beeinträchtigt“, so Dr. Carlström.

Grünes Blattgemüse verringert oxidativen Stress

„Wir zeigen jetzt einen alternativen Weg zur Herstellung von Stickstoffmonoxid, bei dem mehr Nitrat in unserer Ernährung zu Stickstoffoxid in unserem Körper umgewandelt werden kann“, erklärt der Professor. Bislang habe sich niemand in der Forschung auf Nitrat konzentriert. Dieses ist jedoch nach Meinung des schwedischen Forschungsteam der Schlüssel zur Lebergesundheit. Das Team will nun eine klinische Studie durchführen, um eindeutig zu beweisen, dass Nitrat vor einer Fettleber schützen kann.

Täglich 200 Gramm grünes Blattgemüse

Die schwedischen Forschenden erläutern, dass noch mehr Studien nötig sind, um die Rolle des Nitrats eindeutig zu bestätigen. Dennoch raten sie jetzt schon dazu, mehr grünes Blattgemüse zu sich zu nehmen. Insbesondere Salat, Spinat und Rucola seien besonders nitratreich. „Mit etwa 200 Gramm nitratreichem Blattgemüse pro Tag kann der beobachtete Schutzeffekte erzielt werden“, betont Carlström. Er bedauert, dass zu viele Menschen heutzutage nicht genug Gemüse essen. (vb)

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HifU: Ultraschall gegen Krebs



Ein neues Verfahren namens "Hochintensive fokussierte Ultraschalltherapie", kurz HifU, lindert Schmerzen bei nicht operierbarem Bauchspeicheldrüsenkrebs

Ultraschallwellen gegen Krebs: Was in der Diagnostik zur Erforschung des Körpers dient, soll in starker Bündelung Krebs bekämpfen

Bislang sind Ultraschallwellen so etwas wie die Späher der Medizin. Ärzte durchsuchen mit ihrer Hilfe das Innere des Körpers und erkennen auf diese Weise etwa Krebs der Leber oder der Prostata. Das ­Ultraschallgerät sendet Schallwellen mit einer Frequenz weit über dem vom Menschen hörbaren Bereich aus und fängt das Echo wieder auf. Aus dem Muster erstellt der Computer ein Bild der inneren Organe.

Tumorzellen verbrennen

Seit einigen Jahren arbeiten Forscher daran, mit diesen Wellen den Krebs auch gezielt zu attackieren. Dazu bündeln sie diese und richten sie auf den Tumor. Das Gewebe erhitzt sich auf bis zu 90 Grad Celsius, und die Tumorzellen gehen zugrunde. Das Immunsystem transportiert die zerstörten Zellen mit der Zeit ab. Hochintensive fokussierte Ultraschalltherapie, kurz Hifu, heißt die Methode.

"Die Energie wird durch die geschlossene Haut in den Körper gebracht", erklärt Professor Holger Strunk, Oberarzt in der Radiologischen Universitätsklinik Bonn. Er behandelt seit einigen Jahren Patienten mit den gebündelten Ultraschallwellen, vor allem Menschen mit inope­rablem Bauchspeicheldrüsenkrebs. Ihnen bleibt nur die Chemotherapie.

Doch nicht jeder spricht darauf an, und manche Patienten leiden trotzdem unter starken Beschwerden. "Wir haben durch Studien klar gezeigt, dass wir bei etwa 80 Prozent dieser Menschen die Schmerzen lindern können", sagt Strunk. Die Hifu-Behandlung dauert meist ein paar Stunden und findet unter Vollnarkose statt, da die Hitze auch schmerzhaft sein kann.

Schmerzlinderung, aber keine Heilung in Sicht

Professor Peter Huber vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg hat selbst viele Jahre lang Patienten mit fortgeschrittenem Bauchspeicheldrüsenkrebs behandelt. Gegen Schmerzen sei die Hifu-Therapie tatsächlich hilfreich, sagt er. Unklar sei dagegen, ob sie eines Tages auch genutzt werden könnte, um einen Tumor komplett zu beseitigen. Huber ist skeptisch. "Man kann sicher einen Teil des Tumors wegschmelzen", sagt er. Doch blieben am Ende höchstwahrscheinlich einige Krebszellen übrig.

Die Technik wird auch bei anderen Tumoren angewandt, vor allem in China. Am häufigsten sei die Therapie weltweit wohl bei Prostatakrebs eingesetzt worden, sagt Huber. "Da wurden bis heute vermutlich an die 100 000 Patienten behandelt." Fortgeschrittene Leber- und Knochentumore und gutartige Veränderungen in der Gebärmutter, sogenannte Myome, werden ebenfalls mittels Hifu therapiert.

Vorteil noch nicht erwiesen

Der Gemeinsame Bundesausschuss, der in Deutschland neue The­rapien bewertet, sieht die Methode hingegen skeptisch. Er billigte die Kostenerstattung durch die gesetzlichen Kassen nur für die Schmerztherapie bei nicht operierbarem Bauchspeicheldrüsenkrebs – nicht jedoch für die anderen Anwendungen, weil deren Wirksamkeit nicht ausreichend belegt sei.

Der Entscheid ist noch nicht gültig, weil das Bundesministerium für Gesundheit ihn beanstandet hat. Derzeit ist also unklar, wie es mit der Hifu weitergeht. In jedem Fall handelt es sich um ein experimentelles Verfahren, das nur für wenige Krebspatienten infrage kommt.

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Österreichs Apothekerkammer klagt gegen Shop Apotheke

Die aggressive Expansionspolitik der Shop Apotheke sorgt nunauch in Österreich für Ärger. Österreichischen Medienberichten zufolge klagt dieApothekerkammer des Landes gegen den EU-Versender. Aus Sicht der Apotheker istder Marktauftritt der Shop Apotheke in Österreich irreführend. Auch inFrankreich und Italien sorgten die Verkaufsstrategien der Shop Apotheke schonfür Ärger.

Die Apothekerkammer Österreichs hat gegen dieniederländische Versandapotheke Shop Apotheke eine Klage wegen unlauterenWettbewerbs vor dem Wiener Landesgericht für Zivilrechtssachen eingereicht. DieTageszeitung „Standard“ und die Nachrichtenagentur APA berichten, dass dieKlage sogar schon seit März dieses Jahres vorliege, eine Entscheidung des Gerichtessteht demnach aber noch aus.

Wie schon zuvor in anderen europäischen Ländern geht es auchin Österreich um den Marktauftritt der Niederländer: Das Unternehmen präsentiertsich mit der Adresse shop-apotheke.at und gibt auch eine österreichische E-Mail-Adressefür seine Kunden an. Erst aus dem Impressum geht allerdings hervor, dass essich um ein niederländisches Unternehmen handelt. Dort steht, dass es eineniederländische Aufsichtsbehörde gibt und dass das Unternehmen imniederländischen Apothekenregister eingetragen ist. Auch das EU-Logo für densicheren Versandhandel ist auf niederländisch.

Kammer: Shop Apotheke wirkt zu österreichisch

Aus Sicht der Kammer kennzeichnet das Unternehmen damit zuwenig, dass hinter dem Internetauftritt keine österreichische Apotheke steckt,berichtete der „Standard“ am gestrigen Donnerstag. Die Klage nach demBundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb bestätigte ein Sprecher derApothekerkammer auf Anfrage der Nachrichtenagentur APA. Die Shop Apotheke selbstäußerte sich nicht gegenüber den österreichischen Medien.

Da Arzneien sensible Ware seien, sei für viele Kunden dieösterreichische Herkunft eines Händlers kaufentscheidend, wird ein Jurist derApothekerkammer im „Standard“-Bericht zitiert. In einer der APA übermitteltenStellungnahme kritisiert die Apothekerkammer außerdem, dass Einkäufe bei der„Shop Apotheke“ nicht der heimischen Wirtschaft zugute kämen – weil es sicheben um ein niederländisches Unternehmen handle.

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Keine Tablette zur Hand? Auch dieses Alltagsgetränk hilft gegen Kopfschmerzen – Video

Gegen fiese Kopfschmerzen hilft meist nur eine Tablette. Ist diese nicht zur Hand, probieren Sie es doch mal mit einem Getränk. Ein bestimmter Inhaltsstoff weitet die Gefäße. Das Video zeigt, welche Getränke sich eignen.

Koffein hat den Ruf, bei zu hohem Konsum abhängig zu machen und bei Kindern zu Schlafstörungen zu führen. Doch der Stoff, der vor allem in Getränken enthalten ist, hat auch einen positiven Effekt: Er kann Schmerzen lindern.

Experten empfehlen ein Glas Cola, eine Tasse schwarzen Tee oder einen Becher Kaffee gegen Kopfschmerzen. Diese entstehen oft durch verengte Blutgefäße im Gehirn. Koffein wiederum gelangt über die Blutbahnen ins Gehirn und weitet dort die Gefäße. Besonders gut helfen diese Hausmittel bei Menschen, die im Alltag kaum oder gar keinen Kaffee trinken. Starke Kaffeesorten wie Espresso oder Mocca erzielen dabei die beste Wirkung. Schätzungen zufolge leiden rund 15 Millionen Deutsche regelmäßig an Kopfschmerzen.Bestes Angebot auf BestCheck.de

Auch kann Koffein die Wirkung von schmerzmindernden Medikamenten unterstützen. Schmerzmittel enthalten meist die Wirkstoffe Paracetamol oder Acetylsalicyl­säure. Koffein sorgt dafür, dass die Stoffe schneller wirken und verstärkt ihren Effekt. 

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Erkältungen: Was gegen lästige Halsschmerzen hilft

Halsschmerzen: Einige Tipps gegen das schmerzende Kratzen im Hals

In den Herbst- und Wintermonaten ist es nicht ungewöhnlich, sich eine Erkältung einzufangen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Halsschmerzen einher. Das Kratzen im Hals kann aber auch ein Symptom einer ernsten Erkrankung sein. Gesundheitsexperten erklären, was Patienten helfen kann.

Bei länger andauernden Halsschmerzen zum Arzt

Herbst- und Winterzeit sind auch die Zeit für Halsschmerzen. Für Millionen Betroffene gehören sie zum Alltag. „Halsschmerzen sind meist der harmlose Begleiter einer Erkältung. Doch können sie auch Symptom einer ernsteren Erkrankung sein“, erklärt Dr. Ursula Marschall, leitende Medizinerin der Barmer in einer Mitteilung. „Dauern Halsschmerzen länger als eine Woche an, ist ein Besuch beim Arzt ratsam“, empfiehlt die Expertin. So könne schnell abgeklärt werden, ob statt einer vermeintlich einfachen Erkältung eine Überlastung der Stimme, eine Mandel- oder Kehlkopfentzündung in Frage kommen könne. Auch Schilddrüsenerkrankungen oder Infektionskrankheiten könnten die Schmerzen im Hals verursachen.

Lindernde Tipps gegen Schluckbeschwerden

Laut Marschall lassen sich Halsschmerzen und die damit häufig verbundenen Schluckbeschwerden gut mit in der Apotheke frei erhältlichen Medikamenten bekämpfen.

Lutschtabletten und Lösungen zum Gurgeln enthielten unterschiedliche Wirkstoffe, die jedoch die den Schmerzen zugrundeliegende Entzündung häufig nicht ursächlich bekämpften.

Viele Gesundheitsexperten raten ohnehin dazu, es bei einem grippalen Infekt zuerst mit der Naturheilkunde zu versuchen.

Salbei, Kamille und Eukalyptus sind als Hausmittel bei Erkältung bekannt.

Auch die Expertin der Krankenkasse verweist auf die natürlichen Mittel: „Die Erfahrung zeigt, dass sich erkältungsbedingte Halsschmerzen gut mit Hausmitteln lindern lassen. Also zum Beispiel mit warmem Salzwasser gurgeln, Kamillen- oder Salbeitee trinken. Viel trinken ist ohnehin sehr wichtig“, so Marschall.

Die meisten Infekte heilen von selbst aus: In aller Regel erreichen Erkältungen nach zwei, drei Tagen ihren Höhepunkt, nach etwa einer Woche sollte das Schlimmste überstanden sein.

Betroffene legen sich am besten warm eingepackt ins Bett oder aufs Sofa und trinken zwei bis drei Liter Wasser oder Kräutertee am Tag.

Abwehrkräfte stärken: Frische Luft und warme Kleidung

Der beste Schutz vor einem Infekt ist ein gutes, belastbares Immunsystem. Um die eigenen Abwehrkräfte zu stärken, ist es ratsam, auf eine gesunde, vitaminreiche Ernährung, ausreichend Bewegung und genug Schlaf zu achten.

Zudem sollte man sich bei Kälte warm anziehen, da Frieren das Immunsystem schwächt. Auch Saunagänge und Wechselduschen können dazu beitragen, das Immunsystem zu stärken.

Die Schleimhäute bieten nur Schutz vor Ansteckung, solange sie nicht austrocknen. Deswegen haben die Viren bei trockener Heizungsluft leichtes Spiel.

Deswegen wird immer wieder zu regelmäßigem Lüften zu Hause und am Arbeitsplatz geraten. Luftbefeuchter können ebenfalls dazu beitragen, ein Austrocknen der Schleimhäute zu verhindern. (ad)

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Therapie gegen Herzrhythmusstörungen erstmals erfolgreich

Jetzt auch in Deutschland: Bestrahlungstherapie gegen Herzrhythmusstörung

Eine neue hochpräzise Bestrahlungstherapie kann durch eine einmalige Behandlung lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen heilen – auch solche, bei denen alle anderen verfügbaren Behandlungen versagt haben. Ein 79-jähriger Mann wurde kürzlich als erster Patient in Deutschland erfolgreich mit der neuen Methode geheilt.

Am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) gibt es nun erstmalig in Deutschland die Möglichkeit, schwere Herzrhythmusstörungen zu heilen, die sich jeder anderen Therapie widersetzen. In lediglich einer Behandlung konnte am 30. November 2018 ein 79-jähriger Mann von seiner lebensbedrohlichen Erkrankung geheilt werden. Der Mann ist der erste Patient in Deutschland, der auf diese Weise behandelt wurde, und auch weltweit zählt er zu den ersten Patienten, die von dieser neuen Methode profitieren.

Ein unheilbarer Fall wurde heilbar gemacht

Wie die behandelnden Ärzte berichten, litt der Patient unter einer schweren Herzmuskelerkrankung. Er erhielt die maximal mögliche Medikation und trotzdem löste sein implantierter Defibrillator fast tägliche einen Stromschlag aus, um den Mann am Leben zu halten. „Nach der erfolgreichen Bestrahlung sind die bösartigen Herzrhythmusstörungen bislang nicht wieder aufgetreten“, berichtet Professor Dr. Hendrik Bonnemeier in einer Pressemitteilung zu der erfolgreichen Behandlung.

Ein innovatives und hochmodernes Verfahren

Die erste Behandlung wurde bereits ein halbes Jahr im Voraus geplant. Professor Bonnemeier erstellte mit seinen Kollegen mit dem bestmöglichen Equipment eine hochauflösende Darstellung der linken Herzkammer des Patienten. So konnte die Zielregion haargenau ausfindig gemacht werden, die bei der Behandlung bestrahlt werden sollte. Ein Spezialistenteam von Strahlentherapeuten und Medizinphysikexperten führten dann die gezielte Bestrahlung durch, mit der die Herzrhythmusstörungen beseitigt wurden.

Wegweisende Therapie für schwere Herzrhythmusstörungen

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Tuberkulose überlebt durch die Verwendung von host-system gegen sich selbst, findet Studie

In einer neuen Studie in der veröffentlichten Journal of Experimental Medicine, Wissenschaftler an der University of Notre Dame haben herausgefunden, dass der Erreger Mycobacterium tuberculosis (MTB) – Versionen RNA in infizierten Zellen. Diese RNA stimuliert die Produktion von einer Verbindung bekannt als interferon-beta, die angezeigt wird, um das Wachstum der Erreger.

Als Teil der Studie fanden die Forscher, dass Mäusen, denen ein wichtiges protein benötigt für die Reaktion auf fremde RNA und daher für interferon beta-Produktion waren besser in der Lage, die Kontrolle der MTB-Infektion. Die Entdeckung war eine überraschung für die Forscher, wie interferon-beta ist unerlässlich, um die Steuerung mehrere virale Infektionen.

„Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass unsere Immunantwort auf Mykobakterien-RNA ist von Vorteil für die Erreger und schlecht für die Gastgeber. Es ist das totale Gegenteil von viralen Infektionen“, sagte Jeff Schorey, George B. Craig, Jr, Professor in der Abteilung der Biologischen Wissenschaften an der Notre Dame und co-Autor der Studie. „Diese Studie gibt uns ein besseres Verständnis, wie die Mykobakterien verursacht Krankheit und was macht die meisten erfolgreichen Erregers in der menschlichen Geschichte.“

MTB-Infektionen verursachen eine Schlacht zwischen der Immunantwort und der Fähigkeit der Bakterien zu umgehen, dass Antwort—wer gewinnt den Kampf bestimmt die Fähigkeit des Körpers, um die Infektion zu kontrollieren. Schorey und Yong Cheng, research assistant professor an der Notre Dame, um zu bestimmen, wie Mykobakterien RNA könnte Auswirkungen auf die host-Reaktion. Was Sie fanden, war, dass durch die Freigabe RNA, die Bakterien zu einer Kettenreaktion innerhalb der Makrophage, ein Zelltyp des Immunsystems, wodurch ein Mechanismus, der die Vorteile, die das überleben der MTB durch die Produktion von interferon-beta.

Während die Forscher haben lange bekannt, dass Bakterien produzieren Proteine und andere verbindungen, die zur Modulation einer Immunantwort, eine solche Rolle für Mykobakterien Nukleinsäuren wurde neu definiert. Bei viralen Infektionen, im Gegensatz zu bakteriellen Infektionen, die das virus freisetzt Nukleinsäuren, wie es die Maschinerie der Wirtszelle zu helfen, machen die viralen Proteine und replizieren Ihr Genom. Im Gegensatz dazu, Bakterien, die bereits die Maschinen für diese Prozesse hat, was auf die Freisetzung von RNA in die Wirtszelle ist beabsichtigt. Die Autoren fanden heraus, dass die MTB verwenden Sie Ihr system der Sekretion, bekannt als SecA2 zu vermitteln RNA-Freisetzung aus der Mykobakterien.

„Bakterien haben alles, was Sie brauchen, um Ihre Proteine, so dass die Tatsache, dass Sie loslassen Nukleinsäuren war eine überraschung,“ Schorey, sagte. „Diese Fehler sind mit dieser RNA-sensing pathway, die sich entwickelt hat, zu fördern antivirale Aktivität—in anderen Worten, die Bakterien so manipulieren, dass unser eigenes Immunsystem gegen uns.“

MTB ist die Nummer 1 Ursache von Tod durch eine ansteckende Organismus, und tötet bis zu 1.8 Millionen Menschen jedes Jahr. Die Weltgesundheitsorganisation schätzt die 200.000 dieser Todesfälle sind Kinder. Die Gesundheit der Beamten fehlt es an einer wirksamen Impfstoff gegen Lungentuberkulose und Antibiotika zur Behandlung der Krankheit getroffen werden müssen, für sechs bis neun Monate—eine schwierige Therapie, die Herausforderungen, die compliance der Patienten. Die Krankheit ist weit verbreitet in teilen der Welt, wo Gesundheitssysteme, mangelnde Infrastruktur und Finanzierung.

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