Das 30-Tage-Programm für einen gesunden Darm

Inhaltsverzeichnis

  • In 30 Tagen zu einem gesunden Darm
  • Was ist eine Darmreinigung?
  • Das 30-Tage-Programm zur Darmreinigung
    • 1. Das richtige Präparat zur Darmreinigung
    • 2. Jede Darmreinigung im individuellen Rhythmus durchführen!
    • 3. Die Begleitmassnahmen
    • 4. Die Vitalstoffversorgung optimieren

    In 30 Tagen zu einem gesunden Darm

    Eine Darmreinigung sollte wirken, aber dennoch überschaubar, also nicht zu kompliziert sein. Wir stellen Ihnen nachfolgend ein effektives und ganzheitliches Darmreinigungsprogramm vor, das in 30 Tagen merkliche Auswirkungen auf Ihr Wohlbefinden haben wird.

    Im Mittelpunkt steht dabei natürlich der Darm, das Zentrum unseres Körpers. Sein Gesundheitszustand entscheidet darüber, wie es dem jeweiligen Menschen geht.

    Die moderne Lebensweise mit viel Stress, Bewegungsmangel und ungesunder Ernährung führt leider nur allzu häufig zu einem kranken Darm. Das Ergebnis:

    Die Darmflora ist gestört, die Darmschleimhaut ist entzündet und häufig auch bereits durchlässig. Ist letzteres der Fall können Stoffe durch die „löchrige“ Darmschleimhaut in den Blutkreislauf gelangen, die eigentlich mit dem Stuhl ausgeleitet werden sollten. Man spricht vom Leaky Gut Syndrom. Infolgedessen kann es zu Allergien und Autoimmunprozessen kommen.

    Doch schon allein eine gestörte Darmflora kann zahlreiche gesundheitliche Folgen haben – von Blähungen über Depressionen bis hin zu Übergewicht oder geschwächten Abwehrkräften mit häufigen Infekten.

    Eine Darmreinigung ist daher eine sehr gute präventive Massnahme, um den Darm und damit die Gesamtgesundheit zu schützen. Sie kann ganz nach Bedarf ein- bis zweimal pro Jahr durchgeführt werden und dauert selten länger als 30 Tage!

    Was ist eine Darmreinigung?

    Früher galten Einläufe oder grössere Darmspülungen als einzige Methode der Darmreinigung. Inzwischen werden mit der Bezeichnung „Darmreinigung“ eher Präparate zum Einnehmen bezeichnet. Die Qualitäten sind dabei sehr unterschiedlich und oft wundert man sich nicht, wenn ein solches Produkt ob seiner geringen Qualität keinerlei Wirkung zeigt. 

    Eine wirklich wirksame Darmreinigung sollte aus verschiedenen Komponenten bestehen, die überdies nicht allein darin bestehen, irgendwelche Kapseln zu schlucken. Eine effektive Darmreinigung sollte mit Bedacht und Wertschätzung für den eigenen Körper durchgeführt werden.

    Daher gehören zu unserem 30-Tage-Darmreinigungsprogramm verschiedene Massnahmen, die weit über das Kapsel-Schlucken hinaus gehen – und dabei grösstenteils kostenlos sind. Das Ziel ist dabei auch nicht, nach 30 Tagen das Programm beenden zu können und wieder zu den alten Gewohnheiten zurückzukehren. Das Ziel sollte vielmehr sein, bewusster zu leben und einige der neuen Angewohnheiten aus dem Darmreinigungsprogramm mit in den Alltag zu nehmen – so dass letztendlich tatsächliche Darmreinigungen immer seltener erforderlich werden.

    Wissenschaftliche Belege zur Sinnhaftigkeit einer Darmreinigung finden Sie im vorigen Link.

    Das 30-Tage-Programm zur Darmreinigung

    Bei unserem 30-Tage-Programm zur Darmreinigung wählen Sie zunächst ein entsprechendes Produkt aus. Je nachdem, wie Sie sich bisher ernährten, wie Ihr Gesundheitszustand ist und ob Sie schon einmal eine Darmreinigung machten, wählen Sie entweder ein ganz einfaches Produkt oder eine umfangreichere Kur.

    1. Das richtige Präparat zur Darmreinigung

    Meist besteht ein Darmkur-Präparat aus:

    • Mineralerde (Bentonit oder Zeolith), die im Verdauungssystem Giftstoffe und Stoffwechselabfallprodukte aufnimmt, die dann samt der Erde mit dem Stuhl ausgeschieden werden;
    • Flohsamenschalenpulver, das Schleimstoffe liefert, die Darmschleimhaut beruhigt und mechanisch reinigt;
    • Probiotischen Bakterienstämmen (Probiotikum), die zum Aufbau einer gesunden Darmflora beitragen.

    Wichtig! Achten Sie auf eine hohe Flüssigkeitszufuhr (Wasser und Kräutertee), da sowohl die Mineralerde als auch das Flohsamenschalenpulver sehr viel Wasser aufsaugen und auch nur mit ausreichend Flüssigkeit die angesammelten Schlacken umfassend ausgeleitet werden können.

    Zusätzlich zur Flüssigkeit, mit der Sie das Darmreinigungspräparat einnehmen, sollten Sie mindestens 1,5 Liter über den Tag verteilt trinken.

    2. Jede Darmreinigung im individuellen Rhythmus durchführen!

    Jedem der genannten Präparate liegt stets eine Anleitung bei. Diese Anleitungen dienen der Orientierung und sollen verhindern, dass zu viel der jeweiligen Komponenten eingenommen wird. Sie können jedoch jederzeit kleinere Dosierungen wählen.

    Wir empfehlen sogar, bewusst mit kleineren Dosierungen als den empfohlenen zu starten. Beobachten Sie Ihren Körper und seine Reaktionen auf die Darmreinigungspräparate. Erhöhen Sie die Dosierung langsam – ganz so, wie es Ihnen gut damit geht, aber natürlich nie über die vom Hersteller empfohlene Dosis hinaus.

    Sollten sich Unannehmlichkeiten einstellen, reduzieren Sie die Dosierung wieder und bleiben bei jener Dosierung, die noch keine Beschwerden verursachte.

    Mit Beschwerden sind vorübergehendes Unwohlsein, Blähungen, Völlegefühl u. ä. gemeint. Beschwerden, die hingegen auf ein Entgiftungsgeschehen im Körper hinweisen, wie z. B. Hautunreinheiten, Juckreiz oder Kopfweh verschwinden meist im Laufe des Reinigungsprozesses von allein.

    3. Die Begleitmassnahmen

    Mindestens genauso wichtig wie das Präparat zur Darmreinigung sind die begleitenden Massnahmen. Sie alle sind – bis auf den einen oder anderen Sportkurs – vollkommen kostenlos und werden genau aus diesem Grund häufig unterschätzt. Dabei sind diese Massnahmen extrem wirksam:

    • Ernähren Sie sich pflanzenbasiert und basenüberschüssig, passende Rezepte finden Sie auf unserer Webseite in der Rezepte-Rubrik, auf unserem Kochkanal bei Youtube oder in unseren Kochbüchern (Das Kurkuma-Kochbuch und das Kochbuch Basenüberschüssig kochen*).
    • Lassen Sie Alkohol und Zucker weg, auch alle Lebensmittel, die in irgendeiner Form Industriezucker enthalten.
    • Essen Sie viel Obst, Salate, Gemüse und selbst gemachte Smoothies, ergänzen Sie Ihre Mahlzeiten mit kleinen Mengen an Vollkornprodukten, Pseudogetreiden, Hülsenfrüchten, Nüssen und Saaten.
    • Essen Sie abends nur noch eine Gemüsesuppe oder eine andere kleine und leichte Mahlzeit.
    • Essen Sie nur, wenn Sie hungrig sind.
    • Trinken Sie nichts anderes als Wasser und ab und zu Kräutertee – keine Softdrinks und auch keine Säfte.
    • Trinken Sie nichts zum Essen, sondern 1 Stunde vor den Mahlzeiten oder ab 1 Stunde danach.
    • Nehmen Sie sich Zeit zum Essen, essen Sie also betont langsam und kauen Sie sorgfältig. Schon allein dieser Massnahme kann – ganz gleich WAS Sie essen – Ihren Gesundheitszustand bedeutend verbessern. In einer Studie vom Juni 2018 zeigte sich, dass Langsamesser seltener übergewichtig, besser vor dem Metabolischen Syndrom geschützt sind (Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht und hohe Cholesterinspiegel) und daher ein geringeres Herz-Kreislauf-Erkrankungsrisiko haben.
    • Bereiten Sie einfache Speisen zu (keine aufwändigen Menüs, die aus zig verschiedenen Zutaten bestehen und daher den Darm oft belasten).
    • Hören Sie bewusst mit essen auf, bevor Sie sich satt fühlen.
    • Essen Sie spätabends nur noch eine Gemüsesuppe oder eine andere leichte Mahlzeit.
    • Essen Sie so, wie es Ihren persönlichen Bedürfnissen entspricht, finden Sie Ihren ureigenen Essrhythmus. Probieren Sie aus, welche Essweise für Sie persönlich die beste ist. Testen Sie z. B. das Intervallfasten (wenige grosse Mahlzeiten mit grossen Zeitabständen dazwischen) oder aber auch häufigere kleine Mahlzeiten.
    • Überprüfen Sie, ob Sie morgens ein Frühstück brauchen. Vielen Menschen geht es besser, wenn Sie nicht frühstücken. Vergessen Sie pauschale Weisheiten wie „Frühstücken wie ein Kaiser, Mittagessen wie ein König,…“. Diese gelten keineswegs für jeden Menschen!
    • Gehen Sie zu festen Zeiten schlafen und stehen Sie auch zu festen Zeiten wieder auf. Ein gesunder Schlaf-Wach-Rhythmus beeinflusst ganz enorm Ihre Gesundheit!
    • Bewegen Sie sich! So oft es geht! Finden Sie einen Sport, der Sie fasziniert und den Sie lieben! Ganz gleich ob Tanzen, Schwimmen, Wandern, Spazierengehen, Fitnessstudio, Krafttraining, Joggen, Walken oder was auch immer.
    • Denken Sie an tägliche Entspannungsmomente. Ohne ein gutes Stressmanagement fällt jedes Gesundheitsprogramm wie ein Kartenhaus in sich zusammen!

    So fremdartig Ihnen auch anfangs manche dieser Punkte erscheinen mögen, praktizieren Sie sie konsequent 30 Tage lang. Sie werden nach Ablauf dieses Monats erstaunt feststellen, dass Ihnen die eine oder andere neue Verhaltensweise bereits in Fleisch und Blut übergegangen ist und Sie sie in Ihrem Alltag nicht mehr missen möchten.

    4. Die Vitalstoffversorgung optimieren

    Entgegen der Meinung vieler Ärzte, Gesellschaften und Medienberichten sind Vitalstoffmängel auch heute noch weit verbreitet. Oft kann man es selbst gar nicht fassen, wie viel Energie und Lebensfreude man plötzlich wieder verspürt, „nur“ weil man endlich einen länger bestehenden Vitaminmangel behoben hat.

    Wir empfehlen Ihnen daher, gerade wenn chronische Beschwerden vorliegen, abklären zu lassen, ob Vitalstoffmängel vorliegen (Vitamine D, B12 (bzw. gesamter B-Komplex), K, Magnesium, Zink, Omega 3 etc.).

    Eine detaillierte Anleitung zur Darmreinigung finden Sie hier: Die Anleitung zur Darmreinigung

    Hinweis: Wenn Sie bereits an chronischen Erkrankungen leiden und/oder Medikamente einnehmen müssen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker, ob für Sie eine Darmreinigung geeignet ist. Wenn ja, sollten Sie darauf achten, die Präparate in einem mehrstündigen Abstand zu Ihren Medikamenten einzunehmen.

    Die Begleitmassnahmen sind meist ohne ärztliche Genehmigung möglich – und gerade im Krankheitsfalle extrem heilsam!

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Vielversprechende Forschung zeigt, das Wachstum von Blutgefäßen Schlüssel zu gesunden Fettgewebe

Neue Forschung, geführt von der York University, Faculty of Health zeigt, dass die Hemmung eines proteins innerhalb der Blutgefäße, stimuliert das Wachstum neuer Blutgefäße, was gesünder Fettgewebe (Fettgewebe) und den Blutzuckerspiegel senken. Die Ergebnisse stellen wichtigen Einblick in, wie die Verbesserung der Blutgefäß-Wachstum könnte helfen, das abzumildern, ernsthafte gesundheitliche Probleme mit übergewicht, wie diabetes.

Tara Haas, professor in der Schule der Kinesiologie & Health Science an der York University und ein team, einschließlich ersten Autor Martina Rudnicki, post-doctoral fellow in der Haas-Labor, untersucht ein Prozess, der Kreislauf-system, die sogenannte Angiogenese. Angiogenese ist die Bildung von kleinen Blutgefäße genannt Kapillaren. Es hilft bei der Erhaltung normalen, gesunden Funktionen im Gewebe, besonders, wenn das Gewebe vergrößert. Jedoch, wenn das Gewebe dehnt sich aus, während es speichert überschüssige Fett ist die Angiogenese unterdrückt und neue Kapillaren nicht wachsen. Dies führt zu ungesunden Fettgewebe, erhöht das Risiko der Entwicklung von diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. „Es ist nicht klar, warum genau neue Kapillaren scheitern zu bilden, in übergewicht“, sagt Haas.

Die bisherige Forschung, geführt von Haas festgestellt, dass bei Fettleibigkeit, die Ebenen von FoxO1 erhöht in Endothelzellen, das sind die wichtigsten Zellen, aus denen die Kapillaren. „Was wir wissen ist, dass ein protein namens FoxO1 in den Zellen, die die Innenseite der Blutgefäße, und es kann zu stoppen die Entwicklung neuer Kapillaren. FoxO1 kontrolliert, wie Zellen verbringen Ihre Energie, und es kann Sie zwingen, gehen Sie in einen ruhenden Zustand. Während Korpulenz, die Ebenen von FoxO1 Anstieg der Kapillar-endothelialen Zellen. Daher kann es möglich sein, dass FoxO1 wird verhindert, dass neue Blutgefäße von der wachsenden in das Fettgewebe von übergewichtigen Menschen“, sagt Haas.

In der heute publizierten Studie im online-journal eLife, die das Forscherteam, zu denen auch Professoren York Emilie Roudier, Rolando Ceddia und Christopher Perry, untersucht, ob die Hemmung der FoxO1-protein stimulieren Fettgewebe Angiogenese.

Das team gehemmt, die Produktion von FoxO1-protein und überwacht das Verhalten von Kapillar-Endothelzellen und die daraus resultierenden Einflüsse dieser änderungen auf die expansion des Fettgewebes. Die Studie ergab, dass die Senkung der FoxO1 Ebenen gefördert Angiogenese und verursacht eine gesündere Fettgewebe—insbesondere mit einem hohen Fett-Diät. In den unteren Ebenen der endothelialen Zellen FoxO1 führte auch zu einer Steigerung in der Nutzung von Glukose und weniger Gewichtszunahme, trotz Verzehr einer Diät mit hohem Fett.

„Während wir erwarten, dass die Verbesserung der Angiogenese im Fettgewebe würde die Fettgewebe gesünder, waren wir überrascht, dass die Veränderung der Konzentrationen eines bestimmten proteins, FoxO, in Endothelzellen ausgeübt wird, so einen großen Einfluß auf den ganzen Körper Blutzuckerspiegel und Gewichtszunahme. Dies führte uns zu schlagen das neuartige Konzept, das die Aktivität der endothelialen Zellen verändern können, Ganzkörper-Energie-balance.“

Haas sagte, die Forschung hat gezeigt, dass das entfernen von FoxO1 aus Endothelzellen, die ‚hyper-aktiv‘, und dass dieser aktiviert die Bildung von eine Menge neuer Blutgefäße im Fettgewebe. Zur gleichen Zeit, diese Blutgefäße verbraucht eine Menge Energie, und das könnte tatsächlich lindern gemeinsame gesundheitliche Probleme, die Sie begleiten, Fettleibigkeit, wie hohe Blutzuckerspiegel und zirkulierenden Fette, die Risikofaktoren für diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.