HIMSS Cleveland Clinic Patienten-Gipfel: Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen jetzt geöffnet

HIMSS und der Cleveland Clinic nun die Annahme sprechen, Vorschläge für die 10. Jahrestagung Empathie & Innovation Summit, dem weltweit größten, unabhängigen Konferenz über die Verbesserung der Patienten-Erfahrung. In diesem Jahr wird die Klinik in Kooperation mit HIMSS, tiefer zu erforschen, wie das Gesundheitswesen die Ausweitung der Empathie in einer zunehmend digitalen Umwelt.

Die Frist zur Abgabe einer Präsentation-Vorschlag 5 Uhr EST am Januar 25. Priorität wird dabei der peer-to-peer, Erlebnispädagogik und Fallstudien aus dem Gesundheitswesen Zahler und Anbieter-Organisationen. Der Gipfel findet in Cleveland im Mai 13-15.

Als die Empathie & Innovation Summit geht in die 10te Jahr, der Cleveland Clinic und der HIMSS sind stolz, eine aufregende neue Partnerschaft, um dieses jährliche Ereignis. Das diesjährige Thema, „Blick Zurück, Vorwärts Springen,,“ erforscht die evolution der Erfahrungen von Patienten-Bewegung, zu untersuchen, wie wesentliche Einflussfaktoren aus der Vergangenheit ein Jahrzehnt Schüren große Innovationen in die Zukunft der Pflege.

Die 10-jährigen Jubiläums-sets die Bühne für die neue Partnerschaft ein und bietet eine wertvolle Gelegenheit, um zu verbessern, den Fokus auf Technologie und tiefer erkunden, wie im Gesundheitswesen ist die Ausweitung der Empathie in einer zunehmend digitalen Umwelt.
 
Zusätzlich zu den Haupt-Konferenz im Mai 14-15, HIMSS präsentieren zwei preconference symposium on Mai 13. Man wird sich dem Konsumdenken im Gesundheitswesen; die anderen erkunden „smarter care“ oder wie maximieren Sie Ihre vorhandene Technik effektiver nutzen können, um eine bessere Erfahrung für unterversorgte und gefährdete Bevölkerungsgruppen.
 
Klicken Sie hier für weitere Informationen und zur Unterbreitung eines Vorschlags für die Hauptkonferenz und pre-conference-Symposien.

Weißdorn ist jetzt die Arzneipflanze des Jahres 2019

Weißdorn ist zur Arzneipflanze des Jahres 2019 gekürt worden!

Seit Jahrhunderten wird der Weißdorn in der Medizin eingesetzt. Bereits Pfarrer Sebastian Kneipp empfahl die Pflanze zur Unterstützung von Herz und Kreislauf. Der Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde an der Universität Würzburg hat den Weißdorn zur Arzneipflanze des Jahres 2019 gewählt.

In der Antike verwendeten die Menschen den Weißdorn aus der Familie der Rosengewächse gegen Koliken und Durchfall. Erste Untersuchungen zur Heilkraft des Weißdorns folgten Ende des 19. Jahrhunderts in den USA. Ab den 1970er Jahren waren zahlreiche Anwendungen für Weißdornextrakt bekannt, etwa bei Herzerkrankungen durch Alter, Belastung und Bluthochdruck.

Weißdornextrakt als traditionelles Arzneimittel

Aufgrund der langjährigen Erfahrungen, der Unbedenklichkeit und der guten Verträglichkeit des Wirkstoffes wurden Weißdornblätter mit Blüten von der deutschen Zulassungsbehörde 2016 als traditionelles pflanzliches Arzneimittel eingestuft. Basierend auf langjähriger Erfahrung können Weißdornblätter mit Blüten auch bei zeitweilig auftretenden nervösen Herzbeschwerden (z. B. Herzklopfen, durch Ängste ausgelöste Extrasystolen) eingesetzt werden, wenn ärztlicherseits eine ernsthafte Erkrankung ausgeschlossen wurde. Befürwortet wird zudem eine Anwendung bei leichten Symptomen von Stress und als Schlafhilfe. Auf Grund der bekannten Wirkungen könnte der Einsatz von Weißdornextrakt nicht nur bei funktionellen (nicht organisch bedingten) Herzbeschwerden, sondern gerade auch bei ersten Anzeichen einer Herzinsuffizienz und zur Vorbeugung einer Herzschwäche sehr sinnvoll sein. Zur Herstellung von Arzneimitteln aus Weißdorn werden die Blätter mit den leuchtend-weißen Blüten der Weißdornsträucher oder -bäume verwendet. Sie enthalten wichtige sekundäre Pflanzenstoffe, wie die oligomeren Prozyanidine, die für die Wirkung verantwortlich sind. In Mitteleuropa sind mehrere Arten des Weißdorns zu finden, darunter auch der Eingriffelige (Crataegus monogyna Jacq.) und Zweigriffelige Weißdorn (Crataegus laevigata (Poir.) DC), die zur Herstellung von Arzneimitteln verwendet werden.

Wirkungen von Weißdorn auf Herz und Blutgefäße sind vielfältig

Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen haben in den letzten Jahrzehnten aufgeklärt, wie Weißdornextrakt die Herz- und Kreislauffunktion unterstützt. Der pflanzliche Wirkstoff wirkt sich positiv auf die Pumpkraft des Herzens aus. Die Durchblutung der Herzkranzgefäße und des Herzmuskels wird gesteigert, indem die Produktion des gefäßerweiternden Botenstoffs Stickstoffmonoxid (NO) stimuliert und dessen Abbau gehemmt wird. Durch die Steigerung der Kontraktionskraft des Herzens, die Verbesserung der Erregungsleitung und die Erhöhung der Reizschwelle kann Weißdornextrakt zudem vor Herzrhythmusstörungen schützen. Ebenso hält der Extrakt aus Weißdornblättern mit Blüten Gefäße elastisch, so wird der altersbedingte Verlust der Elastizität der arteriellen Blutgefäße gebessert. Auch werden die krankheitsbedingten Störungen der Endothelfunktion (Endothel = Gefäßinnenwand der Blutgefäße) gemindert und der periphere Gefäßwiderstand gesenkt. Es kommt zu einer Steigerung der Belastbarkeit und Kurzatmigkeit bei Belastung tritt später ein. Aktuelle Untersuchungen konnten zeigen, dass sich die Lebensqualität von Patienten unter Einnahme von Weißdornextrakt verbesserte und die körperliche Leistungsfähigkeit zunahm (Härtel et al., 2014).

Der positive Effekt ist nach wissenschaftlichen Erkenntnissen auf sekundäre Pflanzenstoffe zurückzuführen. Sie wirken sich unter anderem positiv auf die Pumpkraft des Herzens aus. So wird die Durchblutung der Herzkranzgefäße und des Herzmuskels gesteigert, indem die Produktion des gefäßerweiternden Botenstoffs Stickstoffmonoxid stimuliert und der Abbau gehemmt wird.

Aber auch in der Küche ist Weißdorn eine Bereicherung. Aus den Blüten und Blättern lässt sich ein wohlschmeckender Tee zubereiten. Die roten Beeren werden im Herbst reif und sind essbar. Das Fruchtfleisch hat allerdings roh eine mehlige Konsistenz. Erst verarbeitet im Kompott, Gelee, Saft und Sirup entfalten die Früchte ihr angenehm süß-säuerliches Aroma. Sie werden gerne mit anderem Obst wie Äpfeln und Quitten kombiniert. Weißdornbeeren sind reich an Vitamin C, Provitamin A und Pektin.

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Forschung: Krebs-Test jetzt mit hundertprozentiger Erkennungsrate

Gen-Test revolutioniert die Krebs-Diagnostik

Ein neuer Test zur Diagnose von Gebärmutterhalskrebs sorgt derzeit in der Medizinwelt für Aufsehen. Der neue Gen-Test erkannte bei über 15.000 Frauen alle Gebärmutterhalskrebs-Erkrankungen und ist somit nicht nur effektiver, sondern auch noch günstiger als alle gängigen Tests – inklusive des Zell-Abstrichs (Pap-Test) und des Papillomavirus-Tests (HPV). Das englische Forschungsteam spricht von einem revolutionärem Ergebnis.

Forschende der englischen Queen Mary University of London testeten in einer klinischen Screening-Studie die Effektivität eines neuen Gen-Tests zur Diagnose von Gebärmutterhalskrebs an 15.744 Frauen. Das spektakuläre Ergebnis: Der Test erkannte in 100 Prozent der Fälle die Tumorerkrankung. Im Gegensatz zu anderen Tests wird bei der neuen Methode nach chemischen Markern in der DNA gesucht, die den Krebs eindeutig identifizieren. Die Forschungsergebnisse wurden kürzlich in dem „International Journal of Cancer“ veröffentlicht.

Genetik als Schlüssel zur Krebserkrennung

„Dies ist eine enorme Entwicklung“, betont der leitende Forscher Professor Attila Lorincz in einer Pressemitteilung zu den Studienergebnissen. Die Forschenden waren nicht nur erstaunt darüber, wie gut dieser Test Gebärmutterhalskrebs aufdeckt, sondern zeigten auch erstmalig die Schlüsselrolle der Epigenetik bei der Krebs-Diagnose. „Wir erkennen immer mehr Anzeichen dafür, dass sich durch die Epigenetik eine Reihe von Krebsarten im Frühstadium erkennen lässt, einschließlich Gebärmutterhalskrebs, Analkrebs, Rachenkrebs, Dickdarmkrebs und Prostatakrebs“, berichtet der Professor.

Besser als der Pap-Abstrich

Der Test konnte bei den teilnehmenden Frauen die Entwicklung von Gebärmutterhalskrebs bis zu fünf Jahre im Voraus vorhersagen. Wie die Forschenden berichten, wird das Screening zur Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs typischerweise durch den Pap-Abstrich durchgeführt. Dieser erkenne aber nur in etwa 50 Prozent der Fälle eine Gebärmutterhalskrebserkrankung. Die Erkennungsrate des neuen Gen-Tests liege dagegen bei 100 Prozent.

Besser als der HPV-Test

Das Vorhandensein des humanen Papillomavirus (HPV) gilt als Risikofaktor für die Entwicklung von Gebärmutterhalskrebs. Um zu erkennen, ob eine Person mit HPV infiziert ist, wird im Rahmen der Früherkennung ein HPV-Test durchgeführt. Nach Angaben der Forschenden erkennt dieser Test aber nur das Vorhandensein der Viren und nicht das tatsächliche Krebsrisiko, dass trotz der Viren gering bleibe. Dies führe zu unnötigen Verunsicherungen bei der Mehrheit der HPV-infizierten Frauen.

Revolutionäres Screening

Professor Lorincz erklärt, dass der neue Gen-Test die Anzahl der erforderlichen Screeningtermine reduziert. „Dies ist wirklich ein enormer Fortschritt, der das Screening revolutionieren wird“, so der Experte. Millionen HPV-infizierte Frauen und Männer werden hiervon profitieren. Auch schwer erkennbare Krebsarten wie das Adenokarzinom konnten durch den Test eindeutig identifiziert werden.

Wann wird der neue Test verfügbar sein?

„Der neue Test ist viel besser als alles, was derzeit angeboten wird, aber es kann mindestens fünf Jahre dauern, bis er etabliert ist“, resümiert Lorincz. Die Autoren sind sicher, dass sich dieser Test durchsetzen wird, da er günstiger und effektiver als der Pap-Abstrich sei und durch die effiziente Früherkennung für enorme Kostenersparnisse sorgen werde. (vb)

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In Hamburg gibt es jetzt Deutschlands erste keimfreie Rolltreppe – und so funktioniert's

Gerade in der Winterzeit sind sie überall – Keime. Beim Husten und beim Niesen landen sie häufig in unseren Händen. Mit denen wiederum fassen wir sämtliche Gegenstände an und geben die Keime so weiter. Besonders problematisch ist das bei hartnäckigen und gefährlichen Grippeviren. Um genau das zu verhindern wurde im Shoppingcenter „Phoenix-Center“ in Hamburg-Harburg nun Deutschlands erste keimfreie Rolltreppe eingeweiht. Eigentlich sind es sogar vier. Die Rolltreppen sind mit einer speziellen Technik ausgestattet, die über Lichtstrahlen dafür sorgt, dass Besucher des Einkaufszentrums sorgenfrei nach dem Handlauf der Rolltreppe greifen können.

Rolltreppe: Keime werden mit UVC-Licht eliminiert

Die Technik, die von dem Kölner Start-Up-Unternehmen „Uvis“ stammt, funktioniert so: Die Handläufe der Rolltreppen werden mit starkem UVC-Licht bestrahlt. Durch das Licht werden Bakterien, Viren und Pilze zerstört und unschädlich gemacht. Die Idee dazu kam Unternehmensgründerin Tanja Nickel und ihrer Geschäftspartnerin Katharina Obladen in der Schule. „Der eigene Ekel war entscheidend“, sagt Nickel auf stern-Anfrage. „Auch wir haben uns in der Öffentlichkeit vor dem Anfassen von Brötchen die Hände desinfiziert.“ Bei einem Erfinderwettbewerb im Jahr 2010 haben die beiden dann an der innovativen Technik gefeilt und diese kurz darauf patentieren lassen. Es folgten Abitur und Studium und im Mai 2016 die Firmengründung.

Schweinegrippe war entscheidend für den Erfindergeist

Ausschlaggebend war vor acht Jahren die sich schnell ausbreitende Schweinegrippe. „Wir haben uns gefragt: Was passiert, wenn die nächste große Epidemie kommt? Und was sind die großen Infektionsflächen?“, so Nickel über ihren Erfindergeist. Rolltreppen waren als einer der Übeltäter ausgemacht. Dass sich Menschen dort nun festhalten können, hat gleich mehrere positive Effekte. Einerseits könnten so nämlich Unfälle vermieden werden. Aus Ekel hielten sich viele Menschen nicht fest. Das sei gefährlich. Andererseits würden so Krankheitserreger eliminiert und das Wohlbefinden der Nutzer erhöht. 

Was passiert, wenn die nächste große Epidemie kommt?

Über große Hinweisaufkleber wird auf die keimfreien Rolltreppen hingewiesen. Schon verbaute Rolltreppen können nachgerüstet werden. Neue Rolltreppen können bereits im Werk mit der neuen Technik ausgestattet werden. Große Konkurrenz haben Nickel und ihre Geschäftspartnerin aktuell übrigens noch nicht. Lediglich in Korea soll es ein Unternehmen geben, dass eine keimfreie Rolltreppe anbietet. Den deutschen Qualitätsansprüchen genüge die dort angewandte Technik nach Ansicht von Uvis-Gründerin Nickel allerdings noch nicht. In Zukunft wird es wohl weitere keimfreie Rolltreppen in Deutschland geben. Gerade wurde eine Rolltreppe in einem süddeutschen Krankenhaus nachgerüstet.


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