Tödliche Sojasaucen-Kur: Frau trinkt eine Flasche Sojasoße und stirbt an den Folgen

Medizinische Falschnachrichten können drastische Folgen haben

Derzeit berichten englische Medien über eine Frau, die eine Falschnachricht im Internet befolgte und als Konsequenz einen Hirntod erlitt. Offenbar trank die 39-Jährige einen ganzen Liter Sojasoße, da sie gelesen hatte, dass dies Vergiftungen aus dem Körper ziehen könne. Die sogenannte „Sojasaucen-Darmreinigung“ bezahlte die Frau mit ihrem Leben.

Dr. Bernard beschreibt ausgewählte medizinische Fälle auf seinen YouTube-Kanal „Chubbyemu“. In einem aktuellen Video stellt er einen Fall vor, bei dem eine 39-jährige Amerikanerin in das Krankenhaus „Illinois Medical District“ eingeliefert wurde, weil sie kurz zuvor einen Liter Sojasoße getrunken hatte.

Wie es dazu kam

Bernard zufolge litt die Patientin an einer paranoiden Schizophrenie und wurde kurz vor dem Vorfall erst aus einer psychiatrischen Klinik entlassen. Sie war der festen Meinung, dass die Regierung systematisch die Bevölkerung vergiftet. Also suchte sie nach Möglichkeiten, sich selbst zu entgiften. Im Internet stieß sie auf die Sojasaucen-Darmreinigungsmethode. Diese gefährliche und auf Halbwahrheiten beruhende Theorie sagt aus, dass Sojasauce den Körper von allen Giftstoffen befreit, da die salzige Flüssigkeit im Darm alle Toxine aus dem Körper ziehe. Dr. Bernard warnt angesichts des Falls entschieden vor solchen Falschmeldungen.

Was tatsächlich passiert, wenn man einen Liter Sojasoße trinkt

Wie der Arzt berichtet, glaubte die Patientin der falschen Entgiftungsmethode und trank einen Liter Sojasoße. Kurz danach bemerkte sie ein heftiges Herzrasen. Kurze Zeit später brach sie bewusstlos zusammen. Ihr Mann rief sofort den Krankenwagen. Als sie ins Krankenhaus eingeliefert wurde, war ihr Herz bereits zum Stillstand gekommen. Im Krankenhaus wurde sie dann wiederbelebt, doch die hohen Salzkonzentrationen im Blut hatten bereits verheerenden Schaden angerichtet.

Hirntod konnte nicht verhindert werden

Bernard beschreibt, wie Ärzte nach der Reanimation eine glukosehaltige Flüssigkeit in den Körper leiteten, um das Blut zu verdünnen und die Salzkonzentrationen abzusenken. Doch die Salzkonzentration im Gehirn war bereits zu hoch. Das Salz entzog dem Gehirn die Flüssigkeit und verursachte so eine Schrumpfung, die dauerhafte Hirnschäden verursachte. Nach einem viertägigen Koma erlangte die Frau wieder das Bewusstsein, doch sie konnte sich weder bewegen, noch schlucken oder sprechen. Die behandelnden Ärzte stellten kurze Zeit später den Hirntod fest.

Salz wirkt hochkonzentriert wie ein Gift

Nach Angaben des Instituts für Arbeitsschutz (IfA) der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung kann bereits die Aufnahme von 0,5 bis 1 Gramm Salz pro Kilo Körpergewicht zu toxischen Reaktionen mit Symptomen wie Übelkeit und Erbrechen, starkem Durst sowie Schleimhautschäden im Mund- und Verdauungstrakt führen. Eine starke Salzkonzentrationserhöhung im Blut führe zur Zunahme des Blutvolumens bei gleichzeitiger Dehydratation der Gewebe. Diese führe zu Symptomen wie Muskelschwäche, Blutfülle in den Gefäßen und im Hirn, Veränderungen der Blutgerinnung, Bluthochdruck und Nervenstörungen. In schweren Fällen seien ein Kollaps, Krämpfe, zerebrale Ödeme oder Lungenödeme möglich.

Wie viel Salz ist in Sojasoße?

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Opioide und andere Medikamente eine tödliche Mischung für schwere Benutzer

(HealthDay)—Ein in vier Langzeit-Benutzer von opioid-Schmerzmitteln können ein Risiko für überdosierung, weil der überlappende Vorschriften für andere Drogen, berichten Forscher.

Die Ergebnisse stammen aus einer Analyse aller Rezepte von geregelten Stoffen für fast 302,000 Patienten, die berichtet wurden im Bundesstaat Idaho im Jahr 2017.

Ein Drittel der Patienten verschrieben eine kontrollierte Substanz waren chronische Benutzer, das heißt, Sie würde das Medikament genommen für mehr als 90 Tage ohne eine Pause von mindestens sieben Tagen.

Fast ein Viertel dieser chronischen Konsumenten wurden auch die ein Benzodiazepin oder andere zentrale Nervensystem dämpfenden. Diese Kombination von Drogen stellt die Patienten auf die Gefahr der überdosierung, nach dem US Centers for Disease Control and Prevention.

Forty-four Prozent der riskanten überlappende Rezepte geschrieben wurden, die von mehr als einem Arzt, nach der Idaho State University zu studieren. Überreicht wurde Sie am Dienstag in einer US-amerikanischen Gesellschaft für Health-System Pharmacists meeting, Anaheim, Calif.

„Patienten mit chronischen Schmerzen sind oft unter der Obhut von verschiedenen ärzten gelingt, Ihre verschiedenen Krankheitszuständen“, erklärt Forscherin Catherine Oliphant, professor of pharmacy practice an der Idaho State.

„Dieses co-management kann dazu führen, Patienten, die ein unbeabsichtigtes Rezept-Kombinationen, die Sie setzen ein höheres Risiko für eine opioid-überdosis“, erklärte Sie in einer Gesellschaft Pressemitteilung.

Aber 56 Prozent von den gefährlichen Medikamenten-Kombinationen waren geschrieben durch den gleichen Arzt, das zeigt die Notwendigkeit für eine Fortsetzung der Ausbildung auf entsprechende opioid-Verschreibung, sagte Oliphant.

Sie stellte fest, dass die Apotheker sind in der Lage, zu intervenieren, wenn Sie die Identifikation von Patienten mit überlappenden Rezepte für Opioide und Benzodiazepine) oder anderen das zentrale Nervensystem dämpfenden.

Apotheker fördern die Kommunikation zwischen verordnenden ärzten, erziehen Patienten und die verordnenden ärzte auf die Risiken von gefährlichen Medikamenten-Kombinationen, und vorschreiben, ein opioid-überdosierung Behandlung wie Naloxon, sagte Oliphant.