Schwule Väter und Ihre Kinder weiterhin vor sozialer Beschämung

(HealthDay)—Zwei Drittel der schwulen Väter haben den Schmerz gespürt soziale stigma, und Sie haben festgestellt, dass Stigmatisierung Häufig in religiösen Einstellungen, die eine neue Umfrage zeigt.

„Wir waren nicht überrascht, dass die Stigmatisierung ist noch erlebt schwule Väter,“ sagte Studie Autor Dr. Ellen Perrin. „Aber wir haben nicht erwartet, dass so viel stigma erlebt werden, in der religiösen Einstellungen.“

In einer anonymen Umfrage von 732 American schwule Väter verteilt in 47 Staaten, fanden die Forscher, dass 63,5 Prozent sagten, Sie war beschämt, verletzt, ausgegrenzt oder fühlen sich unwohl im Vorjahr. Fast ein Fünftel erklärte, Ihre Kinder hatten bei Zeiten scheute Geselligkeit aus Angst, Sie würden auch auftreten, soziale Stigmatisierung.

Die Umfrage ergab zudem, dass mehr als ein Drittel der schwulen Väter kam gegen die soziale Stigmatisierung bei religiösen Versammlungen, so dass es die häufigste Ort, wo Sie gemacht wurden, unwohl zu fühlen oder gemieden wie die Eltern.

Perrin, professor für Entwicklungs-behavioral pediatrics mit dem Floating Hospital for Children und der Tufts University School of Medicine in Boston, betonte, wurden die Ergebnisse lediglich eine Momentaufnahme, wie Stigmatisierung spielt sich unter der heutigen schwulen Vätern.

Noch würde Sie Vermutungen auf, ob der Grad der Stigmatisierung erlebt schwule Väter heute ist auch der Filz von lesbischen Eltern.

„Im Allgemeinen, denken einige Leute, dass es mehr stigma über schwule Männer als Väter, als lesbische Frauen als Mütter,“ Perrin bestätigt. „Aber dies ist nicht Bestandteil unserer Studie.“

Noch, Perrin wies darauf hin, dass stigma Risiko stabil gehalten werden, über alle Arten von sozialen Grenzen. „Wir konnten keine Unterschiede in Bezug auf die ländlichen und städtischen Einstellungen, die rassische Zusammensetzung der Familie oder sozioökonomischer status der Familie“, sagte Sie.

Schwule Väter haben, berichten jedoch, dass Sie weniger wahrscheinlich, um zu erleben, wie Eltern-bezogene Stigmatisierung, wenn Sie sich in Staaten, wo mehr gleichgeschlechtliche rechtlichen Schutz an Ort und Stelle waren.

Die Teilnehmer der Studie wurden schwule Männer Rubrik-Haushalte, die in Summe betreut mehr als 1.300 Kindern (Durchschnittsalter 13).

Fast 40 Prozent der Kinder, die geboren wurden aus einer heterosexuellen Beziehung, während etwas mehr als einem Drittel wurde die Mitglieder der Familie durch adoption oder Pflegefamilien. Leihmutterschaft war die Geburtsstunde Methode für rund 14 Prozent der Kinder.

Über religiöse Einstellungen, etwa ein Viertel der Väter sagte stigma ausgeht von Mitgliedern Ihrer Familie, Nachbarn oder sogar Ihren schwulen Freunden. Eine gleiche Anzahl berichtet diskriminiert zu werden von Menschen, denen Sie nicht wusste, wie Kellner, service-Anbieter und-Verkäuferinnen.

Die Forscher folgerten, dass „trotz Förderung der rechtlichen und sozialen Veränderungen, schwule Männer und Ihre Kinder immer noch mit Stigmatisierung und Diskriminierung.“

Blick in die Zukunft, Perrin vorgeschlagen, dass die Verringerung des Risikos für eine solche Stigmatisierung würde wahrscheinlich erfordern größere Anstrengungen entgegenzuwirken, die Diskriminierung durch Bildung und mehr „Möglichkeiten zur Interaktion“ zwischen Hetero-und Homosexuell Paare.

Perrin und Ihre Kollegen berichten über Ihre Ergebnisse online Jan. 14 in der Zeitschrift Pediatrics.

Abbie Goldberg ist Leiter der Frauen-und gender-studies-Programm an der Clark University in Worcester, Mass. Sie wies darauf hin, dass das Konzept der Homosexuell Vaterschaft ist immer noch „neue“ für einige Menschen.

„Viele Menschen, besonders ältere Erwachsene, aufgewachsen in einer Zeit, als schwule Vaterschaft war nicht sichtbar sind oder sogar als Möglichkeit angesehen,“ Goldberg sagte. „Schwule Väter stehen immer noch vor dem stigma, dass Männer ungeeignet sind Eltern, wenn Sie im Vergleich zu Müttern, die eher als ‚von Natur aus‘ Fürsorge, und so weiter,“ fügte Sie hinzu.

„Und das, obwohl es trügerisch, das alte Klischee von Homosexuell Männer, die als Pädophile noch kriecht in einige das Bewusstsein der Menschen, wenn Sie die Beurteilung der Rentabilität und Zweckmäßigkeit von schwulen Vätern,“ Goldberg hingewiesen.

Noch, sagte Sie, es sollte erkannt werden, dass aller Wahrscheinlichkeit nach einige schwule Väter—insbesondere diejenigen, die wohlhabend sind und/oder weiß zu tun haben leichter gehen als andere. Warum? Weil Sie größere Fähigkeit zu sidestep stigma-Risiko durch Bewegung zu mehr progressiven Gemeinden, und/oder indem Sie Ihre Kinder zu mehr progressiven Schulen.

Kommende Zecken-Invasion 2019: Forschende warnen vor neuen Überträgern von Viren

2018 war ein Rekordjahr für Zecken – 2019 könnte schlimmer werden

Im Jahr 2018 wurde die höchste Anzahl an Zecken gesichtet, die jemals in Deutschland dokumentiert wurde – ein Rekordjahr für Zecken. Experten prognostizieren, dass dieser Rekord in diesem Jahr schon wieder gebrochen werden könnte. Neben der auffällig hohen Zahl an Jungtieren (Nymphen) ist auch die Verbreitung neuer Zeckenarten besorgniserregend. Experten haben sich auf dem MSD Parasitologenkongress in Wien über diese Problematik ausgetauscht.

Die Risiken für die Gesundheit von Mensch und Tier durch Zecken wird im Jahr 2019 weiter ansteigen, warnen Zecken-Experten, die sich auf dem MSD Parasitologenkongress in Wien zusammengefunden haben. 23 führende Wissenschaftler sowie Veterinär- und Humanmediziner aus Deutschland, Österreich und der Schweiz tauschten sich auf dem Kongress zu dem aktuellen Aufkeimen der Zeckenpopulation aus.

Zecken auf dem Vormarsch

Bereits im Frühjahr 2018 sagte Dr. Gerhard Dobler vom Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr in München das Rekordhoch auf Grundlage seiner längjährigen Erhebungen voraus. Auf dem Kongress wurde dies nun bestätigt. Die Experten berichten von einem besorgniserregenden Anstieg. In den vergangenen neun Jahren lebten etwa 260 Zecken auf einer Fläche von 100 Quadratmetern. Im Jahr 2018 wurde eine Zeckenanzahl von 400 Stück pro 100 Quadratmetern gemessen.

Neue Zeckenarten breiten sich aus

„Wir beobachten die Ausbreitung neuer Zeckenarten, wie der Auwaldzecke, die etwa 50 Kilometer pro Jahr Richtung Westen wandert und bereits Hannover erreicht hat“, berichtete Dr. Gerhard Dobler auf dem MSD Parasitologenkongress. Daneben sei auch der kontinuierliche Anstieg der gesamten Zeckenpopulation besorgniserregend. Die Zecken gelten als Überträger gefährlicher Infektionskrankheiten wie des Krim Kongo Virus, Heartland Virus, Neoehrlichia oder Anaplasma.

Höhere und längere Infektionsgefahren

„Es gibt mehr und neue Zecken, die in milden Jahren früher aktiv werden und länger aktiv bleiben und immer gefährlichere Krankheiten übertragen“, warnt der Zecken-Fachmann. Mit dem Rekordhoch der Zeckenpopulation sei gleichzeitig auch eine neue Höchstzahl an Frühsommer-Meningoenzephalitis-Fällen aufgetreten. Das Bewusstsein über diese neue Bedrohung sei in der Bevölkerung noch nicht genug ausgeprägt, betonen die Experten.

Trügerische Sicherheit

Im Sommer stellten viele Hunde- und Katzenbesitzer einen Rückgang der Zeckenbisse bei ihren Haustieren fest. „Das heißt aber nicht, dass die Zecken nicht da oder nicht aktiv waren“, ergänzt Dr. Daniel Sicher, Geschäftsführer bei MSD Tiergesundheit. Zecken würden sich bei Hitze und Trockenheit nur vorübergehend in den Wald zurückziehen. Daneben seien im Jahr 2018 auch ungewöhnlich viele Zecken-Nymphen gesichtet worden. Diese Jungtiere seien für den Laien wesentlich schwerer wahrzunehmen, als ausgewachsene Zecken.

Warum steigt die Anzahl der Zecken immer weiter an?

Bei den Gründen für diesen rasanten Anstieg waren alle Experten einer Meinung. Die massive Ausbreitung werde durch den Klimawandel, den internationalen Verkehr, den internationalen Tierhandel und durch Änderungen in der Landschaft und Landwirtschaft begünstigt. (vb)

Weitere Informationen:
Tödliche Risiken durch neue Überträger: Diese Subtropische Zeckenart breitet sich vermehrt aus
Steigende FSME-Gefahr: Infektionen durch Zecken haben weiter zugenommen

Quelle: Den ganzen Artikel lesen

Bevorstehende Zecken-Invasion 2019: Forschende warnen vor neuen Überträgern von Viren

2018 war ein Rekordjahr für Zecken – 2019 könnte schlimmer werden

Im Jahr 2018 wurde die höchste Anzahl an Zecken gesichtet, die jemals in Deutschland dokumentiert wurde – ein Rekordjahr für Zecken. Experten prognostizieren, dass dieser Rekord in diesem Jahr schon wieder gebrochen werden könnte. Neben der auffällig hohen Zahl an Jungtieren (Nymphen) ist auch die Verbreitung neuer Zeckenarten besorgniserregend. Experten haben sich auf dem MSD Parasitologenkongress in Wien über diese Problematik ausgetauscht.

Die Risiken für die Gesundheit von Mensch und Tier durch Zecken wird im Jahr 2019 weiter ansteigen, warnen Zecken-Experten, die sich auf dem MSD Parasitologenkongress in Wien zusammengefunden haben. 23 führende Wissenschaftler sowie Veterinär- und Humanmediziner aus Deutschland, Österreich und der Schweiz tauschten sich auf dem Kongress zu dem aktuellen Aufkeimen der Zeckenpopulation aus.

Zecken auf dem Vormarsch

Bereits im Frühjahr 2018 sagte Dr. Gerhard Dobler vom Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr in München das Rekordhoch auf Grundlage seiner längjährigen Erhebungen voraus. Auf dem Kongress wurde dies nun bestätigt. Die Experten berichten von einem besorgniserregenden Anstieg. In den vergangenen neun Jahren lebten etwa 260 Zecken auf einer Fläche von 100 Quadratmetern. Im Jahr 2018 wurde eine Zeckenanzahl von 400 Stück pro 100 Quadratmetern gemessen.

Neue Zeckenarten breiten sich aus

„Wir beobachten die Ausbreitung neuer Zeckenarten, wie der Auwaldzecke, die etwa 50 Kilometer pro Jahr Richtung Westen wandert und bereits Hannover erreicht hat“, berichtete Dr. Gerhard Dobler auf dem MSD Parasitologenkongress. Daneben sei auch der kontinuierliche Anstieg der gesamten Zeckenpopulation besorgniserregend. Die Zecken gelten als Überträger gefährlicher Infektionskrankheiten wie des Krim Kongo Virus, Heartland Virus, Neoehrlichia oder Anaplasma.

Höhere und längere Infektionsgefahren

„Es gibt mehr und neue Zecken, die in milden Jahren früher aktiv werden und länger aktiv bleiben und immer gefährlichere Krankheiten übertragen“, warnt der Zecken-Fachmann. Mit dem Rekordhoch der Zeckenpopulation sei gleichzeitig auch eine neue Höchstzahl an Frühsommer-Meningoenzephalitis-Fällen aufgetreten. Das Bewusstsein über diese neue Bedrohung sei in der Bevölkerung noch nicht genug ausgeprägt, betonen die Experten.

Trügerische Sicherheit

Im Sommer stellten viele Hunde- und Katzenbesitzer einen Rückgang der Zeckenbisse bei ihren Haustieren fest. „Das heißt aber nicht, dass die Zecken nicht da oder nicht aktiv waren“, ergänzt Dr. Daniel Sicher, Geschäftsführer bei MSD Tiergesundheit. Zecken würden sich bei Hitze und Trockenheit nur vorübergehend in den Wald zurückziehen. Daneben seien im Jahr 2018 auch ungewöhnlich viele Zecken-Nymphen gesichtet worden. Diese Jungtiere seien für den Laien wesentlich schwerer wahrzunehmen, als ausgewachsene Zecken.

Warum steigt die Anzahl der Zecken immer weiter an?

Bei den Gründen für diesen rasanten Anstieg waren alle Experten einer Meinung. Die massive Ausbreitung werde durch den Klimawandel, den internationalen Verkehr, den internationalen Tierhandel und durch Änderungen in der Landschaft und Landwirtschaft begünstigt. (vb)

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Zecken-Invasion in 2019: Forscher warnen vor Übertragung neuer gefährlicher Infektionskrankheiten

2018 war ein Rekordjahr für Zecken – 2019 könnte schlimmer werden

Im Jahr 2018 wurde die höchste Anzahl an Zecken gesichtet, die jemals in Deutschland dokumentiert wurde – ein Rekordjahr für Zecken. Experten prognostizieren, dass dieser Rekord in diesem Jahr schon wieder gebrochen werden könnte. Neben der auffällig hohen Zahl an Jungtieren (Nymphen) ist auch die Verbreitung neuer Zeckenarten besorgniserregend. Experten haben sich auf dem MSD Parasitologenkongress in Wien über diese Problematik ausgetauscht.

Die Risiken für die Gesundheit von Mensch und Tier durch Zecken wird im Jahr 2019 weiter ansteigen, warnen Zecken-Experten, die sich auf dem MSD Parasitologenkongress in Wien zusammengefunden haben. 23 führende Wissenschaftler sowie Veterinär- und Humanmediziner aus Deutschland, Österreich und der Schweiz tauschten sich auf dem Kongress zu dem aktuellen Aufkeimen der Zeckenpopulation aus.

Zecken auf dem Vormarsch

Bereits im Frühjahr 2018 sagte Dr. Gerhard Dobler vom Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr in München das Rekordhoch auf Grundlage seiner längjährigen Erhebungen voraus. Auf dem Kongress wurde dies nun bestätigt. Die Experten berichten von einem besorgniserregenden Anstieg. In den vergangenen neun Jahren lebten etwa 260 Zecken auf einer Fläche von 100 Quadratmetern. Im Jahr 2018 wurde eine Zeckenanzahl von 400 Stück pro 100 Quadratmetern gemessen.

Neue Zeckenarten breiten sich aus

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Simpel gegen Fettleber: Grüne Blattgemüse wie Spinat und Rucola schützen vor Fettleber

Salat kann eine Fettleber verhindern

Übergewicht, Alkohol, Medikamente und Diabetes können zur Verfettung der Leber führen. Fast jeder dritte Erwachsene in Deutschland hat eine sogenannte Fettleber. Diese ist Hauptrisikofaktor für die Entwicklung einer gefährlichen Leberzirrhose oder Leberkrebs. Eine anerkannte Behandlung gibt es derzeit nicht. Ein schwedisches Forschungsteam fand jedoch kürzlich heraus, dass Salat und grünes Blattgemüse vor einer Fettleber schützen können.

Forschende des Karolinska Institutet in Schweden stellten im Rahmen einer aktuellen Studie fest, dass anorganisches Nitrat aus grünem Blattgemüse die Ansammlung von Fett in der Leber verringert. Dies stellt insofern eine wichtige Entdeckung dar, weil es zur Zeit keine Therapie gegen die Fettleber gibt. Die Forschungsergebnisse wurden kürzlich in dem Fachjournal „PNAS“ vorgestellt.

Fettleber – das stille Leiden

Unsere Leber leidet im Stillen aber mit dramatischen Folgen. Die Fettleber ist ein extrem weit verbreitetes Beschwerdebild. So gut wie jeder dritte Erwachsene in den Industrieländern ist nach Angaben des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) davon betroffen. Oft bleibt die Erkrankung unentdeckt. Ein Druckgefühl im rechten Oberbauch, chronische Müdigkeit und Konzentrationsstörungen können auf eine Fettleber hindeuten. Ist die Leber verfettet drohen schwere Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, Typ-2-Diabetes, Leberzirrhose, Leberkrebs, Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Nitrat senkt den Fettanteil in der Leber

Ein größerer Anteil von grünem Blattgemüse in der Ernährung kann das Risiko einer Lebersteatose oder Fettleber verringern. Zu diesem Ergebnis kommt das schwedische Forschungsteam in seinen Untersuchungen an Mäusen. „Als wir Mäusen, die zuvor fett- und zuckerreich gefüttert wurden, Nahrungsnitrat gaben, bemerkten wir einen deutlich geringeren Fettanteil in der Leber“, berichtet Professor Mattias Carlström vom Karolinska Institutet in einer Pressemitteilung zu den Studienergebnissen. Diese Erkenntnisse bestätigten die Forschenden in zwei verschiedenen Zellkulturstudien an menschlichen Leberzellen.

Kann Salat zur Prävention von Typ-2-Diabetes beitragen?

Neben einem geringeren Fettleber-Risiko beobachtete das Team auch eine Senkung des Blutdrucks und eine verbesserte Blutzuckerregulation bei Mäusen mit Typ-2-Diabetes. Die heilenden Wirkungen von grünem Blattgemüse stehen den Forschenden zur Folge mit der Verringerung von oxidativem Stress in Verbindung. Dieser entsteht, wenn sich vermehrt sogenannte freie Radikale im Körper bilden. Das sind hochreaktive Moleküle, die sich an alle möglichen Körperzellen binden und diese schädigen. „Wir glauben, dass diese Krankheiten durch ähnliche Mechanismen miteinander verbunden sind, bei denen oxidativer Stress die Signalisierung von Stickstoffmonoxid beeinträchtigt“, so Dr. Carlström.

Grünes Blattgemüse verringert oxidativen Stress

„Wir zeigen jetzt einen alternativen Weg zur Herstellung von Stickstoffmonoxid, bei dem mehr Nitrat in unserer Ernährung zu Stickstoffoxid in unserem Körper umgewandelt werden kann“, erklärt der Professor. Bislang habe sich niemand in der Forschung auf Nitrat konzentriert. Dieses ist jedoch nach Meinung des schwedischen Forschungsteam der Schlüssel zur Lebergesundheit. Das Team will nun eine klinische Studie durchführen, um eindeutig zu beweisen, dass Nitrat vor einer Fettleber schützen kann.

Täglich 200 Gramm grünes Blattgemüse

Die schwedischen Forschenden erläutern, dass noch mehr Studien nötig sind, um die Rolle des Nitrats eindeutig zu bestätigen. Dennoch raten sie jetzt schon dazu, mehr grünes Blattgemüse zu sich zu nehmen. Insbesondere Salat, Spinat und Rucola seien besonders nitratreich. „Mit etwa 200 Gramm nitratreichem Blattgemüse pro Tag kann der beobachtete Schutzeffekte erzielt werden“, betont Carlström. Er bedauert, dass zu viele Menschen heutzutage nicht genug Gemüse essen. (vb)

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Pharmazie-Nachwuchs vertraut auf Apotheke vor Ort



Was denken Pharmaziestudenten, wo wollen sie arbeiten? Eine Umfrage zeigt, dass sie öffentliche Apotheken weiter als festen Bestandteil des Gesundheitssystems sehen

Pharmaziestudierende arbeiten nach dem Studium häufig in der Apotheke

Der Apothekenmarkt und das traditionsreiche Berufsbild des Apothekers sind im Wandel und werden in Fachkreisen viel diskutiert. Wie bewertet das die kommende Generation? Was denken die Pharmaziestudierenden als zukünftige Gestalter dieser Branche, welche Chancen sehen sie, wo wünschen sie sich mehr Unterstützung?

Um Antworten auf diese Fragen zu erhalten, wurden 133 Pharmaziestudierende zu ihren Zukunftsplänen interviewt. Das geschah im Rahmen einer Grundlagenstudie im Auftrag des Wort & Bild Verlags in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Pharmaziestudierenden in Deutschland e.V. (BPhD).

Studierende: Kompetenz des Apothekers wird noch wichtiger

Insgesamt sind zwei Drittel (65%) der Pharmaziestudierenden davon überzeugt, dass trotz schwieriger werdender Marktbedingungen die Apotheke vor Ort immer ein fester Bestandteil unseres Gesundheitssystems bleiben wird.

Dabei werden Beratung und Fachkompetenz (76%) des Apothekers eine zunehmend wichtigere Rolle spielen, ganz generell wird sich nach Meinung der Pharmaziestudierenden das Berufsbild des Apothekers deutlich verändern (57%). Unabhängig von diesen Entwicklungen prognostizieren die Befragten eine weiter wachsende Anzahl von Onlineapotheken (81%), wobei sich jeder Zweite (50%) erhofft, dass diese zukünftig stärker reguliert werden.

Gute Berufsaussichten

Die Chancen und Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt werden von den Pharmaziestudierenden positiv gesehen: 92 Prozent beurteilen die beruflichen Zukunftschancen mit einem Pharmaziestudium als sehr gut bis gut.

Am attraktivsten erscheint ihnen eine Tätigkeit in der Forschung oder Entwicklung eines pharmazeutischen Unternehmens (72%). Dafür sprechen aus Sicht der Befragten insbesondere attraktive Verdienstmöglichkeiten und enorme Karrierechancen. Auf der anderen Seite schätzen sie diese Jobs als sehr stressig und rar ein.

An zweiter Stelle folgt eine Position als Apotheker in einer Krankenhausapotheke, die für rund zwei Drittel (64%) der Pharmaziestudierenden in Frage kommt. Insbesondere das Berufsbild des Stationsapothekers ist noch relativ neu und nicht jeder Studierende kennt Details der Aufgaben. Die Mehrheit verbindet damit ein hohes Maß an Verantwortung, interessante, abwechslungsreiche Tätigkeiten und ‚auf Augenhöhe‘ mit Medizinern zu sein.

Angestellter Apotheker? Für 2 von 5 Studenten vorstellbar

Mit einigem Abstand dahinter folgt die Tätigkeit als angestellter Apotheker in einer öffentlichen Apotheke (41%). Für diese Tätigkeit spricht vor allem die zeitliche Flexibilität, die viele im Rahmen einer Familiengründung oder ab einem gewissen Alter durchaus schätzen. Die zahlreichen offenen Stellen in diesem Bereich in fast jeder Stadt Deutschlands führen dazu, dass viele die öffentliche Apotheke als Rettungsanker empfinden.

Für fast ebenso viele Pharmaziestudierende kommt auch eine Hochschulposition in Forschung und Lehre (40%) in Betracht. Kritisiert werden jedoch die geringen Verdienstmöglichkeiten, der dauerhafte Verbleib an der Uni und dass man entweder ein makelloses Staatsexamen oder gute Kontakte zu Professoren haben muss.

Selbstständigkeit als Apotheker: Attraktiv, aber ungewiss

Auch die Übernahme oder Neugründung einer eigenen öffentlichen Apotheke als selbstständiger Apotheker schätzen die Befragten als vergleichsweise attraktiv ein (39%). Sein eigener Chef zu sein und gute Verdienstmöglichkeiten stellen dabei die hauptsächlichen Vorteile dar.

Hohe Investitionshürden und unternehmerisches Risiko in Zeiten unsicherer
politischer und gesetzgeberischer Rahmenbedingungen verunsichern allerdings.

Positive Reaktionen auf die Studie

Die Ergebnisse liefern eine gute Datenlage für die Arbeit als Interessenvertretung, freut sich Max Willie Georgi, Präsident des BPhD: "Wir Studierenden verfolgen mit großem Interesse die aktuellen Entwicklungen und bringen uns aktiv ein. Auch wenn die Apotheke vor Ort ein fester Bestandteil für uns ist, so besteht vielerorts große Unsicherheit. Eine der Schlussfolgerungen daraus lautet ganz klar, dass Politik und Gesetzgebung handeln müssen. Langfristige Planungssicherheit und Konzepte, wie die Apotheke vor Ort in einer digitalen Gesellschaft Vorreiter werden kann, sind dafür Grundvoraussetzung, ebenso wie eine Verbesserung der Studienbedingungen."

Jan Wagner, Vertriebsleiter des Wort & Bild Verlags, sagt: "Die Studie zeigt, dass die Pharmaziestudierenden grundsätzlich positiv in ihre berufliche Zukunft blicken. Als Digital Natives sind sie sich natürlich bewusst, dass diese Zukunft vom technologischen Wandel geprägt sein und sich das Berufsbild entsprechend wandeln wird. Dabei möchte der Wort & Bild Verlag als langjähriger Partner der Apotheken sie unterstützen, um mit Marketing und Digital-Expertise die Weichen optimal für ihre erfolgreiche Zukunft zu stellen."

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