Komm zu uns!: Arztsuche eines norddeutschen Dorfs wird zum Internethit – Video

Im norddeutschen Hahn-Lemden gibt es keinen Arzt mehr. Jetzt haben die Einwohner sich etwas einfallen lassen, um einen Mediziner für sich zu gewinnen. Ihr unkonventionelles Bewerbungsvideo entwickelte sich zum viralen Hit.

"Moin, wir suchen dich": Mit diesen Worten versuchen die rund 1800 Einwohner aus Hahn-Lemden im Kreis Ammerland, auf unkonventionelle Weise einen Nachfolger für den langjährigen Arzt Wolf-Dietmar Röcher zu finden.

Bereits 500.000 mal aufgerufen

Dafür drehten sie ein Video, in dem sie sich und ihr norddeutsches Dorf vorstellen. Die Gemeinde Rastede teilte den Film dann auf ihrem Facebook-Profil. Mit rund 500.000 Aufrufen, über 8000 Shares und über 300 Kommentaren entwickelte sich das Video mit den sympathischen Einwohnern mittlerweile zum viralen Hit.

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„Gemeinschaft“, „Zuhause-Gefühl“, und „Arbeiten, wo andere Urlaub machen“ – mit diesen Punkten wollen sie einen Mediziner dazu bringen, sich bei ihnen niederzulassen. Bisher blieb der Aufruf jedoch erfolglos, wie die Gemeinde auf Nachfrage von FOCUS Online erklärt. Doch die Dorfbewohner hoffen weiter auf motivierte Interessenten.


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Achtung Rückruf: Diese Wurst wird aufgrund potenziellen Durchfall-Erregern zurückgerufen

Rückruf gestartet: Rohwurst könnte E. Coli-Keime enthalten

Die Hans Gasser GmbH aus dem österreichischen Mayrhofen hat eine Rückruf für die Rohwurst „Wilde Wurze“ gestartet. Laut dem Unternehmen könnte die Wurst mit Vero-/Shigatoxinbildenden Escherichia coli (VTEC/STEC) kontaminiert sein. Diese Keime können zu gesundheitlichen Problemen führen.

Mögliche Kontamination mit gesundheitsgefährdenden Bakterien

Die Hans Gasser GmbH aus Mayrhofen in Österreich ruft die Rohwurst „Wild Wurze“ zurück. Grund für den Rückruf ist eine mögliche Kontamination mit Vero-/Shigatoxinbildende Escherichia coli (VTEC/STEC). Diese Bakterien können zu gesundheitlichen Beschwerden wie Durchfall führen.

Betroffene Ware sollte nicht mehr verzehrt werden

In einer Mitteilung des Unternehmens sind folgende Artikel-Informationen aufgelistet: Inhalt: 4 oder 6 Stück vakuumiert, Mindesthaltbarkeitsdatum: 18.01.2018-25.01.2018, und Chargennummer: 2348.

Den Angaben zufolge wurden die betroffenen Produkte bereits aus dem Verkauf genommen und sind in den Regalen nicht mehr erhältlich.

Kunden, die dieses Produkt bereits erworben haben, können es ab sofort auch ohne Kassenbon zurückgeben.

Der Hersteller weist darauf hin, den Rückruf unbedingt zu beachten und das betroffene Produkt nicht zu verzehren.

Schwere Krankheitsverläufe möglich

E. coli-Keime können zu gesundheitlichen Beschwerden führen. Experten zufolge äußert sich eine Erkrankung mit den Bakterien meistens innerhalb einer Woche nach der Infektion mit Durchfall, Bauchkrämpfen, Übelkeit und Erbrechen.

Vor allem Säuglinge, Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe mit blutigen Durchfällen entwickeln.

Und laut dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) entwickelt sich bei fünf bis zehn Prozent der Erkrankten, insbesondere bei Kindern im Vorschulalter, „im Anschluss an die Darmbeschwerden (ca. einer Woche nach Beginn des Durchfalls) ein schweres Krankheitsbild“. (ad)

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Candida auris: Resistenter Hefepilz wird deutlich zu einer internationalen Gesundheitsgefahr

Globale Gesundheitsbedrohung durch Hefepilz Candida auris

Der Hefepilz Candida auris hat in den vergangenen Jahren in verschiedenen Ländern der Welt für zahlreiche Krankheitsfälle gesorgt. Laut Experten ist der seltene Pilz nur schwer zu identifizieren. Zudem ist er gegen herkömmliche Antipilzmittel resistent. Der US-Gesundheitsbehörde CDC zufolge stellt Candida auris eine „ernste globale Gesundheitsbedrohung“ dar.

Mehrere Todesfälle

Im Herbst 2016 hatte die US-Gesundheitsbehörde CDC erstmals über eine neue Pilzkrankheit berichtet, die in manchen Fällen tödlich verläuft. Der Hefepilz Candida auris war demnach in den USA mit mehreren Todesfällen in Verbindung gebracht worden. Der Pilz wurde zum ersten Mal 2009 bei einem Patienten in Japan als Erreger einer Otomykose (Pilzerkrankung des äußeren Gehörganges) nachgewiesen. Doch mittlerweile grassiert er auch in zahlreichen anderen Ländern. Laut CDC stellt er inzwischen eine „ernste globale Gesundheitsbedrohung“ dar.

Infektion kann lebensgefährlich werden

Auf der Haut leben vielzählige Mikroorganismen, darunter auch Hefen. Pilze der Art Candida können bei etwa 75 Prozent der Menschen nachgewiesen werden.

Mit einem gesunden Immunsystem sind die Hefepilze auf der Haut und den Schleimhäuten meist kein Problem.

Sie leben auf der Haut, ohne dass man etwas davon bemerkt. Und selbst wenn sie zu Hefepilzerkrankungen der Haut führen, können oft einfache Hausmittel gegen Candida helfen.

Wenn jedoch der neue Hefepilz Candida auris in den Blutkreislauf gelangt, kann die häufig in Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen auftretende Infektion lebensgefährlich werden.

Erhöhte Aufmerksamkeit ohne unnötige Panikmache

„Candida auris kann bei den Infizierten in den Blutstrom gelangen und dort eine Sepsis, eine sogenannte Blutvergiftung, verursachen“, erklärte Professor Oliver Kurzai in einer Mitteilung der Universität Würzburg, an der der Mediziner den Lehrstuhl für Medizinische Mikrobiologie und Mykologie innehat.

Zudem leitet er das Nationale Referenzzentrum für invasive Pilzinfektionen (NRZMyk) in Jena.

Professor Kurzai ist einer der Autoren einer Stellungnahme von Experten aus Deutschland und Österreich, in der im Zusammenhang mit Candida auris eine erhöhte Aufmerksamkeit empfohlen, gleichzeitig aber vor unnötiger Panikmache gewarnt wird.

Nur schwer zu identifizieren

Laut der US-Gesundheitsbehörde CDC (Centers for Disease Control and Prevention) stellt Candida auris jedoch eine „ernste globale Gesundheitsbedrohung“ dar.

Die Behörde begründet dies vor allem damit, dass der Pilz bei den gängigen Routineuntersuchungen nur schwer zu identifizieren und aufgrund der weit verbreiteten Resistenzen schwer zu behandeln ist.

Gefährlich ist er auch, weil es vor allem in Gesundheitseinrichtungen zu Ausbrüchen kam.

Candida auris besiedelt Ohren und Atemwege, er kann allerdings auch im Blut oder in Wunden schwere Infektionen verursachen.

Menschen mit geschwächtem Immunsystem sind gefährdet

Gesundheitsexperten zufolge ist der Pilz für Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, Diabetiker oder Frühgeburten eine tödliche Gefahr – diese Personengruppen erleiden nach einer Ansteckung oft ein Multiorganversagen.

Basierend auf den bislang vergleichsweise wenigen Fällen hat die CDC festgestellt, dass etwa 40 bis 60 Prozent der mit Candida auris infizierten Patienten gestorben sind.

Allerdings lässt sich dabei meist nicht genau sagen, ob tatsächlich der Pilz die Ursache war, weil es sich jeweils um schwer kranke Patienten handelte.

„Für einen gesunden Menschen stellt Candida auris keine Bedrohung dar“, sagte Professor Kurzai.

Verbreitung konnte noch nicht gestoppt werden

Sorge bereitet Experten, dass die Verbreitung bislang noch nicht aufgehalten werden konnte. In den vergangenen Jahren sind unter anderem in den USA, Großbritannien und Indien zahlreiche Erkrankungen mit dem gefährlichen Hefepilz erfasst worden.

Auch für Deutschland wird mit einer Zunahme der Fälle gerechnet. Allerdings gab es bislang nur Einzelfälle.

Dem NRZMyk sind vier Fälle bekannt, zudem ein Fall, von dem lediglich mündlich berichtet wurde.

Im Januar 2018 wurde Candida auris durch die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) erstmalig in Österreich nachgewiesen.

Wie es in einer Mitteilung heißt, hatte ein Patient in der Steiermark wegen langandauernder Gehörgangsentzündung einen niedergelassenen Arzt aufgesucht, der zwecks Untersuchung auf mikrobielle Krankheitserreger einen Ohrabstrich zur AGES einsandte.

Den Angaben zufolge wurde der Patient erfolgreich behandelt.

Neuer Wirkstoff macht Hoffnung

Seitdem der Hefepilz erstmals auftauchte, arbeiten Forscher daran, herauszufinden, was ihn so aggressiv macht und wie er behandelt werden könnte.

Wissenschaftler der Case Western Reserve University und des University Hospitals of Cleveland (US-Bundesstaat Ohio) sind hier offenbar einen Schritt weiter gekommen.

In einer Studie konnten sie zeigen, dass eine neue Wirkstoffverbindung arzneimittelresistente C. auris abtötet, und zwar sowohl im Labor als auch in einem Mausmodell, das eine menschliche Infektion nachahmt.

Laut einem Bericht von „Science Daily“ testeten die Experten das Medikament gegen 16 verschiedene C. auris-Stämme, die von infizierten Patienten in Deutschland, Japan, Südkorea und Indien gesammelt wurden.

Als sie die Isolate dem neuen Medikament aussetzten, fanden sie es wirksamer als neun andere derzeit verfügbare Antimykotika.

Vielversprechendes Antipilzmittel

Laut Studienleiter Mahmoud A. Ghannoum, Professor für Dermatologie an der medizinischen Fakultät der Case Western Reserve University ist das aufregendste Element der Studie, dass es den Patienten ein vielversprechendes Antimykotikum einen Schritt näher bringt.

Es bildet die Grundlage für klinische Phase-1-Studien, in denen niedrige Konzentrationen des Medikaments bei gesunden Erwachsenen untersucht werden und potenzielle Sicherheitsbedenken getestet werden.

Solche Studien seien dringend erforderlich, da die C. auris-Infektion weltweit zu einer ernsthaften Bedrohung für die Gesundheitseinrichtungen geworden ist – und die Arzneimittelresistenz steigt.

„Begrenzte Behandlungsmöglichkeiten erfordern die Entwicklung neuer Medikamente, die gegen diese verheerende Infektion wirksam sind“, so Ghannoum. „Wir hoffen, dass wir in gewisser Weise zur Entwicklung neuer Medikamente beigetragen haben.“

Quelle: Den ganzen Artikel lesen

Candida auris: Resistenter Hefepilz wird immer deutlicher zu einer internationalen Gesundheitsgefahr

Globale Gesundheitsbedrohung durch Hefepilz Candida auris

Der Hefepilz Candida auris hat in den vergangenen Jahren in verschiedenen Ländern der Welt für zahlreiche Krankheitsfälle gesorgt. Laut Experten ist der seltene Pilz nur schwer zu identifizieren. Zudem ist er gegen herkömmliche Antipilzmittel resistent. Der US-Gesundheitsbehörde CDC zufolge stellt Candida auris eine „ernste globale Gesundheitsbedrohung“ dar.

Mehrere Todesfälle

Im Herbst 2016 hatte die US-Gesundheitsbehörde CDC erstmals über eine neue Pilzkrankheit berichtet, die in manchen Fällen tödlich verläuft. Der Hefepilz Candida auris war demnach in den USA mit mehreren Todesfällen in Verbindung gebracht worden. Der Pilz wurde zum ersten Mal 2009 bei einem Patienten in Japan als Erreger einer Otomykose (Pilzerkrankung des äußeren Gehörganges) nachgewiesen. Doch mittlerweile grassiert er auch in zahlreichen anderen Ländern. Laut CDC stellt er inzwischen eine „ernste globale Gesundheitsbedrohung“ dar.

Infektion kann lebensgefährlich werden

Auf der Haut leben vielzählige Mikroorganismen, darunter auch Hefen. Pilze der Art Candida können bei etwa 75 Prozent der Menschen nachgewiesen werden.

Mit einem gesunden Immunsystem sind die Hefepilze auf der Haut und den Schleimhäuten meist kein Problem.

Sie leben auf der Haut, ohne dass man etwas davon bemerkt. Und selbst wenn sie zu Hefepilzerkrankungen der Haut führen, können oft einfache Hausmittel gegen Candida helfen.

Wenn jedoch der neue Hefepilz Candida auris in den Blutkreislauf gelangt, kann die häufig in Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen auftretende Infektion lebensgefährlich werden.

Erhöhte Aufmerksamkeit ohne unnötige Panikmache

„Candida auris kann bei den Infizierten in den Blutstrom gelangen und dort eine Sepsis, eine sogenannte Blutvergiftung, verursachen“, erklärte Professor Oliver Kurzai in einer Mitteilung der Universität Würzburg, an der der Mediziner den Lehrstuhl für Medizinische Mikrobiologie und Mykologie innehat.

Zudem leitet er das Nationale Referenzzentrum für invasive Pilzinfektionen (NRZMyk) in Jena.

Professor Kurzai ist einer der Autoren einer Stellungnahme von Experten aus Deutschland und Österreich, in der im Zusammenhang mit Candida auris eine erhöhte Aufmerksamkeit empfohlen, gleichzeitig aber vor unnötiger Panikmache gewarnt wird.

Nur schwer zu identifizieren

Laut der US-Gesundheitsbehörde CDC (Centers for Disease Control and Prevention) stellt Candida auris jedoch eine „ernste globale Gesundheitsbedrohung“ dar.

Die Behörde begründet dies vor allem damit, dass der Pilz bei den gängigen Routineuntersuchungen nur schwer zu identifizieren und aufgrund der weit verbreiteten Resistenzen schwer zu behandeln ist.

Gefährlich ist er auch, weil es vor allem in Gesundheitseinrichtungen zu Ausbrüchen kam.

Candida auris besiedelt Ohren und Atemwege, er kann allerdings auch im Blut oder in Wunden schwere Infektionen verursachen.

Menschen mit geschwächtem Immunsystem sind gefährdet

Gesundheitsexperten zufolge ist der Pilz für Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, Diabetiker oder Frühgeburten eine tödliche Gefahr – diese Personengruppen erleiden nach einer Ansteckung oft ein Multiorganversagen.

Basierend auf den bislang vergleichsweise wenigen Fällen hat die CDC festgestellt, dass etwa 40 bis 60 Prozent der mit Candida auris infizierten Patienten gestorben sind.

Allerdings lässt sich dabei meist nicht genau sagen, ob tatsächlich der Pilz die Ursache war, weil es sich jeweils um schwer kranke Patienten handelte.

„Für einen gesunden Menschen stellt Candida auris keine Bedrohung dar“, sagte Professor Kurzai.

Verbreitung konnte noch nicht gestoppt werden

Sorge bereitet Experten, dass die Verbreitung bislang noch nicht aufgehalten werden konnte. In den vergangenen Jahren sind unter anderem in den USA, Großbritannien und Indien zahlreiche Erkrankungen mit dem gefährlichen Hefepilz erfasst worden.

Auch für Deutschland wird mit einer Zunahme der Fälle gerechnet. Allerdings gab es bislang nur Einzelfälle.

Dem NRZMyk sind vier Fälle bekannt, zudem ein Fall, von dem lediglich mündlich berichtet wurde.

Im Januar 2018 wurde Candida auris durch die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) erstmalig in Österreich nachgewiesen.

Wie es in einer Mitteilung heißt, hatte ein Patient in der Steiermark wegen langandauernder Gehörgangsentzündung einen niedergelassenen Arzt aufgesucht, der zwecks Untersuchung auf mikrobielle Krankheitserreger einen Ohrabstrich zur AGES einsandte.

Den Angaben zufolge wurde der Patient erfolgreich behandelt.

Neuer Wirkstoff macht Hoffnung

Seitdem der Hefepilz erstmals auftauchte, arbeiten Forscher daran, herauszufinden, was ihn so aggressiv macht und wie er behandelt werden könnte.

Wissenschaftler der Case Western Reserve University und des University Hospitals of Cleveland (US-Bundesstaat Ohio) sind hier offenbar einen Schritt weiter gekommen.

In einer Studie konnten sie zeigen, dass eine neue Wirkstoffverbindung arzneimittelresistente C. auris abtötet, und zwar sowohl im Labor als auch in einem Mausmodell, das eine menschliche Infektion nachahmt.

Laut einem Bericht von „Science Daily“ testeten die Experten das Medikament gegen 16 verschiedene C. auris-Stämme, die von infizierten Patienten in Deutschland, Japan, Südkorea und Indien gesammelt wurden.

Als sie die Isolate dem neuen Medikament aussetzten, fanden sie es wirksamer als neun andere derzeit verfügbare Antimykotika.

Vielversprechendes Antipilzmittel

Laut Studienleiter Mahmoud A. Ghannoum, Professor für Dermatologie an der medizinischen Fakultät der Case Western Reserve University ist das aufregendste Element der Studie, dass es den Patienten ein vielversprechendes Antimykotikum einen Schritt näher bringt.

Es bildet die Grundlage für klinische Phase-1-Studien, in denen niedrige Konzentrationen des Medikaments bei gesunden Erwachsenen untersucht werden und potenzielle Sicherheitsbedenken getestet werden.

Solche Studien seien dringend erforderlich, da die C. auris-Infektion weltweit zu einer ernsthaften Bedrohung für die Gesundheitseinrichtungen geworden ist – und die Arzneimittelresistenz steigt.

„Begrenzte Behandlungsmöglichkeiten erfordern die Entwicklung neuer Medikamente, die gegen diese verheerende Infektion wirksam sind“, so Ghannoum. „Wir hoffen, dass wir in gewisser Weise zur Entwicklung neuer Medikamente beigetragen haben.“

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Achtung Weihnachtsgewürz wird zurückgerufen: Kardamom mit Salmonellen belastet

Rückruf: Kardamom-Gewürz mit Salmonellen belastet

Wer zuhause schon mit dem Weihnachtsplätzchen backen beginnen will, sollte nochmal die Zutaten überprüfen. Denn derzeit wird ein bestimmtes Kardamom-Gewürz zurückgerufen, weil es mit Salmonellen belastet sein könnte. Diese Bakterien können unter anderem zu Durchfall führen.

Salmonellen im Kardamom-Gewürz

Kardamom gehört eigentlich zu den gesunden Weihnachtsgewürzen. Doch bestimmte Packungen können der Gesundheit womöglich schaden. Denn wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit auf seinem Portal „Lebensmittelwarnung.de“ berichtet, ruft das Unternehmen TSI ein bestimmtes Kardamom-Gewürz zurück, weil es mit Salmonellen belastet sein könnte.

Häufig beim Weihnachtsgebäck verwendetes Gewürz

Den Angaben zufolge warnt das Unternehmen TSI aus dem niedersächsischen Zeven vor einem mit Salmonellen belastetem Kardamom-Gewürz, das häufig bei Weihnachtsgebäck verwendet wird.

Betroffen von dem Rückruf ist „Müllers Kardamom in der Schale gemahlen“ in Beuteln zu 10 Gramm.

Die Produkte mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 31.01.2021 und 31.02.2021 haben die Chargennummer / Los-Kennzeichnung: 01.2021 A23 – 02.2021 A02 – 02.2021 A03 – 02.2021 B03 – 02.2021 C05 – 02.2021 A06 – 02.2021 B06.

Bakterien können Magen-Darm-Erkrankungen verursachen

Salmonellen können Auslöser von schweren Magen-/Darmerkrankungen (Salmonellose) sein.

Die Erkrankung äußert sich innerhalb einiger Tage nach Infektion mit Durchfall, Bauchschmerzen und gelegentlich Erbrechen und leichtem Fieber.

In der Regel klingen die Beschwerden nach einigen Tagen von selbst wieder ab.

Bei der Zubereitung von Backwaren oder ähnlichem ist aufgrund der hohen Temperaturen beim Backen normalerweise von keinen gesundheitlichen Bedenken auszugehen.

„Personen, die dieses Lebensmittel gegessen haben und schwere oder anhaltende Symptome entwickeln, sollten ärztliche Hilfe aufsuchen und auf eine mögliche Salmonellen-Infektion hinweisen“, heißt es auf dem Portal „Lebensmittelwarnung.de“. (ad)

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Verbraucherschutzinformation für Eltern: Diese Babynahrung wird wegen überdosierten Mineralstoffen zurückgerufen

Diese Spezialnahrung für Kinder birgt Gesundheitsrisiken

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit und der Hersteller Nestlé Health Science warnen zur Zeit vor Babynahrung, die überdosierte Mineralstoffe enthalten kann. Hierdurch kann es nach Angaben von Nestlé zu gesundheitsschädlichen Auswirkungen bei den Babys kommen. Es handelt sich um die „Alfamino Spezialnahrung für Kinder“. Eltern sollten ihren Kindern die betroffenen Produkte nicht zum Verzehr geben.

Der Hersteller „Nestlé Health Science“ ruft die Babynahrung „Alfamino Spezialnahrung für Kinder“ zurück. Die betroffenen Produkte haben das Mindesthaltbarkeitsdatum Januar 2020 und den Chargencode 80250346GA. „Verbraucher können das fehlerhafte Produkt nach der Zubereitung an einem grün-grauen Aussehen erkennen“, schreibt Nestlé in einer Verbraucherinformation auf der Firmenwebseite.

Spezialnahrung für Kinder mit Allergien

Wie Nestlé berichtet, handelt es sich bei dem Produkt um eine Spezialnahrung zur diätetischen Ernährung bei schweren Fällen von Kuhmilcheiweißallergie, Nahrungsmittelallergie oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Wer die „Alfamino Spezialnahrung für Kinder“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum Januar 2020 und dem Chargencode 80250346GA bereits gekauft hat, kann diese in jeder Apotheke zurückgegeben und bekommt den Kaufpreis erstattet. Nach Angaben des Herstellers ist nur die oben genannte Charge von dem Rückruf betroffen. Andere Babymilchprodukte seien in gewohnter Qualität.

Achtung: Es bestehen Gesundheitsgefahren für den Säugling

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